Das kostet der neue Cupra Leon (Kombi)

Kompakt-Sportler

Das kostet der neue Cupra Leon (Kombi)

Seats Sporttochter bringt 5-Türer und Kombi zeitgleich in den Handel.

Kurz nachdem Cupra grünes Licht für den  Bestellstart für den Formentor  gegeben hat, folgt nun ein weiteres Modell. Konkret handelt es sich dabei um den  neuen Cupra Leon . Während der Formentor als eigenständiges SUV-Coupé in Erscheinung tritt, handelt es sich dieses Mal erneut um ein aufgerüstetes Modell der Mutter  Seat . Wie diese, bietet auch Cupra den  Leon  als 5-Türer und Kombi an.

>>>Nachlesen:  Brandneuer Cupra Formentor bestellbar

Plug-in-Modell macht den Anfang

Zum Bestellstart gibt es „nur“ die 245 PS starke Plug-in-Hybridvariante. Diese ist als  5-Türer ab 46.990 Euro zu haben, der Cupra Leon Kombi startet ab 48.290 Euro zu haben. Zum Vergleich: VW verkauft den Golf 8 GTE ab 44.990 Euro, Skoda verlangt für den Octavia RS iV mindestens 45.850 Euro. Der Antriebsstrang ist bei allen drei Konzernbrüdern stets identisch. Auch beim Cupra Leon e-Hybrid wird ein 1,4 TSI Vierzylinder mit einem 115 PS starken Elektromotor kombiniert. Die an der Steckdose aufladbare Batterie bietet eine Kapazität von 13 kWh, was für eine Elektro-Reichweite von bis zu 52 km reichen soll. Im Cupra-Modus arbeiten beide Aggregate zusammen und wuchten den Spanier dank des Systemdrehmoments von 400 Nm ordentlich nach vorne. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 5-Türer und Kombi bei 225 km/h. Weitere Motoren folgen später (siehe unten).

© Cupra

Design

Die Verwandtschaft zum neuen Leon ist zwar nicht zu übersehen, dennoch bietet der Cupra Leon einen eigenständigen Auftritt. Der 4,37 Meter lange Kompaktsportler (Kombi: 4,64 m) verfügt über eine Front mit großen Lufteinlässen, weit nach unten gezogener Schürze, böse blickenden LED-Scheinwerfern sowie einen Wabengrill mit integriertem Cupra-Logo. Letzteres ist wie weitere Exterieurdetails in Kupfer ausgeführt. Diese Farbakzente sind ja ein wesentliches Erkennungsmerkmal der Sportmarke. In der Seitenansicht stechen die Tieferlegung – vorn 25 mm, hinten 20 mm - und die 19 Zoll Räder im Aero-Design ins Auge. Am Heck weisen ebenfalls das Cupra-Logo, die Schürze mit integriertem Diffusor und die Sportabgasanlage auf die Sportversion hin. Positiv: Die Endrohre sind echt und keine Fake-Blenden. Das durchgehende Leuchtenband, das wir bereits vom normalen Leon kennen, macht sich vor allem in Kombination mit dem matten Grau hervorragend. Bei dieser Lackierung kommen auch die kupferfarbenen Elemente besonders gut zur Geltung. Gut möglich, dass das die beliebteste Farbe der Käufer des neuen Cupra Leon wird. Insgesamt können sich die Kunden für eine von vier Metallic-, zwei Matt- und zwei Sonderlackierungen (Desire Rot und Graphene Grau) entscheiden. Für eine weitere Individualisierung sorgen vier unterschiedliche Felgen-Designs.

© CUPRA / Seat

Innenraum

Im Interieur wurde das volldigitalisierte Cockpit des neuen Leon auf Sportlichkeit getrimmt. Auch hier gibt es diverse Kupfer-Akzente (Lenkrad, Lüftungsdüsen, Ziernähte, etc.). Die  Sportsitze mit integrierten Kopfstützen sehen nicht nur gut aus, sondern sollen auch einen hervorragenden Seitenhalt gepaart mit Langstreckentauglichkeit bieten. Absolutes Highlight ist jedoch das Cupra-Lenkrad. Dieses verfügt nicht nur über das Logo und kupferfarbene Ziernähte, sondern bietet auch zwei zusätzliche Rundknöpfe. Mit dem rechten wird der Motor zum Leben erweckt, mit dem linken der Cupra-Modus aktiviert. Letzteres sorgt dafür, dass man die Hände am Lenkrad lassen kann, wenn man zwischendurch einmal die volle Performance genießen möchte.

© CUPRA / Seat

Das 10,25 Zoll große digitale Kombiinstrument und der 10 Zoll große Touchscreen sind im Cupra Leon serienmäßig. Fahrer dürfen sich über spezifische Sportanzeigen freuen. Der kleine Shift-by-Wire-Schaltstummel in der Mittelkonsole verrät, dass es den Kompaktsportler ausschließlich mit Doppelkupplungsgetriebe (DSG) geben wird. Bei der Konnektivität müssen keinerlei Abstriche gemacht werden. Hier ist alles verfügbar, was der neue Leon aufbietet. Auch das Cupra-Modell ist dank eSIM stets online, bietet eine natürliche Spracheingabe (wird mit „Hola, hola“ aktiviert), bindet Smartphones via Android Auto oder Apple CarPlay ein, verfügt über eine induktive Ladeschale und navigiert mit Echtzeitdaten durch den Verkehr. Alle modernen Assistenzsysteme des VW-Konzerns sind ebenfalls verfügbar.

© CUPRA / Seat

Weitere Antriebe

Neben dem ab sofort bestellbaren Plug-in-Hybrid wird es für Fünftürer und Kombi auch einen reinen 2,0 Liter Vierzylinder-Turbobenziner mit 300 PS (400 Nm). Dieser verfügt also über die Leistung des brandneuen  Golf 8 GTI Clubsport . Ausschließlich für den Kombi ist der 310 PS starke 2,0 TSI erhältlich, der auch im neuen  Audi S3  zum Einsatz kommt. Dieser leitet seine Kraft über alle vier Räder auf die Straße. So gerüstet, dürfte der neue Cupra Leon Sportstourer 4Drive in unter fünf Sekunden auf Tempo 100 sprinten. Wie bereits erwähnt, sind alle Varianten an ein DSG gekoppelt. Bei den reinen Benzinern verfügt es über 7 Gänge, die Plug-in-Hybridversion hat sechs Fahrstufen. Das tiefergelegte Sportfahrwerk setzt  auf MacPherson-Federbeine an der Vorderachse sowie eine Multilenker-Hinterachse. Eine Sportbremsanlage von Brembo mit 370 mm Scheiben an der Vorderachse ist ebenfalls serienmäßig an Bord – die Bremssättel sind natürlich in der Farbe Kupfer lackiert.

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