Das kostet der neue Renault Elektro-Mégane

Preise für den E-Tech Electric

Das kostet der neue Renault Elektro-Mégane

Preise für beide Leistungsstufen und Batteriegrößen des E-Tech Electric stehen fest. 

Anfang September hat  Renault  den  Megane E-Tech Electric  offiziell vorgestellt. Bis auf den Preis haben die Franzosen im Rahmen der Weltpremiere alle Infos zu ihrem neuen Gegner für den VW ID.3 veröffentlicht. Und nun wurde auch das letzte fehlende Puzzleteil nachgereicht. Die Bestellbücher werden am 1. Februar 2022 geöffnet.

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Preise

Renault bietet den Elektro-Mégane in Österreich in vier Ausstattungen sowie je zwei Antriebs- und Batterievarianten an. Die Preise für den Megane E-Tech Electric beginnen bei 37.300 Euro für die Ausstattung Equilibre mit der 40-kWh-Batterie, dem 130 PS-Elektromotor und dem 22/85 kW AC-/DC-Lader. Die besser ausgestattete Version Techno mit dem 60-kWh-Batteriepaket, dem 218 PS starken E-Motor und dem 22/130 kW AC-/DC-Lader ist ab 44.900 Euro verfügbar. Wer alle Anforderungen erfüllt, kann die Elektroauto-Kaufprämie (im Jahr 2022 5.000 Euro) von den Preisen noch abziehen. Positiv: Die Franzosen gewähren auf den Megane E-Tech Electric zum Marktstart fünf Jahre Garantie mit 24-Stunden-Service an sieben Tagen in der Woche. Auf die Batterie gibt es eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometern.

  • Alle Preise im Überblick

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Laut Renault ist das Fahrzeug wie der  normale Mégane , der weiterhin gebaut wird, im C-Segment angesiedelt. Dort trifft er auf Elektro-Konkurrenten wie VW  ID.3 , Mercedes  EQA , Hyundai  Kona electric , Citroen  e-C4 , Nissan Leaf oder Kia e-Niro.

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Design

Beim Design beweist Renault einmal mehr Mut. Die 4,21 m lange und 1,50 m hohe Serienversion orientiert sich stark an der 2020er-Studie  Mégane eVision . Dank der neuen Plattform (siehe unten) inklusive kompaktem Elektroantrieb und dem Radstand von 2,70 m fallen die Überhänge sehr kurz aus. In Kombination mit dem langen Radstand dürfen sich die Passagiere auf ein großzügiges Platzangebot freuen. Auffällige Merkmale sind die markante Schulterpartie, die eingezogenen Flanken und das hinten bogenförmig geneigte Dach. Die sehr flachen Rückleuchten werden von einer Chromleiste und mikrooptischen LED-Leuchtbändern verbunden. Vom herkömmlichen Mégane unterscheidet sich die Elektroversion jedenfalls sehr deutlich. Und da der Mégane E-TECH Electric eine zentrale Rolle in der Neuausrichtung der Marke, die Anfang des Jahres mit dem Schlagwort " Renaulution " angekündigt wurde, spielt, ist der kompakte Stromer auch das erste Serienmodell, welches das  neue Renault-Logo  trägt. Auf der Studie des  Elektro-R5  war der überarbeitete Rhombus bereits auf einem Fahrzeug zu sehen. Am Heck befindet sich unter dem Logo der "MeganE"-Schriftzug dessen hinteres E in einem besonderen Stil und anderer Farbe ausgeführt ist. Auch das ein Hinweis auf den rein elektrischen Antrieb. 

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Vorne erstreckt sich das markant konturierte Tagfahrlicht bis zu den Lufteinlassöffnungen in der Frontschürze. Zusätzlich ist das vollelektrische Kompaktmodell mit schmal geschnittenen LED-Matrix-Scheinwerfern ausgestattet. Weit außen angeordnete Lufteinlassöffnungen, die den Luftstrom gezielt um die Reifen lenken, sowie die schmalen Räder (18- bis 20 Zoll) sollen die aerodynamische Effizienz steigern und so für eine höhere Reichweite sorgen. Gleiches gilt für die bündig in die Karosserie integrierten Türgriffe, die sich automatisch öffnen, sobald sich der Fahrer nähert. Dank der hohen Gürtellinie, den Beplankungen an Radhäusern und Fahrzeugflanken sowie dem nach hinten abfallenden Dach erinnert der Mégane E-Tech Electric etwas an ein SUV-Coupé. 

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Innen- und Kofferraum

Innen kommt der Elektro-Mégane modern daher. Die verbauten Materialien und die Optik sind von aktuellen Möbeldesign-Trends inspiriert. Die Sitzbezüge bestehen ausstattungsabhängig aus recycelten Materialien. In der Topausstattung findet sich an der Oberseite der Türverkleidungen und des Instrumententrägers erstmals in einem Serienauto das Holzdekor „Nuo“. Hierfür wird dünnes Lindenholzfurnier mit einem umweltfreundlichen Klebstoff auf ein Baumwollgewebe geklebt und anschließend gelasert. In die Dekorleisten integriert ist je nach Version die Ambientebeleuchtung. Zusätzlich sollen eine schallabsorbierende Schaumstoffschicht zwischen dem Fahrzeugboden und der Batterie sowie eine spezielle Schallisolierung in den Türen für extrem niedriges Innengeräusch sorgen. Insgesamt stehen im Innenraum des Mégane E-Tech Electric bis zu 30 Liter an Staumöglichkeiten zur Verfügung. Das Kofferraumvolumen beträgt 440 Liter. Durch Umklappen der im Verhältnis 1/3 zu 2/3 geteilten Rückbank lässt sich die Ladekapazität noch vergrößern – den Maximalwert hat Renault noch nicht verraten.

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Cockpit und Konnektivität

Beim Cockpit selbst wollen die Franzosen sogar neue Maßstäbe setzen. Mit dem erstmals in einem Serienfahrzeug der Marke vorgestellten OpenR Display verfügt der MéganE laut Renault-Angaben je nach Ausstattung über den größten Info-Screen in der Kompaktklasse. Der Bildschirm in Form eines liegenden „L“ vereint das querformatige digitale Kombiinstrument und den hochformatigen Touchscreen zu einer Gesamt-Displayfläche von 774 Quadratzentimetern. Das 12-Zoll (30,5-Zentimeter)-Multimediadisplay dient zur Bedienung und die 12,3-Zoll Instrumentenanzeige zeigt die fahrtrelevanten Daten. Dank einer Antireflexionsbeschichtung kommt der Instrumententräger ohne Blende aus, wodurch er ziemlich elegant wirkt. Wie Volvo und Polestar (künftig auch Fiat und GM) setzt Renault beim Infotainmentsystem auf das in Kooperation mit Google entwickelte System namens Android Automotive OS. Laufende Aktualisierungen „over the air“ sollen sicherstellen, dass die Software stets auf dem neuesten Stand ist. Ebenso erlaubt die Funktion OpenR Link das Anlegen persönlicher Nutzerprofile und die Smartphone-Integration mit Android Auto und Apple CarPlay.

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Neben der Navigation mit Google Maps beinhaltet das System auch den von Smartphones bekannten Sprachassistenten Google Assistant. Er reagiert auch im Elektro-Mégane auf ein gesprochenes „Hey Google“ und regelt auf Sprachbefehl hin bestimmte Fahrzeugfunktionen wie die Temperatureinstellung der Klimaanlage, Multi-Sense-Einstellungen und die Eingabe von Navigationszielen. Ebenso kann der smarte Helfer proaktiv agieren und zum Beispiel auf der Grundlage der täglichen Gewohnheiten ein Ziel oder Musik zum Abspielen vorschlagen. Zusätzlich in OpenR Link enthalten ist der Appstore Google Play mit einem Katalog von mehr als 40 Anwendungen, die für die Nutzung im Auto konzipiert sind. Zusätzlich zu den Google Services unterstützt das Renault-System auch diverse Apps von Drittanbietern.

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Leistung und Reichweite

Wie berichtet, basiert der neue Mégane E-Tech Electric auf der CMF-EV-Plattform der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi, die u.a. auch der neue Nissan  Ariya  nutzt. Renault bietet den Newcomer in zwei Antriebsvarianten mit 96 kW/130 PS und 160 kW/218 PS an. Beide Elektroaggregate sind als fremderregte Drehstrom-Synchronmotoren konzipiert. Positiv: Solche E-Maschinen benötigen keine Seltenerdmetalle für Magneten, was die Umweltbelastung in der Produktion reduziert. Die Motoren sind kompakt und wiegen 145 Kilogramm einschließlich Getriebe. Ihr Drehmoment von 205 Nm und 300 Nm steht wie bei allen Stromern vom Start weg zur Verfügung und ermöglicht eine ordentliche Beschleunigung. Die Topmotorisierung des Mégane E-Tech Electric spurtet in 7,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Zur Effizienz des Fahrzeugs soll auch die rekuperative Bremsstrategie beitragen. Der Fahrer hat die Wahl zwischen vier Rekuperationsstufen von Stufe 0 (kein rekuperatives Bremsen) bis hin zur Stufe 3 (maximale Rekuperation). Die Batterie selbst ist um 40 Prozent niedriger als ihr Pendant im  Zoe . Renault bietet sie in zwei Kapazitätsstufen an:

  • mit 40 kWh für eine Reichweite von 300 Kilometern (WLTP-Zyklus)
  • mit 60 kWh für eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern (WLTP-Zyklus, je nach Ausstattung)
     

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Aufladen

Der batterieelektrische Mégane lässt sich in unterschiedlichen Ladeleistungen und Stromstärken „betanken“, darunter je nach Version auch an Gleichstrom-Schnellladestationen mit einer Ladeleistung von bis zu 130 kW – der VW ID.3 schafft maximal 125 kW. Die Ladezeiten können sich im direkten Konkurrenzumfeld also durchaus sehen lassen. Laut Renault ermöglichen die Stromversorgung in:

  • 8 Stunden für bis zu 400 Kilometer bei gemischtem Fahrbetrieb an einer 7,4-kW- Wallbox
  • 30 Minuten für 50 Kilometer im Stadtverkehr an einer öffentlichen 22-kW-Ladestation
  • 30 Minuten für bis zu 200 Kilometer auf der Autobahn an einer 130-kW-Schnellladestation
  • 30 Minuten für bis zu 300 Kilometer im gemischten WLPT-Prüfzyklus an einer 130-kW-Schnellladestation
     

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