Brandneuer Cupra Formentor bestellbar

Erster echter Cupra

Brandneuer Cupra Formentor bestellbar

SUV-Coupé ist erstes eigenständiges Modell der sportlichen Seat-Tochter.

Nachdem Cupra die finale Testphase  des  Formentor  erfolgreich abgeschlossen hat, kann das erste eigenständige Modell der sportlichen Seat-Tochter ab sofort bestellt werden. Los geht es mit dem 310 PS starken Benziner. Dieser ist zum Preis von 50.990 Euro erhältlich – inklusive Vollausstattung. Im nächsten Jahr folgt dann noch die 245 PS starke Plug-in-Hybridversion.

© Cupra

Abmessungen und Design

Das 4,45 Meter lange, 1,84 Meter breite und 1,51 Meter hohe SUV-Coupé setzt auf eine aggressiv gestaltete Front mit großen Lufteinlässen, flachen LED-Scheinwerfern und schwarz eingefasstem Kühlergrill. Im Gegensatz zum Cupra Leon sind beim Formentor runde Nebelleuchten verbaut. Der untere Lufteinlass wirkt ziemlich zerklüftet und passt damit sehr gut zur Seitenansicht. Hier sorgen nämlich zwei Blechfalten für ordentliche Spannung im Design. Hinzu kommen ausgestellte Radkästen, auffällige 19 Zöller, eine stark nach hinten ansteigende Fensterlinie und ein sanft abfallender Dachverlauf, der vom Spoiler verlängert wird. Die Heckscheibe steht ähnlich schräg wie jene des Audi Q8. Zu diesem gibt es  noch weitere Parallelen wie das durchgehende Leuchtenband. Beim Serienmodell wurde der Diffusoreinsatz im Vergleich zur Studie etwas entschärft. Dank der integrierten zweiflutigen Abgasanlage mit vier Endrohrblenden wirkt er dennoch dynamisch. Im erweiterbaren Kofferraum finden mindestens 450 Liter Platz. Im Grill und auf der Heckklappe ist das Cupra-Logo montiert. Dieses setzt auf den Marken-typischen Kupferfarbton, der sich auch an den Felgen und im Innenraum wiederfindet. Unter den neun verfügbaren Lackierungen finden sich auch zwei Matttöne.

© Cupra

Innenraum

Innen hat sich im Vergleich zur Studie auch nicht viel verändert. Das Cockpit des Formentor erinnert stark an den Cupra Leon. Wie beim Kompaktmodell misst das digitale Kombiinstrument 10,25-Zoll. Das Multimediasystem wird über einen leicht zum Fahrer geneigten 12-Zoll-Touchscreen bedient. Dieser ist also etwas größer als jener im Leon. Die Darstellung der hochauflösenden Anzeigen ist ebenfalls sportlich angehaucht. Fahrer und Beifahrer nehmen auf Sportsitzen Platz. Diese weisen genau wie das Multifunktionslenkrad kupferfarbene Ziernähte auf. Wie beim Cupra-Leon verfügt das Volant über zwei Zusatzknöpfe – einer dient zum Starten, der zweite aktiviert den Cupra-Modus, in dem der Formentor seine Muskeln anspannt. Die eckigen Luftausströmer und die Lenkradspangen sind ebenfalls mit kupferfarbenen Elementen verziert. Bei der Vernetzung ist alles zu haben, was der aktuelle Konzernbaukasten (MIB 3) hergibt. Echtzeit-Navigation, Apple CarPlay, Android Auto, Sprach- und Gestensteuerung sind serienmäßig an Bord. Hinzu kommt eine Armada an Assistenzsystemen. Zudem ist der Formentor dank eSIM stets online und kann Updates „over the air“ empfangen.

Video zum Thema: Der Formentor ist da - der erste reine Cupra
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Antriebe

Unter der Haube bleiben die Überraschungen ebenfalls aus. Wie bei Cupra Leon, Skoda  Octavia RS iV  und VW  Golf 8 GTE  gibt es auch beim Formentor einen Plug-in-Hybridantrieb. Dessen 1,4 Liter Turbo-Benziner und E-Maschine bringen es auf eine Systemleistung von 245 PS (400 Nm). Wird die 13 kWh Batterie vor der Fahrt an der Steckdose voll aufgeladen, soll das SUV-Coupé eine rein elektrische Reichweite von rund 50 km bieten. Für die Kraftübertragung an die Vorderräder zeigt sich ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) verantwortlich, das über einen kleinen Stummel (Dive-by-Wire-Shifter) in der Mittelkonsole bedient wird. Wie eingangs erwähnt, steht zunächst aber „nur“ der reine Benziner aus dem Cupra Leon ST 4Drive zur Verfügung. Das 2,0-Liter-Turbotriebwerk leistet 310 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 400 Nm bereit. Die Kraft wird über ein 7-Gang-DSG an alle vier Räder weitergeleitet. So gerüstet, beschleunigt das SUV-Coupé aus dem Stand in 4,9 Sekunden auf 100 km/h. Schluss ist bei elektronisch begrenzten  250 km/h. Fahrwerk, Lenkung und Bremsen wurden speziell auf den Formentor abgestimmt. Da schon der  Cupra Ateca  ordentlich um die Ecken geht, dürfte die Fahrdynamik beim etwas flacheren Bruder noch ausgeprägter sein.

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Serienausstattung und Verfügbarkeit

Die Auslieferung des 310 PS starken Cupra Formentor startet noch im Herbst 2020. Die Kunden dürfen sich über eine üppige Serienausstattung freuen. Für Komfort und Sicherheit sorgen beispielsweise sieben Airbags, Ambientebeleuchtung „Plus“, Voll-LED-Scheinwerfer sowie LED-Rückleuchten inklusive dynamischer Blinker, das Assistenzpaket XL, Smartphone-Integration "Full Link", Winterpaket und die 3-Zonen-Climatronic. Seinen sportlichen Anspruch unterstreicht der Newcomer mit einem Sportfahrwerk und adaptiver Fahrwerksregelung DCC, dem Multifunktions-Sportlenkrad mit Motor Start/Stopp-Knopf & CUPRA Modus-Wahlschalter oder auch mit seinen serienmäßigen Sportschalensitzen in Schwarz. Heckscheibe und hintere Seitenscheiben sind dunkel getönt. Die Konnektivitätsfunktionen können sich ebenfalls sehen lassen: Ein 12-Zoll- Navigationssystem ist ebenso an Bord wie das volldigitale Kombiinstrument „Digitales Infodisplay“ mit seinem 10,25-Zoll-Display und CUPRA Connect.

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