Alonso gab dem neuen NSX die Sporen

Testfahrt im Top-Honda

Alonso gab dem neuen NSX die Sporen

Der Formel 1 Fahrer ist von der Performance der 581-PS-Rakete angetan.

Solche Tage sind auch für einen aktuellen Formel-1-Fahrer etwas ganz Besonderes: Fernando Alonso nahm sich vergangene Woche eine kurze Auszeit vom Rennsport, um sich hinter das Steuer des neuen NSX zu setzen. Bei einem exklusiven Event für spanische Medien fuhr der Doppel-Weltmeister den Hybrid-Sportwagen auf der historischen Rennstrecke von Estoril (Lissabon, Portugal). Dabei konnte man dem Fahrer des McLaren Honda Formel 1 Teams die Freude regelrecht ansehen. Kein Wunder, schließlich durften sich bisher nur ganz wenige Personen an das Steuer der 581-PS-Rakete setzen.

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Auf der anschließenden Pressekonferenz sagte Alonso: „Was das Fahrverhalten angeht, war ich vor allem von der Bremsleistung überrascht – das Bremsgefühl ist der Formel 1 sehr ähnlich.“ Und weiter: „Natürlich ist die Fahrt mit dem NSX weicher und angenehmer als in einem F1 Auto – schließlich muss man nicht wie im Rennen um jeden Zentimeter kämpfen. Es ist wie der Unterschied zwischen künstlerischem und technischem Zeichnen.“

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V6-Benziner und drei E-Motoren

Hondas neuer Hybrid-Sportwagen verfügt über einen völlig neuen V6-Doppelturbo-Mittelmotor in Kombination mit einem 9-Gang-Doppelkupplungs-Getriebe, das speziell für den NSX entwickelt wurde. Ein Elektromotor mit Direktantrieb sitzt zwischen dem Verbrennungsmotor und dem Getriebe und unterstützt bei Beschleunigung, Bremsung und bei Gangwechseln. Darüber hinaus werden die Vorderräder des NSX von zwei Hochleistungs-Elektromotoren - der Twin-Motor-Unit (TMU) unabhängig angetrieben, die unmittelbar auf das Drehmoment reagieren. Damit liefert die Antriebseinheit eine Höchstleistung von 581 PS. Erste Auslieferungen erfolgen im Herbst 2016. Spätestens dann werden sich die ersten Käufer ähnlich glücklich fühlen, wie Fernando Alonso beim Testtag.

© Honda
Bei dem getesteten NSX handelte es sich um eine Rechtslenkerversion.

Auf Sennas Spuren

Die Wahl von Estoril war kein Zufall – Formel 1-Legende Ayrton Senna fuhr hier 1985 seinen ersten Grand Prix-Sieg ein und war maßgeblich an der Entwicklung und Einführung des Honda NSX der ersten Generation Ende der 1980er beteiligt.

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Diashow: Fotos vom fertigen Honda Acura NSX

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Acura / Honda NSX (2015)
Acura / Honda NSX (2015)

In den USA kommt der NSX unter Hondas Nobel-Label Acura (mit A-Logo) in den Handel, bei uns heißt er jedoch Honda NSX und setzt auch auf das bewährte H-Logo.

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Acura / Honda NSX (2015)
Acura / Honda NSX (2015)

Der Antriebsstrang ist ein echtes Hightech-Gustostückerl und besteht aus einem Benziner und drei Elektromotoren (zwei vorne, einer hinten).

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Acura / Honda NSX (2015)
Acura / Honda NSX (2015)

Den Designern ist es gelungen, klassische niedrige und breite Proportionen mit einer modern wirkenden Oberfläche sowie einer aggressiven Front zu kombinieren.

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Acura / Honda NSX (2015)
Acura / Honda NSX (2015)

Ein weiteres Highlight markieren die Rückleuchten, die eine Hommage an den Original-NSX darstellen.

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Acura / Honda NSX (2015)
Acura / Honda NSX (2015)

Auch innen wird der NSX seinem sportlichen Anspruch gerecht. Zudem soll er intuitiv bedienbar und vergleichsweise komfortabel zu entern sein.

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Acura / Honda NSX (2015)
Acura / Honda NSX (2015)

Die Instrumententafel verfügt über ein konfigurierbares TFT-Display, das das vom Fahrer steuerbare Integrated-Dynamics-System durch Grafiken und Informationen komplettiert.

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