So schick wird das Cockpit des Scala

Skoda gewährt Einblick

So schick wird das Cockpit des Scala

Nachdem Skoda zuletzt so gut wie alle technischen Daten des Scala verraten hat, folgt nun der nächste Schritt. Um die Fans bis zur offiziellen Präsentation des Rapid-Nachfolgers am 6. Dezember bei Laune zu halten, haben die Tschechen jetzt ein 3D-Rendering vom Cockpit veröffentlicht. Es zeigt das völlig neue Innenraumkonzept, das künftig bei allen Konzernmodellen zum Einsatz kommen soll.

skoda-scala-cockpit-skizze.jpg © Skoda Der Scala ist der erste Skoda mit freistehendem Touchscreen.

Neues Cockpit-Layout

Wie die Skizze zeigt, wird sich das Scala-Cockpit stark an jenem aus der Studie Vision RS orientieren.  Damit werden erstmals bei Skoda Design-Elemente der Karosserie in den Innenraum übertragen. So zitiert auf der Instrumentafel eine Charakterlinie um den hoch positionierten freistehenden Bildschirm die Linienführung der Motorhaube. Unterhalb des Displays gibt es eine Ablage für die Hand, die den Touchscreen bedient. Um einen hochwertigen Eindruck zu erzeugen, gibt es eine weich geschäumte Oberfläche mit großflächigen Dekors. Zudem weisen die Instrumententafel sowie die Türverkleidungen eine neue spezifische Narbung auf. Darüber hinaus können sich die Scala-Insassen über eine Ambientebeleuchtung mit wahlweise weißem oder rotem Licht sowie farbige Kontrastnähte an den Sitzbezügen freuen.

skoda-scala-cockpit-skizze1.jpg © Skoda Digitale Instrumente mit 10,25 Zoll, Touchscreen mit bis zu 9,2 Zoll.

Zwei große Displays

Bestwerte in der Kompaktklasse soll der Rapid-Nachfolger auch bei der Größe seiner Displays setzen. So misst das flexibel konfigurierbare optionale Virtual Cockpit (digitales Kombiinstrument) 10,25 Zoll und bietet dem Fahrer fünf verschiedene Ansichten. Bei den verfügbaren Infotainmentsystemen ist die Diagonale des Touchscreens bis zu 9,2 Zoll. Da dieser hoch auf dem Armaturenträger sitzt, leigt er optimal im Blickfeld und ist einfach zu erreichen. Über die neu verfügbaren Online-Dienste von Skoda Connect können die Besitzer ihr Fahrzeug über das Smartphone ver- und entriegeln und die Software des Infotainmentsystems oder die Navigationskarte „über die Luft“ aktualisieren. Als erstes Modell der Marke werden alle ausgelieferten Scala immer online sein.

>>Nachlesen:  Alle Infos vom neuen Skoda Scala

Zeitplan

Seine Weltpremiere feiert das neue Schrägheckmodell am 6. Dezember 2018 in Tel Aviv. In den Handel kommt der Scala im Frühjahr 2019.

Noch mehr Infos über Skoda finden Sie in unserem Marken-Channel.

>>>Scala-Vorstellungsstory von Ende Oktober<<<

skoda-SCALA_covered_14.jpg © Skoda

Abmessungen, Raumangebot und Design

Mit seinen Abmessungen passt der Scala exakt in die Kompaktklasse: Er misst 4.362 Millimeter in der Länge, ist 1.793 Millimeter breit und 1.471 Millimeter hoch. Der Radstand von von 2.649 Millimetern liegt auf Golf-Niveau (2,63 m). Skoda verspricht ein großzügiges Platzangebot in beiden Reihen, das fast an den deutlich längeren Octavia heranreichen soll. Die Kniefreiheit beträgt 73 Millimeter (Octavia: 73 mm), die Ellbogenfreiheit auf den Rücksitzen beläuft sich auf 1.425 Millimeter (Octavia: 1.449 mm). Und das Kofferraumvolumen des Scala setzt in der Kompaktklasse sogar neue Maßstäbe. Es reicht von 467 bis 1.410 Liter. Da die Erlkönige noch stark getarnt sind, lässt sich über das endgültige Design noch nicht allzu viel sagen. Ganz so sportlich wie der Vision RS wird der Scala mit Sicherheit nicht. Die Proportionen wirken jedoch ausgewogen und die flach stehende Heckscheibe verspricht durchaus etwas Dynamik. Für einen markanten Blick dürften vor allem die optionalen Voll-LED-Scheinwerfer sorgen. Darüber hinaus bietet Skoda auch LED-Rückleuchten und dynamische Blinker (hinten) an. Letztere gab es bisher noch bei keinem Modell der Marke.

skoda-SCALA_covered_15.jpg © Skoda

Cockpit und Vernetzung

Vom Innenraum dürfen noch keine Aufnahmen veröffentlicht werden. Doch auch hier orientiert sich der Scala am Vision RS. Es gibt also viel High-Tech und erstmals bei Skoda einen frei stehenden Touchscreen oberhalb der Mittelkonsole. Besonders stolz sind die Tschechen auf das optionale 10,25 Zoll große, flexibel konfigurierbare digitale Kombiinstrument (Virtual Cockpit). Je nach Bedarf kann sich der Fahrer hier klassische Rundinstrumente, eine große Navi-Karte oder die Fahrzeugdaten einblenden. Die Touchscreens der Infotainmentsysteme messen in der Diagonale bis zu 9,2 Zoll. In Sachen Vernetzung stehen neben der Smartphone-Integration (Apple CarPlay und Android Auto) auch die mobilen Online-Dienste von Skoda Connect zur Verfügung. Dank diesen können Besitzer ihren Scala über das Handy ver- und entriegeln und die Software des Infotainmentsystems oder die Navigationskarte „über die Luft“ aktualisieren. Man muss  dafür also nicht extra in die Werkstatt fahren. Als erstes Modell der Marke wird der Scala immer online sein. Die eingebaute SIM-Karte (eSIM) stellt per LTE eine Internetverbindung her. Serienmäßig unterstützt die eSIM dieFunktionalität des Emergency Calls (automatischer Notruf nach einem Unfall) und des Proaktiven Service.

skoda-SCALA_covered_12.jpg © Skoda

Motoren

Bei der Markteinführung verfügt das neue Kompaktmodell über fünf verschiedene Turbo-Motorisierungen, die alle die Abgasnorm Euro 6d Temp erfüllen und bereits in anderen Konzernmodellen zum Einsatz kommen. Darunter sind drei Benziner sowie ein Diesel. Später im Laufe des Jahres 2019 kommt ein Erdgas-Triebwerk (CNG) hinzu. Start-Stopp-System und Bremsenergierückgewinnung sind immer mit an Bord.

Der 1,0 TSI mit 95 PS gibt seine Kraft über ein manuelles 5 Gang Getriebe ab. Der identische Dreizylinder mit 115 PS ist serienmäßig mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe oder auf Wunsch mit einem automatischen 7-Gang-DSG bestückt. Top-Benziner ist der 1,5 TSI. Der Vierzylinder leistet 150 PS, verfügt über Zylinderabschaltung und kommt serienmäßig mit einem manuellen 6 Gang Getriebe, auf Wunsch ist auch ein 7-Gang-DSG erhältlich. Alle Benzinmotoren sind mit Ottopartikelfilter ausgestattet. Der 1,6 TDI mit vier Zylindern mobilisiert 115 PS und stemmt ein Drehmoment von 250 Nm auf die Kurbelwelle. Ein SCR-Katalysator mit AdBlue-Einspritzung sowie Dieselpartikelfilter gehören zum Serienumfang. Der Selbstzünder ist serienmäßig mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe gekoppelt, das 7 Gang-DSG ist optional erhältlich.

skoda-SCALA_covered_05.jpg © Skoda

Fahrwerk

Das Standardfahrwerk ist bewusst komfortabel ausgelegt. Für dynamische Naturen gibt es in der Extraliste das sogenannte „Sport Chassis Preset“, das zwei unterschiedliche Abstimmungen bietet. Das Fahrwerk ist 15 Millimeter tiefer gelegt und verfügt neben dem Normal Modus über einen Sport-Modus mit einer härteren Kennlinie der über ein Ventil umschaltbaren Stoßdämpfer. Gesteuert wird der Wechsel zwischen den beiden Einstellungen im Menü der Fahrprofilauswahl Driving Mode Select.

skoda-SCALA_covered_07.jpg © Skoda

Assistenzsysteme

Wie jedes neue Modell eines großen Herstellers verfügt auch der Scala über eine ganze Armada an Assistenzsystemen. Einige sind sogar serienmäßig an Bord. Hierzu zählen der Spurhalteassistent und der Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion. Letzterer überwacht in der Stadt per Radar den Bereich vor dem Fahrzeug und leitet bei Bedarf eine Vollbremsung ein. Der optionale Side Assist zeigt dem Fahrer an, wenn sich von hinten Fahrzeuge nähern, die überholen wollen oder sich im toten Winkel befinden. Während der bekannte Spurwechsel-Assistent bis zu 20 Meter Reichweite hat, kann der Side Assist Fahrzeuge bis zu einer Entfernung von 70 Metern erkennen. Ein fixer Bestandteil des Side Assists ist auch der Auspark-Assistent, der vor Querverkehr warnt. Für den Einsatz bei Langstreckenfahrten auf der Autobahn bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h ist die optional erhältliche automatische Distanzregelung (ACC) gedacht. Ein weiteres Highlight ist der ebenfalls optionale Parklenk-Assistent, der den Scala automatisch in Längs- und Quer-Parklücken hinein- und auch wieder herausmanövriert.

>>>Nachlesen:  Skodas neuer Golf-Ableger heißt Scala

Fazit

Mit dem neuen Scala startet Skoda erstmals einen echten Angriff auf die etablierte Kompaktklasse-Konkurrenz. Denn der Octavia ist für ein Kompaktmodell zu groß und der mittlerweile stark in die Jahre gekommene Rapid Spaceback mixte die Technik von Polo und Golf V. Natürlich soll der Scala aber nicht im eigenen Konzern räubern – hier trifft er neben dem Golf auch auf den Seat Leon und den Audi A3 -, sondern vor allem Konkurrenten wie Kia Ceed, Hyundai i30, Peugeot 308, Renault Mégane, Opel Astra oder Ford Focus angreifen. Wenn die Tschechen ihr bewährtes Konzept, viel Auto zum günstigen Preis anzubieten, auch beim Scala beibehalten, scheint einem großen Erfolg nichts im Weg zu stehen. Denn technisch ist der geräumige Newcomer absolut auf Höhe der Zeit.

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