Abarth 124 Spider bläst zum Angriff

Gedopter MX-5

Abarth 124 Spider bläst zum Angriff

Heiße Version des Fiat-Roadsters mit japanischer Abstammung startet.

Kurz nach dem Verkaufsstart des neuen Fiat 124 Spider, der sich die Plattform mit dem Mazda MX-5 teilt und auch in Japan vom Band läuft, stellt Fiats Sportabteilung Abarth auf dem Genfer Autosalon 2016 (Publikumstage 3. bis 13. März) eine extrem sportliche Variante des zweisitzigen Roadsters vor.  Diese hört auf den Namen Abarth 124 Spider und setzt wie die Fiat-Version auf einen Turbomotor.

© Abarth / FCA

Performance
Konkret wird der offene Abarth von einem 1,4 MultiAir Turbo-Vierzylinder mit satten 170 PS befeuert. Zum Vergleich: Beim MX-5 leistet der stärkere der beiden Saugbenziner 160 PS, im Fiat bringt es der 1,4l-Turbo auf 140 PS. Kein Wunder, dass der Abarth 124 Spider seinen Brüdern bei den Fahrleistungen keinen Stich lässt. Der 1.060 Kilogramm leichte Italo-Japaner beschleunigt in 6,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Wer will, kann sich bei 230 km/h die Frisur zerzausen lassen. Für die Kraftübertragung steht neben dem manuellen Sechsganggetriebe auch ein automatisches "Sequenziale Sportivo"-Getriebe mit Schaltpaddels am Lenkrad zur Wahl. Ein straffer abgestimmtes Fahrwerk und große Brembo-Bremsen runden den Dynamiker unter den offenen Roadster-Brüdern ab.

© Abarth / FCA

Design
Grundsätzlich stammt das Design vom Fiat 124 Spider. Zu den Erkennungsmerkmalen des Abarth zählen die Marken-Logos mit Skorpion, der imposante Wabengrill, die Frontschürze mit vergrößerten Lufteinlässen, die vierflutige Abgasanlage, eine große Abrisskante im Kofferraumdeckel, verbreiterte Seitenschweller sowie die bildhübschen 17 Zoll Alufelgen. Wie bei den Brüdern kann das knapp geschnittene Stoffverdeck per per Hand in wenigen Sekunden geöffnet und geschlossen werden. Das in Genf ausgestellte Modell kommt darüber hinaus zweifarbig daher und wird durch rote Elemente aufgehübscht.

© Abarth / FCA

Ausstattung
Im vom MX-5 übernommenen Interieur dominieren die Farben Rot und Schwarz. Neben den Sitzen avancieren vor allem das Lenkrad und die edle Alcantara-Bahn am Armaturenbrett zu den Hinguckern. Zur Serienausstattung des Abarth 124 Spider zählen u.a. manuelle Klimaanlage, MP3-Player und Tempomat. Gegen Aufpreis gibt es Features wie Infotainmenteinheit mit Siebenzoll-Display, Navigationssystem, Bluetooth, Soundsystem mit Lautsprechern in den Kofpstützen und eine Rückfahrkamera.

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Verfügbarkeit
Laut Fiat kommt der Abarth 124 Spider ab September 2016 in den Handel. Mit einem Preis von exakt 42.000 Euro ist er nicht gerade ein Schnäppchen. Beim zivilen Bruder startet die Preisliste ab 27.490 Euro.

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