Citroen verkauft den neuen C4 zum Kampfpreis

Auch die Elektro-Version ist günstig

Citroen verkauft den neuen C4 zum Kampfpreis

Neben dem Basisbenziner kann sich auch der Preis der Elektrovariante sehen lassen.

Wenige Wochen nach der Weltpremiere des  völlig neuen C4  eröffnet Citroen den Bestellstart für seinen kompakten Crossover. Dabei zeigt sich, dass die neue Generation trotz Größenwachstums und einer ordentlichen technischen Aufrüstung äußerst günstig bleibt. Zur Markteinführung gibt es nämlich einen speziellen Aktionspreis. Deshalb gibt es den neuen C4 mit Verbrennungsmotor ab 16.990 Euro für die Version Live mit 100 PS PureTech (Benziner). Und auch die rein elektrische Variante namens ë-C4 ist vergleichsweise günstig. Hier geht es ab 29.990 Euro los, wobei der staatliche Anteil des  Elektromobilitätsbonus  von 3.000 Euro noch hinzu kommt. Wer die Vorgaben erfüllt, bekommt den Stromer also ab 26.990 Euro.

>>>Nachlesen:  Das ist der völlig neue Citroen C4

Ausstattung und Verfügbarkeit

Die Auslieferungen des neuen C4 mit Verbrennungsmotor und des ë-C4 beginnen ab Februar 2021. Citroen bietet seinen Newcomer in vier Ausstattungslinien an. Das Basismodell Live beinhaltet u.a. serienmäßig die sogenannte Advanced Comfort Federung (siehe unten), Klimaanlage, LED Tagfahrlicht, Audiosystem, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Connect Box ( Notruf- und Assistance System). Das Ausstattungsniveau Feel umfasst zusätzlich Connect NAV mit 3D-Navigation und DAB Radio, LED-Scheinwerfer mit Lichtsensor, Einparkhilfe hinten, Rückfahrkamera sowie Lederlenkrad. Die Version Shine beinhaltet darüber hinaus u.a. die Advanced Comfort Sitze, das Drive-Assist-Paket, die Einparkhilfe vorne und das Keyless System. Beim Top-Ausstattungsniveau Shine Edition kommen beispielsweise das teilautonome Fahrassistenzsystem „Highway Driver Assist“ und beheizbare Vordersitze hinzu. Den ë-C4 gibt es erst ab der zweiten Ausstattungslinie Feel, was den eingangs erwähnten Preis noch attraktiver macht.

© Citroen

Design und Abmessungen

Der neue C4 (und ë-C4) weist eine Länge von 4.360 Millimetern, eine Breite von 1.800 Millimetern und eine Höhe von 1.525 Millimetern auf. In Kombination mit dem langem Radstand von 2.670 Millimetern ergeben sich stimmige Proportionen. Die Bodenfreiheit von 156 Millimetern unterstreicht den Crossover-Anspruch. Vorne sind die Leuchteinheiten in mehreren Etagen angeordnet. Der verchromte Doppelwinkel erstreckt sich bis zu den Tagfahrleuchten im oberen sowie bis zu den Scheinwerfern im unteren Bereich. Der Grill schrumpft zu einem kleinen Schlitz. Dafür fällt der untere Lufteinlass ziemlich groß aus. Die Silhouette weist eine erhöhte Karosserieform und eine fließende Linienführung auf. Die dezent ausgestellten Radhäuser sind mit den optionalen 18 Zöllern gut gefüllt (Serie: 16 Zoll). Die Chromeinfassung der Fensterlinie wirkt edel. Das stark nach hinten abfallende Dach kennen wir bereits von anderen SUV-Coupés. Das Heck erinnert mit seiner Spoilerstufe etwas an den Mitsubishi Eclipse Cross. In der Nacht ist der Franzose aufgrund der V-förmigen LED-Rückleuchten bereits aus der Ferne erkennbar. Citroen verspricht ein großzügiges Raumangebot vorne wie hinten. Das Kofferraumvolumen liegt mit 380 Liter exakt auf dem Niveau des Golf 8. Zur Individualisierung gibt es sieben Außenlackierungen, fünf Style-Pakete sowie farbliche Akzente an den vorderen Nebelscheinwerfern und dem seitlichen Türschutz (Airpump).

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Innenraum

Beim Interieur des neuen C4 bleibt ebenfalls kein Stein auf dem anderen. Für den Innenraum verspricht Citroen hochwertige Materialien. Dazu zählen u.a. der obere Bereich des Armaturenbretts, die Türtafeln mit gepolsterten Flächen und die weichen Armlehnen. Akzente in Seidenmatt-Chrom oder Glänzend-Schwarz finden sich an Luftdüsen, Lenkrad, Kombiinstrument, Bedienelementen für Klimaregulierung und Infotainment, Mittelkonsole oder Schublade am Armaturenbrett. Dank großer Fenster sowie dem Panorama-Glasdach fällt viel Licht ins Innere des Fahrzeugs. Das Cockpit setzt sich aus einem digitalen Kombiinstrument und einem großen Touchscreen zusammen. Ersteres ist rahmenlos ausgeführt und weist eine HD-Grafik auf. Die zentralen Luftdüsen und der flache 10-Zoll-Touchscreen sind in die obere Mitte des Armaturenbretts integriert. Positiv: Die Bedienung für die Klimaanlage ist in ein separates Bedienfeld ausgelagert. Negativ: Beim Head-up-Display handelt es sich um eine Billiglösung mit ausklappbarer Plexiglasscheibe. Bei den Automatikversionen verfügt das Multifunktionslenkrad über Schaltpaddels. Neben einer vollen Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto gibt es auch eine induktive Ladeschale sowie zwei USB-Anschlüsse. Das 3D-Navigationssystem bietet in Verbindung mit vernetzten Diensten wie TomTom Traffic Verkehrsinfos in Echtzeit. Bei Bedarf werden auch Ladestationen inklusive Strompreisen, Tankstellen, Parkhäuser mit den entsprechenden Gebühren, der Wetterbericht sowie lokale Sehenswürdigkeiten angezeigt.

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Antrieb

Der neue C4 basiert auf der CMP-Plattform des PSA-Konzerns, die u.a. auch beim neuen Opel  Mokka(-e), beim Peugeot 2008 oder DS3 Crossback zum Einsatz kommt. Deshalb bietet das Motorenangebot keinerlei Überraschungen. Wie bei seinen Geschwistern stehen auch beim C4 Benziner, Diesel und eine reine Elektroversion zur Wahl. Die Verbrenner erfüllen alle die Abgasnorm Euro 6d. Als Benziner stehen der PureTech 100, der PureTech 130 und der PureTech 155 zur Wahl. Beim Basismodell wird die Kraft über ein manuelles Sechsganggetriebe übertragen. Die 130 PS starke Variante ist auf Wunsch auch mit der Achtgang-Automatik EAT8 erhältlich. Bei der 155 PS starken Top-Version ist letztere obligat. Bei den Selbstzündern haben die Kunden die Wahl zwischen dem BlueHDi 110 mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder dem BlueHDi 130 mit EAT8. Trotz der Crossover-Optik gibt es keinen Allradantrieb. Alle Modelle werden rein über die Vorderräder angetrieben.

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Das gilt auch für den ë-C4. Die rein elektrische Variante leistet 100 kW (136 PS), bietet ein maximale Drehmoment von 260 Nm, verfügt über eine 50-kWh-Batterie, bietet eine WLTP-Reichweite von rund 350 km und kann  mit bis zu 11 kW (Wechselstrom) bzw. bis zu 100 kW (Gleichstrom) aufgeladen werden. Eine Aufladung bis 80 Prozent dauet laut Citroen im Idealfall nur 30 Minuten. Auf die Batterie gibt es eine 8-Jahres-Garantie (oder 160.000 km). Drei Antriebsmodi stehen zu Verfügung: Eco, Normal und Sport. Sie werden durch den Wählschalter auf der Mittelkonsole aktiviert. Der ë-C4 beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 9,7 Sekunden im Sport-Modus. Die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit beträgt 150 km/h. Citroën bietet eine Lösung für die Installation einer Wallbox zu Hause. Das Aufladen kann programmiert werden und der Ladevorgang kann ferngesteuert gestartet werden. Das erfolgt über den Touchscreen oder die MyCitroën App. Am Ladeanschluss wird der Ladezustand farblich angezeigt. Außerdem lässt er sich über die App abrufen.

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Komfort

Citroen positioniert sich bewusst als besonders komfortorientierte Marke. Während viele Hersteller die Dynamik und Sportlichkeit in den Fokus rücken, setzen die Franzosen bewusst einen Gegenpunkt. Deshalb verfügt der neue C4 u.a. über eine besonders gute Dämmung sowie die von anderen Modellen bekannte Federung mit progressivem hydraulischem Anschlag und die 15 Millimeter dick gepolsterten Advanced Comfort Sitze. So soll das Auto wie ein fliegender Teppich über die Straßen schweben. Die Vordersitze sind auf Wunsch beheizbar und mit Massagefunktion ausgestattet. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Komfortfeatures wie beheizte Rücksitze, Lenkrad und Windschutzscheibe, LED-Ambientebeleuchtung, 8-Wege-Hi-Fi-Audiosystem mit digitaler Klangverarbeitung oder 4,3 Quadratmeter große Glasflächen.

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Assistenzsysteme

Bei den Fahrassistenzsystemen schöpft Citroen aus dem Vollen. Beim C4 sind so gut wie alle Helfer erhältlich, die der PSA-Konzern derzeit zu bieten hat. Zu den Highlights der insgesamt 20 Assistenzsysteme zählen Adaptiver Geschwindigkeitsregler mit Stop&Go-Funktion, erweiterte Erkennung von Verkehrsschildern und Geschwindigkeitsempfehlung, 360-Grad-Rundum-Sicht, Anhänger-Stabilisierungssystem, Aufmerksamkeitsassistent und automatischer Parkassistent. Hinter der Bezeichnung Highway Driver Assist verbirgt sich ein teilautonomes Fahrsystem, das den Adaptiven Geschwindigkeitsregler samt Stop&Go-Funktion mit dem aktiven Spurhalteassistenten kombiniert, sodass der Fahrer halbautonom (Stufe 2) fahren kann.

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