Scheichs bauen Super-Sportler mit 5.000 PS

Veyron-Killer?

Scheichs bauen Super-Sportler mit 5.000 PS

"Devel Sixteen" kommt aus Dubai und soll eine Spitze von 560 km/h erreichen.

Jetzt sagen die Scheichs aus Dubai den restlichen Supersportwagen der Welt mit einer Eigenproduktion den Kampf an. Im Rahmen einer Auto Show haben sie den „Devel Sixteen“ enthüllt. Dabei handelt es sich wohl um den krassesten Sportwagen der Welt. Die nackten Zahlen klingen jedenfalls schon einmal beeindruckend: 5.000 PS, 560 km/h Spitze und ein Kaufpreis von 1,1 Millionen Euro (ohne Steuern). Sollte der Bolide, dessen Design vom US-Kampfflugzeug F-15 inspiriert ist, tatsächlich so schnell sein, wäre er mit Abstand das schnellste Serienfahrzeug der Welt. Bisher hält der Bugatti Veyron mit 1.200 PS den Rekord. Er erreichte aber „nur“ eine Spitze von rund 435 km/h.

© EPA
Scheichs bauen Super-Sportler mit 5.000 PS
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Endrohre wie Düsentriebwerke; Bild: (c) EPA

Wenig handfestes
Herzstück des Devel Sixteen ist ein 7,2 Liter großer V16-Motor, der in den USA entwickelt wurde. Produziert soll das Monster-Triebwerk aber in Dubai werden. Bis auf die Leistung und den Hubraum wurden aber keine weiteren Details veröffentlicht. Das Triebwerk soll den Sportwagen in 1,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 katapultieren. Die Webseite des Unternehmens ist aktuell auch nicht zu erreichen. Es bleibt also abzuwarten, was der Supersportwagen am Ende wirklich kann. Beim Veyron bereitete das Getriebe jahrelang Probleme, weshalb sich der Start immer wieder nach hinten verzögerte. Welche Schaltbox beim Boliden aus Dubai zum Einsatz kommen soll, wurde gar nicht verraten.

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Im Innenraum werden nur feinste Materialien verbaut; Bild: (c) EPA

Design
Optisch wird der Devel Sixteen seinem Namen jedenfalls gerecht. Die dreigeteilte Front mit den weit nach unten gezogenen Spitzen wirkt extrem aggressiv. In der Seitenansicht erinnert der "Teufel" etwas an die aktuellen Modelle von Pagani . Hinten kommt dann das dicke Ende. Zwei so fette Endrohre hat man bei einem Straßenauto wohl noch nie gesehen. Sie erinnern eher an Flugzeugturbinen als an einen Sportauspuff. Im Innenraum gibt es eine Mischung aus purem Luxus und hoher
Sportlichkeit.

Skepsis bleibt
Während die Scheichs über technische Details nicht so gerne sprechen, geben sie lieber über ihre Pläne Auskunft. So soll der erste Devel Sixteen in 14 Monaten verkauft werden. Pro Jahr sollen dann sechs Exemplare gefertigt werden. Angeblich gibt es auch schon einige Interessenten.

Wir bleiben jedenfalls so lange skeptisch, bis wir den ersten Devel Sixteen auf der Straße sehen. In der Vergangenheit wurden schon viele neue Supercars angekündigt, die es letztendlich doch nie auf die Straße schafften.

Fotos vom schnellsten Roadster der Welt

Diashow: Fotos vom Bugatti Weltrekord Roadster

Bei dem Rekordfahrzeug handelt es sich um einen Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse.

Dieser erreichte eine offiziell bestätigte Geschwindigkeit von 408,84 km/h und...

...darf sich somit als schnellster Roadster der Welt bezeichnen.

Die Rekordjagt ging auf dem Prüfgelände des VW-Konzerns in Ehra-Lessien über die Bühne.

Hinter dem Steuer saß der chinesischen Rennfahrer Anthony Liu.

Der Grand Sport Vitesse leistet unglaubliche 1.200 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 1.500 Nm.

Als Kraftquelle dient ein 8,0-Liter-W16-Motor, der direkt hinter der Fahrzeugkanzel sitzt und von vier mächtigen Turboladern zwangsbeatmet wird.

der Spezial-Ausgabe wird es exakt acht Exemplare geben. Interessenten müssen exakt 1,99 Millionen Euro (ohne Steuern) auf den Tisch legen.

Diashow: Fotos vom Veyron 16.4 Grand Sport in Katar

An den Grundzutaten wurde bei dem Sondermodell nichts verändert. So wird auch dieser besondere Veyron 16.4 Grand Sport, vom bekannten 8.0-Liter großen 16-Zylinder mit vier Turboladern befeuert.

1.001 PS und ein Drehmoment von 1.250 Nm katapultieren den Allradler in 2,5 Sekunden auf Tempo 100, die 300-km/h-Marke ist nach unglaublichen 16,7 Sekunden erreicht.

Das Katar-Modell ist knallgelb lackiert, was natürlich kein Zufall ist. Denn dabei handelt es sich um die Lieblingsfarbe des Firmengründers Ettore Bugatti.

Die Unterteile der Karosserie bestehen aus schwarzen Sichtkarbonteilen. Hinter den schwarz lackierten Felgen, lauern gelb lackierte Bremssättel.

Innen setzt sich dieser auffällige Look nahtlos fort. So sind die Sitze mit gelbem Leder bezogen, die schwarzen Nähte sorgen für den passenden Kontrast.

Im Gegensatz dazu sind das Amaturenbrett, das Lenkrad und der Schalthebel mit schwarzem Leder mit gelben Nähten bezogen. Die edle Mittelkonsole ist aus schwarzem Sichtkarbon gefertigt.

Diashow: Bilder vom Koenigsegg Agera R

Das gesamte Design ist beim Koenigsegg Agera R der Funktion untergeordnet. Trotzdem sieht...

...der 1.150 PS starke Supersportler unverschämt gut aus. Der aufgeladene 5,0-Liter-V8 katapultiert den 1.330 kg....

...leichten Hecktriebler in atemberaubenden 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, nach gerade einmal 9,7 Sekunden durchbricht der Agera R die 200 km/h Marke.

Noch beeindruckender ist der Wert von 0 auf 200 km/h und wieder zurück auf 0: Dieses strapaziöse Fahrmanöver absolviert der Agera R in 12,7 Sekunden.

Auf Wunsch liefert Koenigsegg den Agera R auch mit einer Dachbox aus. Das hat irgendwie etwas.

Im Innenraum gibt es eine gelungene Kombination aus Sportlichkeit und Luxus.