So unsicher sind Mopedautos

Schockierendes Ergebnis

So unsicher sind Mopedautos

Die beliebten Leichtfahrzeuge versagten im aktuellen Crashtest.

Bei einem akutellen Euro NCAP Crashtest haben vier Leichtfahrzeuge, auch Mopedautos genannt, in punkto Insassensicherheit nicht annähernd überzeugt. "Vor allem die leichte Bauweise und die fehlenden Sicherheitseinrichtungen, wie z. B. Airbags, erhöhen im Vergleich zum Pkw das Risiko, bei einem Unfall schwer verletzt oder getötet zu werden", bilanzierte ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang am Mittwoch, der für den heimischen Autofahrerclub bei dem europaweiten Test mit dabei war.

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Microcar M.GO; Bild: (c) Euro NCAP

Mehrheit fiel komplett durch
Drei Modelle (Microcar M.GO, Bjaj Qute und Aixam Crossover GTR) fielen als Konsequenz mit nur einem Stern komplett durch, und der Chatenet CH30 (Bild oben, rot) erreicht als "Testsieger" auch nur zwei von fünf Sternen. Bei dem aktuellen Crashtest wurden ein Frontal- und ein Seitenaufprall simuliert. Die Fahrgastzellen blieben bei allen Modellen einigermaßen stabil. Entwarnung gibt es dennoch keine. "Der Crashtest zeigt deutlich, dass die Fahrzeugstrukturen bereits bei einem Aufprall mit 50 km/h an der Grenze der Belastbarkeit angekommen sind," so Lang. Mit den getesteten Modellen sind allerdings höhere Geschwindigkeiten möglich, der Chatenet erreicht etwa 100 km/h.

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Aixam Crossover GTR; Bild: (c) Euro NCAP

Hohes Risiko für Kopfverletzungen
"Der Kopf des Fahrers schlägt bereits beim Frontalaufprall mit 50 km/h so hart auf das Lenkrad auf, dass das Risiko von tödlichen Kopfverletzungen bei allen vier getesteten Fahrzeugen sehr hoch ist", kritisierte Lang. Keines der Fahrzeuge ist serienmäßig wenigstens mit Airbags ausgestattet. Lediglich beim Microcar M.GO ist ein Airbag gegen Aufpreis möglich. Der ÖAMTC-Experte forderte daher höhere Sicherheitsstandards für diese Fahrzeuggattung.

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