Der Mazda6 bekommt ein Facelift

Auffrischung

Der Mazda6 bekommt ein Facelift

Japaner haben ihrem Mittelklassemodell einen Feinschliff verpasst.

Mazda frischt sein aktuelles Mittelklasse-Modell auf. Ab September steht der Mazda6 als Limousine oder Sport Combi mit einigen Neuerungen bei den österreichischen Händlern. So wurde etwa der Innenraum verfeinert, das Geräuschniveau gesenkt und die Ausstattungspalette ergänzt. Als Weltneuheit rüstet Mazda sein Flaggschiff mit G-Vectoring-Control (GVC) aus. Dieses neue Feature wurde bereits bei der Vorstellung des Mazda3 Facelifts auch für den „6er“ angekündigt. Anders als konventionelle Fahrdynamikregelungen wirkt GVC nicht über die Bremsen, sondern direkt über die Motorsteuerung und soll auf diese Art für mehr Stabilität und Speed in Kurven sorgen.

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Der Kofferraum des Sport Combi fasst bis zu 1.664 Liter.

Innen wurde ordentlich nachgelegt

Während sich das Äußere nur im Detail ändert, erhalten das Cockpit und das Innenleben des Mazda6 ein umfangreicheres Update. Das jetzt farbige Head-up-Display ist besser ablesbar und das neu gestaltete Lenkrad auf Wunsch beheizbar. Tachometer- und Anzeigendesign zeichnen sich durch eine neue Schrift und integrierte Farbelemente aus. Mehr Dämm-Material und neue Sitze sollen für ein komfortableres Reisen sorgen. In puncto Sicherheit wurde eine Verkehrszeichenerkennung ergänzt. Und der Bremsassistent verfügt jetzt über eine spezielle Fußgängererkennung. Bei den Abmessungen und beim grundlegenden Konzept bleibt alles beim Alten. Während die Limousine über ein Kofferraumvolumen von 480 Liter verfügt, sind bei der Kombi-Version bis zu 1.664 Liter möglich. Für viel Platz im Innenraum sorgt der lange Radstand von 2.830 mm bei der Limousine und 2.750 mm beim Sport Combi. Mit einem Leergewicht ab 1.300 kg gehört der Japaner nach wie vor zu den leichtesten Autos in seiner Klasse.

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Das jetzt farbige Head-up-Display erleichtert die Lesbarkeit im Vergleich zum bisherigen Monochrom-Display.

Fünf Ausstattungslinien

Das Ausstattungsangebot fächert sich in fünf Fixpakete auf. Emotion und Challenge sind die günstigen Einstiegsversionen. Die Mitte bildet das Paket Attraction. Leistbaren Luxus verspricht Mazda für die beiden Top-Varianten Revolution und Revolution Top: Head-up-Display, 11-Lautsprecher Bose-Soundsystem, Lederausstattung, Navigationssystem oder Smart Key sind nur einige der serienmäßigen Features.

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Verfügbarkeit und Preise

Der Mazda6 ist als 145 PS-Benziner in Basisausstattung ab 27.090 Euro zu haben. Den günstigsten Diesel CD150 gibt es ab 32.990 Euro. Die bereits serienmäßig besser ausgestatteten und nur als Sport Combi erhältlichen Allradversionen kosten ab 37.590 Euro. Abschließend noch ein Detail am Rande, das zeigt, wie akribisch die japanischen Ingenieure in Sachen Geräuschreduktion vorgegangen sind. Sie haben für die Facelift-Version eigens einen sogenannten Natural Sound Smoother (Dämpfungselemente im Motor zwischen Pleuel und Kolben) entwickelt, der die Laufruhe der Dieselmotoren verbessert und Vibrationen mindert.

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