Fisker kündigt bestes Elektroauto an

"Weltverändernd"

Fisker kündigt bestes Elektroauto an

Däne startet neu durch und verspricht eine nie dagewesene Reichweite.

Drei Jahre nach dem Bankrott mit seiner Luxuswagen-Firma Fisker Automotive startet der dänische Designer Henrik Fisker neu durch. Er werde ein Luxus-Elektroauto mit einer "deutlich längeren Batterieleistung und deutlich längeren Reichweite" als jedes andere E-Auto auf dem Markt anbieten, kündigte das neue Unternehmen nun in den USA an.Fisker werde die "Revolution" bei den Elektroautos anführen und "die Welt verändern", so die vollmundige Ankündigung.

Karma war bei Stars beliebt

Der dänische Unternehmer, der für BMW und Aston Martin Autos entworfen hatte, gründete seine erste Firma 2007 in Kalifornien, zusammen mit dem Deutschen Bernhard Köhler. 2012 brachten sie mit Hilfe eines staatlichen Darlehens in Höhe von 192 Millionen Dollar (172 Mio. Euro) den Fisker Karma (Bild oben) heraus, einen Luxusschlitten mit Hybridantrieb für 100.000 Dollar.Justin Bieber, Leonardo DiCaprio und Ashton Kutcher kauften sich einen Karma. 2013 allerdings war das Unternehmen pleite, ein Jahr später kaufte der chinesische Zulieferkonzern Wanxiang die Reste. Mit Wanxiang habe die neue Firma Fisker nichts zu tun, versicherte Henrik Fisker. Wer das Unternehmen finanziert, gab er nicht preis.

„Innovativstes Elektroauto“

Die Technik und der Markt seien reifer als damals, erklärte Fisker. "Unser neues Fahrzeug wird das innovativste und aktuellste elektrische Auto sein, das jemals erschaffen wurde." Es werde "nie gesehene Design-Eigenschaften haben und Fortschritts-Materialien mit der neusten Software kombinieren". Außerdem werde Fisker ein günstiges Elektroauto für den Massenmarkt präsentieren.

Konkurrenz

In diese Richtung geht derzeit der Autobauer Tesla aus Kalifornien. Teslas elektrische Fahrzeuge ( Model S und Model X ) kosten derzeit über 70.000 Euro, und das Unternehmen arbeitet an einem Modell ( Model 3 ) für etwa die Hälfte des Geldes. Auch andere Autohersteller weltweit setzen zunehmend auf Elektroautos. Auf dem Pariser Autosalon 2016 (bis 16. Oktober) stehen derzeit vor allem Mercedes EQ , VW I.D. , Opel Ampera-e und Renault Zoe im Mittelpunkt.

Fazit

Für Spannung und Aufsehen hat Fisker mit seiner Ankündigung jedenfalls gesorgt. Nun muss die Firma den großen Worten aber auch Taten folgen lassen. Denn in den letzten Jahren wurden schon mehrmals revolutionäre Elektroautos angekündigt, die dann nie realisiert wurden.

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