11. Jänner 2019 11:59
Deutsches Premium-Trio
Mercedes auch 2018 vor BMW und Audi
Marke mit dem Stern verkaufte mehr Autos als die Gegner aus München und Ingolstadt.
Mercedes auch 2018 vor BMW und Audi
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Das Rennen um die Krone der drei deutschen Premium-Anbieter AudiBMW und Mercedes ist entschieden. Wie 2017 hatte die Marke mit dem Stern auch im Vorjahr die Nase vorn. Und dass, obwohl BMW 2018 einen Rekordabsatz eingefahren hat. Im vergangenen Jahr rollten rund um den Globus gut 2,1 Millionen Fahrzeuge zu den Kunden, um 1,8 Prozent mehr als 2017. Mercedes konnte jedoch 2,3 Millionen Fahrzeuge absetzen. Audi landete mit 1,8 Millionen Einheiten etwas abgeschlagen auf Rang drei.

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Mercedes mit kleinem Plus

Daimler kam mit dem schwierigen Marktumfeld (WLTP-Umstellung, Handelsstreit etc.) ganz gut zurecht. Knapp 2,44 Millionen weltweit verkaufte Autos von Mercedes und Smart bedeuten ein knappes Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zu 2017. 

Die Kernmarke Mercedes-Benz legte um 0,9 Prozent auf 2,31 Millionen verkaufte Fahrzeuge zu, was vor allem auf den großen Erfolg in Asien und insbesondere in China zurückzuführen ist. In Europa und Nordamerika brachte Daimler weniger Autos an die Kunden als 2017. Hier sollen heuer u.a. der neue CLA, die neue B-Klasse, der neue GLE und das Elektro-SUV EQC für einen Aufschwung sorgen. Smart verkaufte sich schlechter als 2017. Gut 128.800 verkaufte Exemplare bedeuteten ein Minus von 4,6 Prozent.

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BMW mit neuem Rekord

Wie bei den beiden Erzrivalen wurde der Absatz auch bei BMW vor allem durch höhere Verkäufe in China angetrieben. Dort steigerte sich der Konzern um 7,7 Prozent auf knapp 640.000 Fahrzeuge. In den USA kletterte der Absatz um ein halbes Prozent auf rund 354.700 Wagen. Einschließlich der Marken Mini und Rolls-Royce verkaufte der Oberklassehersteller 2,49 Millionen Fahrzeuge, plus 1,1 Prozent.

"Es ist uns gelungen, unseren Absatz 2018 trotz einer Reihe wichtiger Modellwechsel und einer hohen Volatilität in den Märkten auf einen neuen Höchstwert zu steigern", erklärte Vertriebsvorstand Pieter Nota am Freitag. Für 2019 stellte er einen leichten Anstieg der weltweiten Verkaufszahlen in Aussicht. Rückenwind bekomme BMW durch das neue SUV-Flaggschiff X7, die Neuauflage des Bestsellers 3er, den bei Magna in Graz gebauten Z4 und das brandneue 8er Cabrio. In Österreich sind die vier Newcomer ab März 2019 erhältlich.

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Audi verbuchte Minus

Anders als die Konkurrenz hat Audi 2018 weniger Autos verkauft. Weltweit lieferte die Marke mit den vier Ringen im vergangenen Jahr 1,81 Millionen Fahrzeuge aus, das sind 3,5 Prozent weniger als 2017, wie die Ingolstädter VW-Tochter mitteilte. Damit lag Audi ziemlich deutlich hinter den beiden Hauptkonkurrenten.

Bei Audi rauschten die Verkaufszahlen in Europa, wo rund 40 Prozent aller Autos mit den vier Ringen auf der Motorhaube abgesetzt werden, in den Keller: Das Minus auf dem Heimatkontinent beläuft sich auf fast 14 Prozent. Die Ingolstädter hatten die Umstellung auf den schärferen Abgasprüfzyklus WLTP weitgehend in den Sand gesetzt. Zudem machten sie Modellwechsel für den Absatzeinbruch in Europa verantwortlich. Hier dürften 2019 vor allem der neue Q3, der A1 Sportback, das Elektro-SUV e-tron und der A6 Avant für bessere Verkaufszahlen sorgen. Auch in vielen anderen Ländern gingen die Verkaufszahlen 2018 zurück. In China, dem weltgrößten Automarkt, legte der Audi-Absatz um knapp elf Prozent zu.

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