VW Konzern mit zahlreichen Weltpremieren
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IAA 2009

VW Konzern mit zahlreichen Weltpremieren

Die Volkswagen Gruppe hat in Frankfurt kurz vor dem Start der IAA die Tücher seiner letzten Geheimnisse gelüftet: Elektro-Flitzer e-up, Audi R8 Spyder, Skoda Superb Combi, Seat Ibiza Kombi (ST), Bentley Mulsamme und den offenen Reventon. (Slidshow)

Der VW-Konzern wollte mit der Präsentation seiner Highlights nicht mehr bis zum offiziellen Start der IAA warten. Und so präsentierten die Wolfsburger bereits am Montagabend ihre neuesten Modelle. Dabei waren alle Weltpremieren von Audi bis VW mit dabei. So stellte die spanische Tochtermarke Seat die Kombivariante des Kleinwagenbestsellers Ibiza vor, Skoda präsentierte die Kombiversion des Superb und Audi und Lamborghini zeigten die offenen Varianten ihrer Top-Modelle. VW zeigte sich mit der E-Version des Cityflitzers Up ziemlich bescheiden. Überhaupt im Vergleich mit der Nobeltochter Bentley, welche mit dem Mulsamme den Nachfolger des Arnage präsentierte.

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Bilder: Reuters

VW-Chef Winterkorn kündigt im Rahmen der Präsentation eine Produktoffensive in Sachen Elektrofahrzeuge an.
Der Volkswagen-Konzern hat den Einstieg in die Massenproduktion von Elektroautos angekündigt. "Wir bei Volkswagen werden das Elektroauto aus der Öko-Nische ins Massensegment führen", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am Montagabend in Frankfurt am Main kurz vor Beginn der Internationalen Automobilausstellung. Erstmals zeigte VW bei der Präsentation sein erstes geplantes Elektroauto, das Modell "e-up". Es handelt sich um die Elektroversion der neuen Familie von VW-Miniwagen. 

Winterkorn kündigte an, für VW zähle "nicht die schnellste, sondern die beste und sicherste Lösung" auf dem Weg zum Elektroauto. Schon früher hatte VW das Jahr 2013 als Marktstart von E-Autos genannt. Der Autobauer hatte bisher aber nichts über die geplante Größenordnung hören lassen. Laut Winterkorn braucht vor allem die Batterietechnik noch Entwicklungszeit.

Winterkorn hatte im Juli die Anforderungen an ein VW-Elektroauto festgelegt. Der Kunde wolle "mit seinem Fahrzeug von München nach Hamburg kommen oder zumindest bis ins relativ nahe Österreich". Die Ladezeit dürfe nur ein bis zwei Stunden betragen, und der Preis dürfe nur 2.000 Euro höher sein als beim Normalwagen.

Bisher reichen die Batterien nur bis etwa 100 Kilometer. Auch die Ladezeiten sind noch viel länger, als Winterkorn fordert. Allerdings ist die deutsche Autoindustrie weltweit nicht führend beim Thema Elektroautos. "Die deutsche Autoindustrie hat beim Thema Elektro nicht konsequent genug weiter gearbeitet. Und da schließe ich uns bei Volkswagen durchaus selbstkritisch mit ein", sagte Winterkorn schon früher.

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