Ab sofort bestellbar

"Neuer" Porsche Macan geht an den Start

Nachdem Porsche den überarbeiteten Macan in China bereits vor einigen Wochen vorgestellt hat, ist auf dem Pariser Autosalon 2018 (Publikumstage: 4. bis 14. Oktober) nun die europäische Variante an der Reihe. Und diese kann in Österreich ab sofort bestellt werden. Nachdem der Hersteller unlängst angekündigt hat, ab sofort komplett auf Dieselmotoren zu verzichten, gibt es das Kompakt-SUV nur mehr mit Benzinern. Wie sich das auf die Verkaufszahlen auswirkt, bleibt abzuwarten. In Europa wurde der Macan in vielen Ländern vor allem mit dem Selbstzünder gekauft. Seit dem Start im Jahr 2014 hat der deutsche Sport- und Geländewagenbauer mehr als 350.000 Einheiten ausgeliefert.

porsche-macan-2018-fl-960-2.jpg © Porsche AG

Design

Obwohl der Macan noch auf dem alten Audi Q5, der im Vorjahr von der zweiten Generation abgelöst wurde, basiert, wirkt er nach wie vor modern. Dennoch ist es nun höchste Zeit für ein Facelift. Während die Frontpartie bei der Überarbeitung nur dezent modifiziert wurde, ist der „neue“ Macan von hinten auf den ersten Blick erkennbar. Denn dort verfügt nämlich nun auch das Kompakt-SUV über ein dreidimensional ausgearbeitetes LED-Heckleuchtenband, das wir bereits von Cayenne, Panamera und 718 (Boxster und Cayman) kennen. Der völlig neue 911er bekommt es ebenfalls. Darüber hinaus spiegeln die Bremsleuchten im Vier-Punkt-Design die Markenidentität wider. Die LED-Technik ist künftig auch bei den Hauptscheinwerfern serienmäßig. Optional ist nun auch das Porsche Dynamic Light System Plus (PDLS Plus), das die Lichtverteilung adaptiv steuert, verfügbar. Last but not least wurde auch das Bugteil des Macan im Detail überarbeitet. Die neu gestalteten vorderen Lufteinlässe lassen das Fahrzeug etwas breiter wirken. Neue Außenfarben wie „Miamiblau“, „Mambagrünmetallic“, „Dolomitsilbermetallic“ und „Kreide“ sowie neue 20- und 21-Zoll-Räder runden die optische Auffrischung ab.

porsche-macan-2018-fl-960-1.jpg © Porsche AG

Innenraum

Im Innenraum hat sich auch einiges getan. So modern wie im aktuellen Cayenne und Panamera, bei denen die vielen Tasten durch Touchfelder ersetzt wurden, geht es aber nicht zu. Kein Wunder, schließlich handelt es sich auch nur um ein Facelift. Auffälligste Neuerungen im Cockpit sind der elf Zoll große Full-HD-Touchscreen des neuen Porsche Communication Management (PCM), die neu angeordneten und gestalteten Lüftungsdüsen und das aus dem 911 bekannte GT-Sportlenkrad. Die Tastenflut auf der Mittelkonsole bleibt dem Macan jedoch erhalten. Die Benutzeroberfläche des Infotainment-Systems lässt sich wie bei Panamera und Cayenne mittels vordefinierter Kacheln individuell gestalten. In Sachen Konnektivität lässt Porsche nichts anbrennen. Das SUV ist jetzt serienmäßig mit dem Connect Plus-Modul ausgestattet und somit voll vernetzt. Daran geknüpft sind digitale Funktionen und Dienste wie zum Beispiel die Sprachsteuerung Voice Pilot und die Echtzeit-Verkehrsinformationen als Teil des ebenfalls serienmäßigen Online-Navigationssystems. Gleiches gilt für das integrierte LTE-Telefonmodul mit SIM­-Kartenleser und den WLAN-Hotspot. Die neue Offroad Precision App bietet die Möglichkeit, Abstecher abseits befestigter Straßen mit dem Macan zu dokumentieren und zu analysieren. Die Liste der Komfortoptionen erweitert Porsche u.a. um eine beheizbare Frontscheibe und einen Ionisator zur Verbesserung der Luftqualität im Innenraum.

porsche-macan-2018-fl-960.jpg © Porsche AG

(Handling-)Extras, optimiertes Fahrwerk und Assistenzsysteme

Sportliche Fahrer sollten sich unbedingt für das optionale GT-Sportlenkrad entscheiden. Außerdem hält der ins Lenkrad integrierte Mode-Schalter inklusive Sport Response Button als Bestandteil des optionalen Sport Chrono Pakets Einzug in den Macan. Das optimierte Fahrwerk soll dem Fahrzeug die Handling-Krone im Segment auch weiterhin sichern. Die Feinabstimmung soll für mehr Neutralität bei gleichbleibender Fahrstabilität und verbessertem Komfort sorgen. Der Macan tritt weiterhin mit einer für das SUV-Segment unkonventionellen Mischbereifung mit unterschiedlich breiten Reifen an Vorder- und Hinterachse an. Dadurch lassen sich laut den Entwicklern die Eigenschaften des Allradantriebs Porsche Traction Management (PTM) fahrdynamisch optimal nutzen. Neu entwickelte Reifen mit verbesserten Performance-Eigenschaften versprechen mehr Querdynamik und somit mehr Fahrspaß. Mit der Modellpflege wird auch das Angebot an Assistenzsystemen für den Macan erweitert. So ermöglicht der neue Stauassistent inklusive Abstandsregeltempostat ein teilautonomes Fahren im Geschwindigkeitsbereich bis 60 km/h. Das System kann nicht nur von alleine beschleunigen und bremsen, sondern assistiert im Stau oder im zähfließenden Verkehr auch beim Lenken.

porsche-macan-2018-fl-960-o.jpg © Porsche AG

Motoren

Wie eingangs erwähnt geht der überarbeitete Macan nur mehr mit Benzinmotoren an den Start. Los geht es mit dem Basistriebwerk. Hier kommt wieder der bekannte Turbo-Vierzylinder zum Einsatz. Da dieser jetzt über einen Otto-Partikelfilter verfügt, sinkt die Leistung um sieben PS. Mit 245 PS und einem maximalen Drehmoment von 370 Nm steht er aber nach wie vor gut im Futter. Audi, BMW, Mercedes, Alfa und Jaguar bieten bei ihren SUVs deutlich schwächere Einstiegsmotoren an. Und auch die Fahrleistungen können sich sehen lassen. In Kombination mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe PDK sprintet der Allradler in 6,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Der Verbrauch liegt laut Porsche bei 8,1 Liter auf 100 km (nach NEFZ). Darüber rangieren zwei V6-Benziner, die etwas später nachgereicht werden und die wir bereits aus dem Panamera kennen. Der 3,0-Liter Sechszylinder mit 354 PS des Macan S kommt auch im Audi SQ5 zum Einsatz. Top-Modell ist der Macan Turbo, der jetzt über einen 2,9-Liter-Biturbo-V6 mit 440 PS verfügt.

Noch mehr Infos über Porsche finden Sie in unserem Marken-Channel.

Preis und Serienausstattung

Der überarbeitete Macan ist ab sofort bestellbar. Das im Porsche-Werk Leipzig gebaute SUV kostet in Österreich ab 70.346 Euro. Die Serienausstattung wurde unter anderem um die LED-Hauptscheinwerfer, das neue PCM mit Online-Navigation und Connect Plus sowie eine Diebstahlwarnanlage inklusive Innenraumüberwachung erweitert.

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