Alfa Disco Volante ist am schönsten

Fliegende Untertasse

Alfa Disco Volante ist am schönsten

Hommage an das legendäre Vorbild heimste prestigeträchtigen Design-Award ein.

Vor wenigen Tagen waren die prachtvollen Anlagen des Hotels Villa d'Este am Comer See erneut der Hintergrund für den weltberühmten „Concorso d´Eleganza". Bei dieser traditionsreichen Veranstaltung präsentieren sich nicht nur die kostbarsten, historischen Fahrzeuge, sondern auch die schönsten Prototypen der Welt. Heuer wurde dabei u.a. das BMW 7er Coupé von Pininfarina gezeigt (wir berichteten). Den prestigeträchtigen Sieg in der Kategorie "Concept Cars & Prototypes" konnte jedoch Alfa Romeo einheimsen.

© Alfa Rome
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Trotz Retro-Anleihen wirkt das zweisitzige Coupé äußerst modern.

"Fliegende Untertasse"
So überzeugte der  Disco Volante Touring die Fachjury am meisten. Das zweisitzige Coupé wurde auf Basis eines Alfa 8C Competizione umgebaut und besitzt dessen Chassis und Motor. Das Einzelstück ist eine Hommage an den legendären 1900 C52 "Disco Volante", der dieses Jahr seinen 60. Geburtstag begeht. Sein außergewöhnliches Design brachte ihm den Spitznamen „Disco Volante" (fliegende Untertasse) und macht ihn zu einer echten Ikone.

© Alfa Romeo
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Das Vorbild: 1900 C52 "Disco Volante" Coupé

Stark und schnell
Das Chassis des 8C Competizione bildet aufgrund seiner leichten und hochfesten Struktur die perfekte Basis für die Umwandlung in den Disco Volante Touring. Weitere Vorteile sind Front-Mittelmotor,  Transaxle-Getriebe und Hinterradantrieb mit Sperrdifferenzial, die zusammen eine optimale Gewichtsverteilung von 49% vorne und 51% hinten ergeben. Der 450 PS starke V8-Motor mit 4,7 Litern Hubraum  wurde von Ferrari entwickelt und erreicht ein maximales Drehmoment von 480 Newtonmeter. So gerüstet, erreicht fliegende Untertasse eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 4,2 Sekunden. Leider bleibt die Studie ein unverkäufliches Einzelstück.

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Fotos vom Alfa Romeo 4C

Diashow: Fotos vom Alfa Romeo 4C

Das Coupé wirkt aus jeder Perspektive wie aus einem Guss. Für den knackigen Auftritt sind vor allem die Abmessungen verantwortlich.

Der 4C ist nicht einmal vier Meter lang, aber rund zwei Meter breit und nur 1,18 Meter hoch. Hinzu kommen extrem kurze Überhänge und weit ausgestellte Radhäuser.

Die aggressive Front mit dem klassischen Scudetto erinnert an den streng limitierten Supersportwagen 8C Competizione.

Der nur dank Carbon-Monocoque 895 kg leichte 4C ist ein Alfa in Reinkultur.

Hinten ziehen die runden Rückleuchten im Ferrari-Stil alle Blicke auf sich.

Das sportliche Cockpit sitzt wie ein Turnschuh. Für die zwei Passagiere gibt es ausreichend Platz.

So muss ein Lenkrad in einem Sportwagen aussehen. Hinter dem Kranz gibt es Schaltpaddels für das Doppelkupplungsgetriebe.

Moderne Sportsitze sorgen in schnell gefahrenen Kurven für den nötigen Seitenhalt.

Der neue 1.750 Turbobenziner leistet 240 PS und beschleunigt die flache Flunder in 4,5 Sekunden von 0 auf 100. Schluss ist erst bei 258 km/h.

Der Heckantrieb und die Gewichtsverteilung mit 40 Prozent an der Vorderachse und 60 Prozent an der Hinterachse sorgen für ein äußerst agiles Handling.