Tesla hält doch an Probefahrten fest

Rückzieher bei Filialschließungen

Tesla hält doch an Probefahrten fest

Kurz nachdem Tesla die Preise für das Model X und Model S drastisch sowie für das Model 3 moderat gesenkt hat, kündigte der Elektroautobauer an, weniger Filialen schließen zu wollen, als ursprünglich geplant. "Wir werden nur etwa halb so viele Läden schließen, aber auch die Kostensenkungen sind dadurch nur in etwa halb so hoch", erklärte das US-Unternehmen. Die Kehrtwende folgt nur gut zehn Tage nach der Ankündigung von Firmenchef Elon Musk, den Vertrieb grundlegend umzukrempeln.

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Testfahrten und Händlerautos

Dabei, dass alle Verkäufe nur noch online abgewickelt werden solle, bleibe es, betonte Tesla. In den Läden solle den potenziellen Käufern nur gezeigt werden, "wie man binnen Minuten einen Tesla auf seinem Telefon bestellt". Aber entgegen Musks Ankündigung vom 28. Februar soll es in den Läden weiterhin Fahrzeuge für Testfahrten geben. Mittlerweile scheint auch dem Milliardär klar geworden zu sein, dass die meisten Menschen, die derart viel Geld für ein Auto ausgeben, dieses vorab auch näher kennenlernen und ausprobieren wollen. Und für Käufer, die sofort mit einem Tesla vom Hof fahren wollen, wird auch eine kleine Anzahl Wagen vorgehalten. Die großzügige neue Regelung, nach der man einen neuen Tesla innerhalb einer Woche mit bis zu 1.600 gefahrenen Kilometern zurückgeben kann, gelte aber weiterhin.

Rund jeder zehnte Tesla-Laden ist jüngst bereits geschlossen worden, wie aus dem Blogeintrag von Montag hervorgeht. Ein Teil davon solle nun wiedereröffnet werden, aber mit weniger Mitarbeitern. Etwa ein Fünftel der Standorte stehe auf dem Prüfstand. Je nachdem, wie effizient sie in den kommenden Monaten arbeiten, könnten sie geschlossen werden oder offen bleiben.

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Lage in Österreich weiter unklar

Musk hatte Ende Februar angekündigt, man wolle nur wenige Läden in guter Lage als Ausstellungsräume behalten. Laut Medienberichten stieß Tesla bei der Umsetzung des Plans aber auch auf Probleme mit den Vermietern der Ladenflächen. In Österreich betreibt Tesla sechs Standorte: In Wien gibt es einen Showroom, ein Service Center mit Verkaufsabsteilung sowie ein Auslieferungszentrum, in Graz, Linz und Salzburg je ein Service Center mit Showroom. Ob davon welche geschlossen werden, ließ Tesla am Montag auf APA-Anfrage offen.

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Preiserhöhung

Der jetzige Rückzieher führt auch dazu, dass Tesla weltweit die Preise für seine Autos durchschnittlich um etwa drei Prozent anhebt. Die Preiserhöhungen würden vor allem die besser ausgestatteten und damit bereits teureren Varianten der Tesla-Fahrzeuge Model 3, Model S und Model X treffen, hieß es. Die Basis-Version der neuen Einstiegslimousine werde in den USA weiterhin 35.000 Dollar (rund 31.190 Euro) vor Steuern und Elektroauto-Vergünstigungen kosten, betonte Tesla. Der Konzern hatte sie erst zusammen mit der Ankündigung des Vertriebsumbaus bestellbar gemacht, nachdem zunächst nur die lukrativeren teureren Varianten des Fahrzeug verkauft wurden, um die hohen Anlaufkosten der Produktion auszugleichen. Die Preiserhöhungen sollen in einer Woche greifen.

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Ursprünglicher Grund für die Schließungen

Musk hatte Ende Februar argumentiert, die Konzentration auf den Online-Verkauf und die Schließung von Geschäften seien notwendig, um die Preise der Fahrzeuge stabil halten zu können. Das werde der Firma langfristig einen "fundamentalen Vorteil" bringen. Nur Tesla sei überhaupt in der Lage, so etwas durchzuziehen, weil das Unternehmen die Autohäuser im Gegensatz zu anderen Herstellern selbst betreibe und nicht Franchisenehmern überlasse. Nun hat sich diese Ansicht wieder geändert.

Diashow Tesla Model 3 im großen Test

Tesla Model 3

Das 4,70 Meter lange Model 3 wirkt zwar nicht wie aus einer anderen Welt, hebt sich von normalen Fahrzeugen aber doch deutlich ab.

Tesla Model 3

Die spezielle Form ist der hervorragenden Aerodynamik geschuldet.

Tesla Model 3

Rote Bremssättel, schicke 20 Zoll Räder und die...

Tesla Model 3

...Carbon-Abrisskante am Heck sind Erkennungsmerkmale der Performance-Variante.

Tesla Model 3

Schweinwerfer wie Klupschaugen und der fehlende Grill lassen das Model 3 freundlich blicken.

Tesla Model 3

Der Ladeanschluss befindet sich vor dem Rücklicht an der linken Seite.

Tesla Model 3

Der an sich gut nutzbare, 365 Liter große Kofferraum ist nur durch eine vergleichsweise kleine Luke erreichbar.

Tesla Model 3

Dafür gibt es dank der Elektroplattform auch unter der vorderen Haube einen 60 Liter großen Kofferraum.

Tesla Model 3

Der Zugang erfolgt per Scheckkarte oder Smartphone (Bluetooth).

Tesla Model 3

Die versenkten Türgriffe dienen der Aerodynamik.

Tesla Model 3

Wer einmal in einem Model 3 gesessen ist, weiß, wie ein auf das Wesentliche reduzierte Cockpit tatsächlich aussieht.

Tesla Model 3

Eigentlich gibt es nur ein Lenkrad mit zwei frei belegbaren Bedientasten, zwei Lenkstockhebel und einen 15 Zoll großen Touchscreen.

Tesla Model 3

Die Sitze mit integrierten Kopfstützen bieten guten Seitenhalt und sind langstreckentauglich.

Tesla Model 3

Das Platzangebot reicht auch im Fond für Erwachsene völlig aus. Gut an kühlen Tagen: Die Rücksitzbank ist beheizbar.

Tesla Model 3

Das riesige Panoramaglasdach sorgt für einen hervorragenden Raumeindruck und ermöglicht ganz neue Aussichten.

Tesla Model 3

Da der Getriebewählhebel am Lenkrad sitzt, bleibt in der Mittelkonsole Platz für Ablagen und Becherhalter.

Tesla Model 3

Normalerweise kritisieren wir immer, wenn Hersteller zu viele Funktionen im Touchscreen unterbringen. Bei Tesla ist das jedoch nicht der Fall. Obwohl so gut wie alles über das große Display gesteuert wird, ...

Tesla Model 3

...klappt das genau so einfach wie am iPhone oder iPad. Der 15 Zoll große Monitor bietet eine hervorragende Grafik, reagiert extrem flott auf Befehlseingaben und ist sowohl von Fahrer wie Beifahrer gut erreichbar. Hier ist die Rückfahrkamera zu sehen.

Tesla Model 3

Das Model 3 bietet unter anderem einen Spotify-Zugang,...

Tesla Model 3

...einen Webbrowser (nur bei stehendem Fahrzeug nutzbar) und einige...

Tesla Model 3

...witzige, jedoch sinnbefreite Funktionen wie den "Furz"-Modus.

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Diashow Tesla Model X 100D im Test

Model X im Test

Während die Front des Teslas von den meisten neugierigen Elektroauto-Interessenten während des Tests als gelungen eingestuft wurde,...

tModel X im Test

...schieden sich am Heckdesign die Geister. Dieses wurde von vielen als etwas pummelig eingestuft. Doch spätestens wenn sich...

Model X im Test

...die hinteren Flügeltüren ("Falcon Doors") in spektakulärer Art und Weise öffnen, mutiert das Hinterteil zur Nebensache. Es werden Smartphones gezückt, Fragen gestellt und Wiederholungen des Prozederes gefordert.

Model X im Test

Das Interieur mit hellem Leder und penibler Verarbeitung hat einen hochwertigen Eindruck hinterlassen. Selbst bei den aufwendigen Doppelnähten waren keinerlei Fehler zu finden. Hier ist Tesla mittlerweile auf dem Niveau von deutschen Premiumanbietern angekommen. Die Bedienung...

Model X im Test

...erfolgt fast ausschließlich über den 17 Zoll großen Touchscreen. Während sich das bei vielen Herstellern als mühsam erweist, hat es Tesla geschafft, die Menüs selbsterklärend und intuitiv zu gestalten. Dabei profitieren die Amis natürlich auch von der schieren Größe des Displays. Neben dem hervorragenden Navigationssystem sammelte das Model X auch mit dem kostenlosen Spotify-Zugang Pluspunkte.

Model X im Test

Das Kombiinstrument ist ebenfalls als Display ausgeführt. Hier werden alle fahrrelevanten Infos angezeigt. Die Restreichweitenanzeige der Batterie erwies sich dabei als äußerst präzise. Die...

Model X im Test

...Flügeltüren sind nicht nur Show. Sie erleichtern auch den Zugang in den Fond. Bei unserem Testmodell war die 6-sitzige Lounge-Ausführung verbaut. Tesla bietet das Model X auch als 5- oder 7-Sitzer an. Auf den...

Model X im Test

vorderen Sitzen fühlen sich Fahrer und Beifahrer gut aufgehoben. Sie sind langstreckentauglich und verfügen über einen weiten Verstellbereich.

Model X im Test

Selbst wenn alle Sitze aufgestellt sind, bleibt noch Platz für etwas Gepäck. Die hintersten Sitze verschwinden übrigens voll elektrisch im Boden. Im...

Model X im Test

...Fach unter dem Kofferraumboden finden die Ladekabel Platz. Der Anschluss...

Model X im Test

...befindet sich links hinten. Er wird über das Touch-Display geöffnet. Außer man lädt das Auto an einem Tesla Supercharger auf. Dann ploppt die Klappe automatisch auf, sobald man sich mit dem Ladekabel nähert.

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