29. April 2019 14:59
Pick-up wird besser
Renault rüstet den Alaskan auf
Mehr Nutzlast, bessere Bremsen und modernes Infotainment.
Renault rüstet den Alaskan auf
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Seit Herbst 2017 hat auch Renault einen Pick-up am Start. Ermöglicht hat den Alaskan die Allianz mit Nissan. Schließlich haben die Japaner mit dem Navara eines der weltweit besten Modelle dieser Klasse im Programm. Das huldigt sogar Mercedes und nutzt ihn als Basis für die X-Klasse. Nun rüsten die Franzosen ihren Ableger noch einmal auf. Dabei stehen neben dem praktischen Nutzen auch die Sicherheit und der Unterhaltungswert im Fokus.

Mehr Nutzlast und bessere Bremsanlage

Für die meisten Interessenten dürfte die höhere Nutzlast die wichtigste Neuerung sein. Renault erhöht diese beim Alaskan um 127 beziehungsweise 146 Kilogramm auf 1,1 Tonnen. Möglich wurde dies durch eine verstärkte Hinterradaufhängung. Außerdem erhält der Pick-up an der Hinterachse Scheibenbremsen statt der bisherigen Trommelbremsen. Das sorgt nicht nur für kürzere Bremswege sondern mindert auch das Fadingrisiko bei hohen Beanspruchungen wie etwa Bergabfahrten mit Anhänger oder im harten Geländeeinsatz.

>>>Nachlesen: Alle Österreich-Infos vom Renault Alaskan

Sicherheit und Infotainment

Weitere Neuheiten sind der Notbremsassistent und die Anhängerstabilitätskontrolle. Damit wird die aktive Sicherheit verbessert. Und auch in Sachen Unterhaltung bzw. Vernetzung gibt es eine praktische Neuerung: Das On-Board-Infotainmentsystem ermöglicht künftig die Smartphone-Integration via Android Auto und Apple CarPlay. Damit sind wichtige Apps (Navi, Nachrichten, Musik, etc.) direkt über den Touchscreen bzw. die Sprachsteuerung bedienbar.

Verfügbarkeit

Der aktualisierte und weiterhin vorsteuerabzugsberechtigte Alaskan kommt im Herbst 2019 auf den Markt. Bei den Antrieben - 2,3 Liter dCi mit 190 PS und Sechsgang-Schaltung oder 7-Stufen-Automatik - und den beiden verfügbaren Ausstattungslinien Zen oder Intens ändert sich nichts. Preise hat Renault noch nicht verraten. Sie dürften aufgrund der Verbesserungen aber etwas steigen. Aktuell geht es ab 42.588 Euro (brutto) bzw. ab 35.490 Euro (netto) los.

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