Facelift-Version des Mazda2 startet

Neue Optik & Mildhybrid

Facelift-Version des Mazda2 startet

Neuer Jahrgang des japanischen Polo-Gegners ist ab sofort erhältlich.

Im Herbst 2018 bekam der  aktuelle Mazda2 ein kleines Technik-Update . Am Design änderte sich damals nicht. Doch da die aktuelle Generation insgesamt schon einige Jahre am Markt ist und die Kleinwagenkonkurrenz (Polo, Fiesta, Corsa, Clio, 208, Ibiza, etc.) nicht schläft, ist nun auch die Zeit für ein (optisches) Facelift gekommen. Neben einer Auffrischung beim Design gibt es ein Mild-Hybridsystem, eine bessere Ausstattung und neue Sicherheitsassistenten. Gut für Interessenten: Die Markteinführung startet zeitgleich mit der Vorstellung. In Österreich ist der neue Jahrgang des Einstiegsmodells von Mazda ab sofort erhältlich.

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Design

Das Design orientiert sich nun stärker an der aktuellen Kodo-Formensprache. Damit rückt der Mazda2 vor allem bei der Front optisch näher an den noch taufrischen  Mazda3 . Der neue Kühlergrill ist weiter nach unten gezogen und im Bereich der Stoßstangen gibt es nun etwas Chromzierrat. Die Seitenansicht bleibt bis auf die neuen Leichtmetallfelgen unangetastet. Das Heck wird mit einer neuen Grafik für die LED-Rückleuchten sowie einer modifizierten Stoßstange, die ebenfalls über neue Chromeinsätze verfügt, aufgewertet. Alles in allem wirkt der kleine Nippon-Flitzer nun moderner.

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Innenraum

Da der Innenraum des Mazda2 ohnehin zu den hochwertigsten und übersichtlichsten der Klasse zählt, gab es hier nur geringen Handlungsbedarf. Fahrer und Beifahrer dürfen sich über neue Vordersitze freuen. Das serienmäßige Multifunktions-Lenkrad kann nun optional beheizt werden. Eine stärkere Geräuschdämmung soll den Innenraum leiser machen. Da Konnektivität auch bei Kleinwagen ein immer wichtigeres Kaufkriterium darstellt, verfügt das Infotainment-System jetzt über eine Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto. Das zugehörige Display liegt ideal im Blickfeld, ist im Vergleich zu einigen Konkurrenten aber ziemlich klein.

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Motoren und Assistenzsysteme

Unter der Haube wurde ebenfalls Hand angelegt. Ein 1,5-Liter Benzinmotor, wahlweise mit 75 PS oder 90 PS, treibt den Mazda2 Facelift an. Er verbraucht laut WLTP im Schnitt 5,3 Liter auf 100 km (120g CO2/km). Highlight des Ottomotors ist sein neues Mild-Hybrid-System. Es unterstützt ihn, indem die umgewandelte Bremsenergie in einer Zusatzbatterie gespeichert und beim Beschleunigen sowie beim Gangwechsel über einen Generator wieder ins System eingespeist wird. Updates gibt es auch für die Assistenz- und Sicherheitssysteme. Unter anderem verfügt die Facelift-Version über einen Spurhalteassistent mit aktiver Lenkunterstützung und einen City-Notbremsassistenten, der Fußgänger auch im Dunkeln erkennen soll.

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Ausstattung

Mazda bietet den „2er“ in drei Ausstattungsvarianten an. Die Basisversion namens Life mit 75-PS-Motor verfügt über Bluetooth, Klimaanlage, Soundsystem, elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel, LED-Scheinwerfer und Tempomat. Die Takumi-Ausstattung ist wahlweise mit 75 oder 90 PS erhältlich und verfügt neben neuen 16-Zoll-Alufelgen u.a. über Klimaautomatik, Sitzheizung, Spurhalte- und Spurwechselassistent mit Ausparkhilfe und eine Rückfahrkamera mit Einparksensoren. Die Top-Ausstattung Takumi Plus ist ausschließlich in der 90-PS-Version erhältlich und verfügt über Lederausstattung, Lenkradheizung, LED-Tagfahrlicht und den City-Notbremsassistenten.

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Verfügbarkeit und Preise

Der Marktstart für den neuen Jahrgang des Mazda2 ist im Februar. Die Preise starten bei 14.690 Euro, das Top-Modell schlägt mit 20.390 Euro zu Buche. Extras wie Navigation und Metallic-Lackierung sind vergleichsweise günstig.

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