Das ist der neue Prius Plug-in-Hybrid

50 km E-Reichweite

Das ist der neue Prius Plug-in-Hybrid

Toyota konnte die elektrische Reichweite seines Aushängeschilds verdoppeln.

Kurz nach dem Marktstart der vierten Prius-Generation stellt Toyota auf der New York International Auto Show 2016 (25. März – 3. April 2016) die zweite Generation des Prius Plug-in Hybrid vor. Das Design und die von Grund auf neu entwickelte Plattform (TNGA) teilt er sich mit der normalen Version. Da beim Plug-in-Hybrid die Batterien aber auch extern (über die Steckdose) aufgeladen können, bietet dieser natürlich eine deutlich größere elektrische Reichweite. Während im normalen Prius maximal zwei bis drei Kilometer drin sind, schaffte die erste Plug-in-Generation rund 25 Kilometer. Doch damit wollten sich die Ingenieure nicht begnügen. Der neue Prius Plug-in Hybrid soll bei vor der Fahrt voll aufgeladenen Akkus rein elektrisch bis zu 50 Kilometer zurücklegen können. Damit kommt er auf das Niveau des Audi A3 e-tron oder Golf GTE.

© Toyota
Am Heck des Plug-in-Hybrid-Modells wurden die Leuchten modifiziert.

Schneller und effizienter
Der neue Prius Plug-in Hybrid zählt mit einem durchschnittlichen Normverbrauch von 1,4 Litern auf 100 km (CO2-Ausstoss von 32 g/km) zu den Spitzenreitern seiner Klasse. Dreh- und Angelpunkt ist die neue, nun 8,8 kWh fassende Lithium-Ionen-Batterie, die es ermöglicht, für längere Zeit im rein elektrischen "EV"-Modus zu fahren. Trotz ihrer im Vergleich zur ersten Generation größeren Kapazität soll die Batterie in rund zwei Stunden wieder aufgeladen sein. Als Verbrenner kommt wie in der vierten Prius-Generation der neue 1,8-Liter-VVTi-Vierzylindermotor mit 98 PS und einem Wirkungsgrad von bis zu 40 Prozent (Rekordwert für Benzinmotoren) zum Einsatz. Wie jeder Toyota mit Hybridantrieb kann auch der jüngste Spross entweder nur mit dem Elektromotor, nur mit dem Benzinmotor oder mit beiden im Verbund fahren. Beim Verzögern wird elektrische Energie zurückgewonnen und in der Batterie gespeichert. Weitere Verbesserungen des Antriebsstrangs sollen eine spontanere Beschleunigung ermöglichen. Darüber hinaus konnte die elektrische Höchstgeschwindigkeit auf 135 km/h erhöht werden. Fahrer können nun also auch auf der Autobahn rein elektrisch unterwegs sein.

© Toyota
Im Cockpit fällt der zentrale Touchscreen größer aus, als beim normalen Prius.

Weitere Spartricks
Um die Effizienz weiter zu steigern, haben sich die Ingenieure noch einige Tricks einfallen lassen. So hat auch das Plug-in Hybrid-Modell serienmäßig die energiesparenden Vierfach-LED-Schweinwerfer mit geschwindigkeitssensitiver Leuchtstrahltechnologie des normalen Prius 4 mit an Bord. Außerdem kommt erstmals ein neues Solardach mit separater Batterie und Aufladung zum Einsatz. Absolutes Highlight ist jedoch die sogenannte S-Flow-Klimatisierung, die die Kühlung sowie auch die Beheizung des Innenraums im Elektrobetrieb, ohne Einsatz des Benzinmotors, ermöglicht. Das System erkennt auch, ob der Beifahrersitz und die Rücksitze besetzt sind, wobei es bei leeren Sitzreihen die Luftzirkulation im Innenraum minimiert.

>>>Nachlesen: Startschuss für neuen Toyota Prius

Verfügbarkeit
Umweltfreunde, Prius-Fans und Early-Adopters, die aufgrund der Weltpremiere umgehend den nächsten Toyota-Händler aufsuchen möchten, können sich noch einmal entspannt zurücklehnen. Der neue Prius Plug-in Hybrid  wird in Österreich nämlich voraussichtlich erst ab 2017 erhältlich sein. Bis dahin kann der Importeur noch die Preisverhandlungen führen. Mit dem Facelift des GT86 feiert in New York noch ein weiteres Modell des japanischen Autobauers seine Weltpremiere.

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Diashow: Fotos vom neuen Toyota Prius (2016)

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Toyota Prius (2016)
Toyota Prius (2016)

Der neue Prius orientiert sich optisch am Wasserstoff-Auto Mirai. Vor allem die Front mit den kleinen Kühlluftöffnungen und den weit nach hinten reichenden Scheinwerfern weist starke Parallelen auf.

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Toyota Prius (2016)
Toyota Prius (2016)

Die Silhouette ist hingegen typisch Prius. Dank der tropfenartigen Form ist die Aerodynamik nahezu perfekt. Kaum ein anderes Auto zischt so windschnittig durch die Gegend.

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Toyota Prius (2016)
Toyota Prius (2016)

Am Heck setzen der markante Spoiler, der die Scheibe unterteilt, die LED-Leuchten hinter Klarglas-Abdeckungen sowie der fehlende Auspuff Akzente.

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Toyota Prius (2016)
Toyota Prius (2016)

Das Cockpit unterstreicht den futuristischen Anspruch des Prius. Alle Anzeigen sind digital ausgeführt. Tacho und Info-Einheit sind wieder weit...

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Toyota Prius (2016)
Toyota Prius (2016)

...oben und mittig am Armaturenbrett positioniert. In der Mittelkonsole befindet sich das Multimedia- und Navigationssystem mit großem Touchscreen.

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Toyota Prius (2016)
Toyota Prius (2016)

Die Vordersitze fallen nun eine ganze Nummer größer aus und sollten nun auch großgewachsenen Europäern ein komfortables Reisen ermöglichen.