Bulli-Gegner von Toyota, Peugeot & Citroen
Bulli-Gegner von Toyota, Peugeot & Citroen
Bulli-Gegner von Toyota, Peugeot & Citroen

Weiterer Drilling

Bulli-Gegner von Toyota, Peugeot & Citroen

Franzosen und Japaner setzen ihre Kooperation nahtlos fort.

PSA ( Peugeot Citroën )  und Toyota veröffentlichten am Dienstag (1. Dezember) erste offizielle Fotos und Infos vom neuen Spacetourer (Citroën), Traveller (Peugeot – Diashow oben) und Proace (Toyota). Die Fahrzeuge werden als MPV-Versionen für die private Nutzung und für den Shuttle-Einsatz im gewerblichen Bereich verfügbar sein und zielen damit u.a. auf den VW Bulli (T6) ab. Beide Unternehmen, die auch die Kleinstwagen C1 , 108 und Aygo gemeinsam bauen, setzen damit auch ihre MPV-Kooperation aus dem Jahr 2012 nahtlos fort. Die drei Fahrzeuge werden in der ersten Jahreshälfte 2016 auf den Markt kommen und auf dem Genfer Automobil Salon im März 2016 auf den Ständen der jeweiligen Marke präsentiert.

© Citroen
Citroen Spacestourer mit futuristisch anmutenden Scheinwerfern.

Kosten sparen
Informationen über Abmessungen, Motoren, Varianten, Preise und Ausstattungen wurden noch nicht verraten. Der aktuelle Toyota Proace basiert seit 2013 auf der jetzigen Generation des Peugeot Expert und Citroën Jumpy. Bereits 2012 wurde vereinbart, dass die beiden Unternehmen die nächste Generation gemeinsam entwickeln und dass die Kooperation über das Jahr 2020 hinaus fortgesetzt wird. Das Ziel der Hersteller ist klar: Sie wollen Kosten sparen, indem sie die Summen für die Entwicklung und die Produktion gemeinsam stemmen bzw. untereinander aufteilen.

© Toyota
Toyota Proace mit dem typischen Markengrill.

Produktion übernimmt PSA
Die Fahrzeuge werden im PSA Werk in Sevel-Nord Valenciennes (Frankreich) produziert. Toyota beteiligte sich an den Entwicklungs- und industriellen Investitionskosten der neuen Generation. Wie bei allen solchen Kooperationen, die es in der Autobranche zahlreich gibt, teilen sich die drei Fahrzeuge auch hier alle technischen Charakteristiken, die Motorisierungen und die Ausstattungen. Dennoch wollen sie mit einer an das Markendesign angepassten Optik ihre jeweiligen Kunden ansprechen. Wie die ersten Fotos zeigen, sind die drei MPVs zumindest an der Front tatsächlich gut voneinander zu unterscheiden. Innen werden sich die Änderungen wohl in engen Grenzen halten. Viel mehr als ein eigener Lenkradpralltopf wird sich da nicht spielen.

Noch mehr Infos über die drei Hersteller finden Sie in unseren Marken-Channels:

auto.oe24.at/citroen

auto.oe24.at/peugeot

auto.oe24.at/toyota