Bild: Mercedes-Benz

Vision S 500 Plug-in Hybrid

Mercedes Flaggschiff mit 3,2 Liter Verbrauch

Kurz nach dem Markstart des S 400 h präsentiert Mercedes auf der 63. IAA in Frankfurt die Vision S 500 Plug-in Hybrid.

Laut Mercedes handelt es sich bei dem Konzeptfahrzeug um „das erste Oberklassemodell in der Kategorie Dreiliter-Auto“. Der Technologieträger zeigt die Zukunft des modularen Hybrid-Systembaukastens von Mercedes, welcher in einigen Jahren in zahlreichen Modellen Einzug halten soll.  

Normwerte sind beeindruckend, aber nicht realistisch
Das Fahrzeug kann bis zu 30 Kilometer weit rein elektrisch fahren. Durch den genügsamen Antrieb und den CO2-Bonus für den batterieelektrischen Fahrbetrieb, erreicht er einen offiziellen Normverbrauch von 3,2 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Mit einem CO2-Ausstoß von nur 74 Gramm pro Kilometer im NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) stellt die gestandene Limousine selbst die kleinsten Cityflitzer in den Schatten. Dass dieser Normzyklus jedoch fern jeglicher Realität liegt, verschweigt man im Hause Mercedes jedoch. Und dennoch ist die gebotene Performance nicht zu unterschätzen.
 


Diese auf dem Papier durchaus beachtlichen Werte werden durch die Kombination eines Plug-in-Hybridantriebs (Batterien können an der Steckdose geladen werden) mit den bewährten Effizienz steigernden BlueEfficiency Maßnahmen am Fahrzeug ermöglicht. Auf die ursprünglichen Stärken des Stuttgarter Flaggschiffs wie toller Komfort, herausragende Sicherheit und souveräne Leistung muss man auch in dieser Version nicht verzichten.. Der Antrieb besteht im Konzeptfahrzeug aus drei Hauptkomponenten: einem V6-Benziner mit Direkteinspritzung, einem Hybridmodul mit circa 60 PS Leistung sowie einer 130 kg schweren Lithium-Ionen-Batterie mit mehr als 10 kWh Speicherkapazität, die an Ladestationen aufgeladen werden kann.

Technik noch nicht serienreif 
Der S 500 Plug-in Hybrid beschleunigt in 5,5 Sekunden von Null auf 100 km/h und wird erste bei 250 km/h von der Elektronik gebremst. Wer diese Leistungsdaten jedoch permanent abruft, könnte an der Zapfsäule sein „blaues Wunder“ erleben. Frühestens in vier bis fünf Jahren wird das Antriebskonzept Serienreife erlangen.


(Bilder: Mercedes-Benz
)

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