Suzuki hat den Jimny aus dem Programm genommen

Drohende CO2-Strafzahlungen

Suzuki hat den Jimny aus dem Programm genommen

Der kultige Kraxler ist für Europa zu durstig; jetzt muss es der "neue" Ignis Hybrid richten.

Gute und schlechte Nachrichten aus dem Hause  Suzuki . Beginnen wir mit den schlechten: Der japanische Autobauer hat den äußerst beliebten  Jimny  nach nicht einmal zwei Jahren in Österreich aus dem Programm genommen. Hier drohten zu hohe CO2-Strafzahlungen aufgrund der neuen EU-Vorgaben. Der kleine Offroader, für den es aufgrund der großen Beliebtheit Lieferzeiten von einem Jahr gab, kann bei uns nicht mehr bestellt werden. Bald wird er auch in weiteren EU-Ländern aus den Suzuki-Preislisten verschwinden. Allein in Österreich wurden in dem kurzen Zeitraum über 1.500 Einheiten verkauft. Ob es mit einer sparsameren Motorisierung ein Comeback geben wird, steht noch nicht fest.

>>>Nachlesen:  Der neue Suzuki Jimny im Test

Ignis Facelift verfügbar

Nun die gute Nachricht: In diesen Tagen landet die  Facelift-Version des Ignis Hybrid  in Österreich. Eigentlich war dessen Start ursprünglich für den April 2020 geplant. Durch die weltweiten Corona-Maßnahmen hat sich dieser jedoch etwas verschoben. Nunmehr steht der Einführung des 3,70 m kurzen, 1,69 m schmalen und 1,60 m hohen Mini- SUV nichts mehr im Wege.

© Suzuki

Design und Cockpit

Optisch hat sich bei der Überarbeitung, wie berichtet, nicht allzu viel getan. Erkennbar ist der Ignis Modelljahr 2020 u.a. am 4-Speichen Kühlergrill sowie der modifizierten Scheinwerferpartie. Die mit schwarzen Radläufen verbreiterten Radhäuser sorgen für einen robusten Auftritt. Die Facelift-Version ist in elf Uni- und sieben Zweifarben-Optionen erhältlich. Darunter sind die drei neuen Farben: Caravan Ivory Pearl Metallic, Rush Yellow Metallic und Tough Khaki Pearl Metallic.Innen gibt es neue metallisch-graue oder -blaue Dekore, die auf die graue oder blaue Sitzpolsterung abgestimmt sind. Zudem wurde das Armaturenbrett mit einem neu entworfenen Kombiinstrument  ausgestattet und farblich neu unterteilt.

© Suzuki

Antrieb und Sicherheit

Die wichtigste Neuerung spielt sich unter der Motorhaube ab. Der überarbeitete 1.2-Dualjet-Saugbenziner (K12D) mit 83 PS und 107 Nm Drehmoment hat jetzt eine neue Doppel-Einspritzanlage, eine elektrische Einlass-VVT (variable Ventilsteuerung), eine Ölpumpe mit variabler Förderleistung und elektrische Kolbenkühldüsen. In Kombination mit dem Mild-Hybridsystem, das über eine Lithium-Ionen-Batterie versorgt wird deren Kapazität von 3 Ah auf 10 Ah verbessert wurde, verspricht Suzuki eine deutliche Verbrauchsreduktion. Dem Fronttriebler sollen 5,1l/100km reichen, die Allradversion weist einen Normverbrauch von 5,4l/100km auf. Der Sprintwert von 0 auf 100 km/h beträgt 12,7 (2WD) bzw. 12,8 Sekunden (4WD); maximal sind 165 km/h mögich. Serienmäßig wird die Kraft über ein manuelles 5-Gang-Getriebe übertragen. Auf Wunsch ist der Ignis auch mit einem stufenlosen CVT-Getriebe erhältlich. Suzuki stattet den Ignis nun auch mit Dual-Camera gestützter aktiver Bremsunterstützung DCBS (Dual Camera Brake Support), Spurhaltewarnsystem und Müdigkeitserkennung aus.

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Verfügbarkeit

Laut Suzuki kommt der überarbeitete Ignis noch im Juni 2020 in den heimischen Handel. Auf der Homepage sind derzeit (Stand 22. Juni) noch die „alten“ Modelle gelistet. Hier geht es bei der Hybridversion ab 14.990 Euro los. Teurer dürfte die Facelift-Version auch nicht werden.

Noch mehr Infos über Suzuki finden Sie in unserem Marken-Channel.

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