Koreaner feiern mit dem neuen Korando ihr Comeback

SsangYong kann auch schön

Koreaner feiern mit dem neuen Korando ihr Comeback

Bisher fielen die Autos des koreanischen Herstellers SsangYong vor allem durch ihr gewöhnungsbedürftiges Design auf. Das soll sich aber mit dem neuen Korando ändern - dieser wirkt optisch gelungen und ist technisch auf Höhe der Zeit.

Die Marke SsangYong stand zuletzt unter keinem all zu guten Stern. Mit gewagten Modellen wie Rexton, Rodios oder das SUV-Coupé Actyon trafen die Koreaner den Geschmack der Europäer einfach nicht. Neben dem sehr gewöhnungsbedürftigen Design (nimmt man den Rexton einmal außen vor) konnte auch die Technik der Modelle nicht überzeugen. Eine Eigenschaft, die selbst die attraktiven Preise nicht wett machen konnten.

Doch noch wagt die Marke mit dem neuen Korando einen Neuanfang. Und damit es am Design schon einmal nicht scheitern kann, überließen sie dieses der italienischen Designschmiede Giugario. Dass das eine richtige Entscheidung war, bestätigen allein die ersten Fotos des Kompakt-SUV, welche nun offiziell veröffentlicht wurden. Der Korando steht satt auf der Straße, beherrscht das hin und her von Kanten und Rundungen perfekt und dürfte bei potenziellen Käufern gut ankommen.


Auch die Seitenlinie wirkt stimmig

Moderne Technik
Zusätzlich blieb auch bei der Technik kein Stein auf dem anderen. So setzt das SUV auf eine selbsttragende Karosserie und ein Fahrwerk mit McPherson-Federbeinen vorne und einer Multilenkerachse mit Schraubenfedern hinten. Dadurch soll der Korando auch auf befestigten Straßen eine komfortable und vor allem sichere Vorstellung abliefern. Zunächst wird das Auto als "e-XDi200" erhältlich sein. In diesem Modell sorgt ein neuer 2,0-Liter-Turbodiesel mit 175 PS und 360 Newtonmeter für ordentlichen Vortrieb. Laut SsangYong soll das SUV in dieser Konfiguration nur 6,0 Liter auf 100 km verbrauchen. Wie modern der neue Motor (inklusive Partikelfilter) ist, zeigt die Tatsache, dass er nicht nur die Euro-5-Norm erfüllt, sondern bereits auf Euro 6 hin ausgelegt ist. Weitere Motoren sollen folgen, über deren Daten ist jedoch noch nichts bekannt. Beim Getriebe hat man die Wahl zwischen einer manuellen Sechsgang-Schaltung und einer sechsstufigen Automatik. Bei der Schaltbox soll ein kurz übersetzter erster Gang das Anfahren im Gelände erleichtern, der lange sechste Gang den Verbrauch bei hohem Tempo im Zaum halten.

Front- oder Allradantrieb
Wie bei der Konkurrenz haben die Kunden auch hier die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb. Unter normalen Bedingungen fährt auch der Allradler als reiner Fronttriebler durch die Gegend. Nur wenn die Traktion vorne an ihre Grenzen stößt, wird ein Teil der Kraft an die Hinterräder gereicht. Bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h kann eine feste Kraftverteilung (50:50) eingestellt werden. Der Korando bietet eine akzeptable aber keine überdurchschnittlich hohe Bodenfreiheit von 18 Zentimeter, die Böschungswinkel liegen bei 23 Grad (vorne) bzw 28 Grad (hinten) der Rampenwinkel wird mit 19 Grad angegeben. Bei der Allradversion beträgt die maximale Steigfähigkeit 48 Prozent, beim Fronttriebler sind es 15 Prozent weniger (33 Prozent). 


Im Gegensatz zur Form dürfte das Orange nicht jedem gefallen
 
Kompakte Abmessungen
Der 4,41 Meter lange Fünfsitzer bietet bei Vollbesetzung 486 Liter Kofferraumvolumen. Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 60:40 umklappen, wodurch der Stauraum deutlich steigen soll (genaue Daten fehlen noch). Alle Korandos kommen mit einer vollzähligen Ausstattung an Airbags und ABS auf den Markt. ESP gibt es (nur) auf Wunsch.

In Deutschland kommt der SUV-Neuling bereits Ende 2010 auf den Markt. Obwohl ein genauer Preis noch nicht fixiert wurde, wird sich die gesamte Konkurrenz ( Honda CR-V, VW Tiguan, Ford Kuga, Hyundai ix35, Kia Sportage, Toyota RAV 4, Nissan X-Trail und Qashqai) den Korando mit Sicherheit genau ansehen.

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