Mégane RS Trophy-R ist schnellster Fronttriebler

Renault mit neuem Rekord

Mégane RS Trophy-R ist schnellster Fronttriebler

Bereits bei der Vorstellung des neuen Mégane RS Trophy hat Renault angekündigt, sich den Rundenrekord für Fronttriebler auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings (Grüne Hölle) zurückholen zu wollen. Mit dem noch einmal nachgeschärften Mégane RS Trophy-R wurde dieses Ziel auch erreicht. Der 300 PS starke Kompaktsportler brannte eine Zeit von 07:40.10 Minuten in den Asphalt und entthronte damit den Civic Type R von Honda.

Megane-RS-Trophy-R-960-3.jpg © Renault

Limitierte Serienversion

Da der Rekord aber offiziell nur gilt, wenn es vom Rekordauto auch eine Serienversion gibt, bringt Renault den Mégane RS Trophy-R auch in den Handel. Ab Ende 2019 wird die auf 500 Stück limitierte Serienversion an die (glücklichen) Kunden ausgeliefert. Diese dürfen sich auf ein radikales Sportgerät freuen, das in Perlweiß lackiert ist und in Kombination mit diversen roten Akzenten zum Blickfänger wird. Die Leistung bleibt zwar unverändert, doch ansonsten verfügt die R-Version über lupenreine Rennsporttechnik. Dabei schrieben sich die Ingenieure vor allem den Leichtbau auf die Fahnen. Im Vergleich zum normalen RS Trophy bringt der Trophy-R um stolze 130 Kilogramm weniger auf die Waage.

Megane-RS-Trophy-R-960-2.jpg © Renault

Radikaldiät

Zu den Leichtbaukomponenten des Mégane RS Trophy-R zähen u.a. eine Titan-Sportauspuffanlage von Akrapovic, eine Motorhaube aus Carbon, eine um 39 kg leichtere Hinterachse sowie 19 Zoll große Carbonräder. Der Entfall des Heckscheibenwischers spart ebenfalls einige Gramm. Der Lufteinlass in der Motorhaube und der Heckdiffusor aus Carbon verringern nicht nur das Gewicht, sondern verbessern auch die Aerodynamik. Im Innenraum setzt sich die Radikaldiät nahtlos fort. Obwohl auch der Trophy-R - wie alle neuen Mégane - ein Fünftürer ist, wurde die Rückbank komplett rausgeworfen. Hier sorgt nur mehr eine Strebe für die nötige Stabilität. Passend dazu lassen sich die hinteren Fenster gar nicht mehr öffnen. Fahrer und Beifahrer nehmen auf extradünnen Sabelt-Schalensitzen mit Alcantarabezug Platz. Und weil statt dem 8,7 Zoll großen Touchscreen des Serienmodells beim Trophy-R nur ein 7 Zoll großes Display zum Einsatz kommt, konnten die Ingenieure ein weiteres Standardpäckchen Butter (250 Gramm) einsparen.

Megane-RS-Trophy-R-960-1.jpg © Renault

Fahrwerk

Doch da eine Gewichtsreduktion alleine für einen neuen Rundenrekord nicht reicht, wurde das ohnehin bereits knochentrockene Fahrwerk ebenfalls noch einmal überarbeitet. So sind unter anderem vier Öhlins-Stoßdämpfer verbaut, die auf jede Rennstrecke separat eingestellt werden können. Nicht weniger wichtig ist das Sperrdifferenzial. Der um ein Grad erhöhte negative Sturz an der Vorderachse klingt zwar nicht dramatisch, soll sich aber extrem positiv auf das Handling auswirken. Für den perfekten Grip soll wiederum der Bridgestone-Sportpneu Potenza S007, der speziell für RS-Modelle von Renault entwickelt wurde, sorgen. Für alle Besitzer, die tatsächlich häufig auf Rennstrecken unterwegs sind, bieten die Franzosen ein äußerst interessantes Extra an. Für den Mégane RS Trophy-R ist auf Wunsch eine Keramik-Bremsanlage mit 390 mm großen Scheiben erhältlich.

Noch mehr Infos über Renault finden Sie in unserem Marken-Channel.

Verfügbarkeit

Der limitierte Kompaktsportler kommt Ende des Jahres auf den Markt. Preise hat Renault noch nicht verraten. Auch steht noch nicht fest, wie viele Exemplare vom Mégane RS Trophy-R es nach Österreich schaffen werden.

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