Bugatti um 16,7 Mio. Euro

"CR7" kauft teuerstes Auto der Welt

Jetzt ist der Käufer des Einzelstücks „La Voiture Noire“ durchgesickert.

Auf dem Genfer Autosalon 2019 hat Bugatti mit dem  „La Voiture Noire“ das teuerste Auto der Welt vorgestell t. Das Einzelstück basiert wie der  Divo  auf dem  Chiron  und wurde von einem superreichen Auftraggeber geordert. Bugatti ist bei seiner solventen Kundschaft stets um Diskretion bemüht und hat deshalb nicht verraten, wer sich den sündteuren Supersportwagen gekauft hat. Doch nun scheint der Käufer durchgesickert zu sein.

© Bugatti

„CR7“ schlägt zu

Laut spanischen Medien soll sich der Fußball-Star Cristiano Ronaldo alias "CR7" den La Voiture Noire gegönnt haben. Mit einem Preis von 11 Millionen Euro (ohne Steuern) ist der 1.500 PS starke Bugatti das teuerste Auto der Welt. Inklusive Steuern werden für den Boliden sogar 16,7 Millionen Euro fällig. Für „CR7“, der derzeit für Juventus Turin spielt, sind das aber eher Peanuts. Der Top-Kicker ist auch leidenschaftlicher Autofan und besitzt einen Fuhrpark von rund 20 hochkarätigen Autos. Auch ein Bugatti Chrion ist mit dabei.

© APA/AFP/MARCO BERTORELLO

La Voiture Noire

Die französische VW-Tochter feiert in diesem Jahr ihr 110-jähriges Bestehen. Da passt der„La Voiture Noire“ natürlich bestens ins Bild. Bei der aggressiven Optik kann nicht einmal der Divo mithalten. An der Leistungsschraube dreht Bugatti nicht. Kein Wunder, schließlich steht der 8,0 Liter große 16-Zylindermotor mit seinen 1.500 PS und 1.600 Nm ohnehin mehr als gut im Futter. Dank ausgeklügeltem Allradantrieb kommt die extreme Power auch perfekt auf die Straße. Der Zweitürer wirkt durch den Einsatz von Sichtcarbon in tiefem Schwarz wie ein "Batmobil der Neuzeit". Die zerklüftete Front mit dem weit aufgerissenen Maul, die funkelnden Scheinwerfer und die mit Luftauslässen versehene Fronthaube heben das Überholprestige auf ein völlig neues Niveau.

© Bugatti

Im Vergleich dazu wirkt das Heck schon fast elegant. Hier stechen die als schmales LED-Bans ausgeführten Rückleuchten und der beleuchtete Bugatti-Schriftzug ins Auge. Die Auspuffanlage mit sechs armdicken Endrohren rundet den martialischen Auftritt ab.

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Historisches Vorbild

Für Autokenner hat der Name „La Voiture Noire" eine besondere Bedeutung: Ettore Bugattis Sohn Jean entwickelte und fuhr einen von nur vier hergestellten Type 57 SC Atlantic. Sein Modell nannte er „La Voiture Noire" – das schwarze Auto. Die Neuauflage ist auch eine Hommage an das historische Vorbild. Ronaldo muss sich aber noch etwas gedulden. Denn das Einzelstück wird wohl erst 2021 fertig.

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