Ford schärft den Focus RS nach

"Blue & Black"-Paket

Ford schärft den Focus RS nach

In unseren Tests hat der Focus RS bereits bewiesen, dass er zu den schnellsten Serienkompakten gehört, die es derzeit zu kaufen gibt. Nun dürfte sich die enorme Fahrdynamik noch einmal steigern. Denn Ford bietet für seinen kompakten Allradler ab sofort das neue Ausstattungspaket „Blue & Black“ an. Wichtigste Änderung gegenüber dem normalen RS ist ein mechanisches Vorderachs-Sperrdifferenzial, das die Traktion verbessern und somit ein noch dynamischeres Fahrverhalten ermöglichen soll.

Ford-Focus-RS_OptionsPack1.jpg © Ford

Was bringt das System?

Den größten Vorteil wird das neue Sperrdifferenzial beim Herausbeschleunigen aus Kurven bieten. Denn das System leitet dem Rad mit besserer Bodenhaftung mehr Drehmoment zu und vermindert somit den Schlupf. Darüber hinaus greift es auch bei widrigen Fahrbahnverhältnisse ein, also beispielsweise bei schlechter Witterung. Auf die Leistung hat das neue Paket keine Auswirkungen. Kein Wunder, schließlich ist der Focus RS ohnehin das bisher schnellste RS-Modell von Ford. Dank Turboaufladung und Allrad sprintet er aus dem Stand in 4,7 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 268 km/h. Sein 2,3 Liter-EcoBoost-Benzinmotor mobilisiert eine Leistung von 350 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 440 Nm - im bis zu 15 Sekunden lang nutzbaren Overboost-Modus sogar 470 Nm. Darüber hinaus verfügt der Focus RS über eine serienmäßige „Launch Control“ für schnelle Starts sowie über eine dynamische Drehmomentverteilung (Dynamic Torque Vectoring) zur Steuerung der Kraftübertragung auf die Räder.

Ford-Focus-RS_OptionsPack.jpg © Ford

Weiter Merkmale des neuen Pakets

Neben dem Vorderachs-Sperrdifferenzial gehören auch Design-Elemente in Kontrastfarbe zum „Blue & Black“-Ausstattungsumfang. Dazu zählen in Kombination mit der serienmäßigen Außenfarbe Nitrous-Blau Metallic das Dach, die Außenspiegel und der RS-Spoiler in Matt-Schwarz. Weitere Bestandteile des neuen Pakets sind blau lackierte Brembo-Bremssättel vorn und hinten, Recaro-Schalensitze im „Blue & Black“-Design inklusive Leder-Stoff-Polsterung mit farblich abgesetzter Umrandung (ebenfalls blau), sowie schwarze, geschmiedete 19-Zoll-Leichtmetallräder im 5x2-Speichen-Design mit Reifen der Dimension 235/35 R 19 und abschließbaren Radmuttern.

>>>Nachlesen: Neuer Ford Focus RS im Test

Preis

In Österreich ist der Ford Focus RS mit dem Blue&Black-Paket ab sofort um 51.450 Euro inklusive 5 Jahre Extragarantie zu haben. Für einen Kompakten ist das zwar eine Menge Holz, aber im Vergleich zu Konkurrenten wie Audi RS3, BMW M2 oder Mercedes AMG A 45 ist der Focus RS ein echtes Schnäppchen. Selbst ein "nur" 310 PS starker Golf R (ab 51.890 Euro) kostet etwas mehr.

Noch mehr Infos über Ford finden Sie in unserem Marken-Channel

>>>Nachlesen: Der Ford Focus RS im Alltagstest

Diashow Fotos vom neuen Ford Focus RS (2015)

Ford Focus RS (2016)

Unter der Haube des neuen Focus RS steckt ein 2,3 Liter großer EcoBoost-Benziner mit 350 PS und bis zu 470 Nm Drehmoment.

Ford Focus RS (2016)

Mit seiner dynamischen Drehmomentverteilung (Dynamic Torque Vectoring) ermöglicht der intelligente Allradantrieb Handling-Eigenschaften auf höchstem Niveau.

Ford Focus RS (2016)

Hinten dominiert ein üppig dimensionierter Diffusor-Einsatz, der den Luftdurchfluss unter dem Fahrzeug optimiert und den Luftwiderstand reduziert. Zugleich rahmt er die beiden kreisrunden Endrohre der Sportauspuffanlage sowie ein. Der Dachspoiler ist stets in Wagenfarbe lackiert.

Ford Focus RS (2016)

Hinter der 19-Zoll-Felge sitzt vorne eine Vierkolben-Bremsanlage von Brembo mit einem Scheibendurchmesser von 35 Zentimetern.

Ford Focus RS (2016)

Zu den Kennzeichen eines echten „RS“-Modells gehört auch ein expressives Design. Der Leitsatz: „form follows function“ spiegelt sich beim neuen Focus RS...

Ford Focus RS (2016)

...unter anderem durch großzügig dimensionierte Lufteinlässe für die Motor- und Bremskühlung sowie Aerodynamik-Elemente wider, die dem Auftrieb an der Vorder- und Hinterachse entgegen treten.

Ford Focus RS (2016)

Bei Ampelstarts müssen sich die Fahrer auch keine allzu großen Sorgen machen: Als erstes RS-Modell überhaupt besitzt der neue Focus RS eine „Launch Control“ genannte Startautomatik (0-100 km/h in 4,7 Sek.).

Ford Focus RS (2016)

Das Cockpit ist vergleichsweise unspektakulär. Hier gibt es keine allzu großen Unterschiede zu den schwächeren Modellen.

Ford Focus RS (2016)

Die Zusatzinstrumente über dem großen Touchscreen kenne wir bereits vom Focus ST (250 PS, Frontantrieb). Ein echter...

Ford Focus RS (2016)

...Leckerbissen sind aber die Schalensitze. Dank diesen können sich RS-Piloten selbst auf äußerst kurvigem Terrain so richtig austoben.

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