Weltpremiere des neuen Fiat Freemont

Italophiner Amerikaner

Weltpremiere des neuen Fiat Freemont

Jetzt trägt die Allianz zwischen Fiat und Chrysler erstmals auch in Europa Früchte.

Wie berichtet, ist Fiat im Vorjahr groß bei Chrysler eingestiegen . Daraus ergab sich auch eine neue Vertriebsstrategie für die beiden Konzerne. So wird etwa der Fiat 500 in Amerika bei den Chrysler-Händlern verkauft. In Europa wird es in Zukunft gar keine Chrysler- bzw. Dodge-Modelle mehr geben. So kommen der neue Chrysler 200 und 300 bei uns mit Lancia-Logo auf den Markt. Und wie sich nun mit der Weltpremiere des Fiat Freemont auf dem Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März 2011) zeigt, kommen die ehemaligen Dodge-Modelle wolhl mit einem Fiat-Typenschild in den Hanndel. Denn in seinem "ersten Leben" war dieses Auto ein Dodge Journey .

© Fiat

Der Freemont ist nun also das erste Fiat-Modell aus der Partnerschaft. Er wird, basierend auf dem  Journey (wird in den USA weiter als Dodge verkauft), im mexikanischen Werk in Toluca produziert, in dem auch der Fiat 500 für den amerikanischen Markt vom Band läuft.

Groß und flexibel
Das Fahrzeug verbindet mit seiner eckigen Linienführung sowohl Flexibilität als auch Funktionalität. Die Abmessungen (Länge 4,89 m, Breite 1,88 m, Höhe 1,72 m) versprechen in Verbindung mit dem Radstand von 2,89 Meter ein hervorragendes Platzangebot für alle Passagiere - zumindest in den ersten beiden Reihen. Serienmäßig gibt es nämlich sieben Sitze. Die Sitze der dritten Reihe können mit einer einfachen Bewegung umgeklappt werden und verschwinden so komplett im Boden, wodurch sich ein völlig ebener Laderaum ergibt. Maximal beträgt das Stauvolumen 1.416 Liter.

Design
Optisch gibt es nur kleine Unterschiede zum amerikanischen Genspender. Hier fallen neben den Markenemblemen nur die neuen Stoßfänger, ein umgestalteter Kühlergrill und Rücklichter mit LED-Technologie auf. Der Innenraum wurde etwas intensiver überarbeitet. Hier kommen angenehme Soft-Touch-Materialien, ein geschwungenes Armaturenbrett mit Chrom-Elementen, eine insgesamt völlig neue Instrumententafel, eine praktische Mittelkonsole und ein neues Infotainmentsystem mit einem noch größeren Farb-Touchscreen zum Einsatz.

© Fiat

Ausstattung
Fiat bietet den Freemont in zwei Ausstattungsstufen an. Wobei selbst die "schlechtere" bereits über Features wie Drei-Zonen-Klimaautomatik, Tempomat, Bordcomputer, Reifendrucksensoren (TPMS), Nebelscheinwerfer und Radio mit Farbdisplay und Lenkradbedienungstasten verfügt. In der besseren Ausstattungslinie sind dann noch 17’’-Leichtmetallräder, ein Radio mit 8,4’-Zoll-Display, SD-Karte und DVD-Player, Bluetooth, Einparksensoren hinten, elektrisch einklappbare Außenspiegel sowie partiell abgedunkelte Scheiben und eine Dachreling mit an Bord.

Das Sicherheitsniveau ist mit sieben Airbags, ABS mit Brake Assist, ESP mit Hill-Holder und elektronischer Überrollschutz (ERM – electronic roll mitigation) ebenfalls auf dem aktuellen Stand.

Motoren
Den Freemont gibt es bei uns vorerst nur mit  Vorderradantrieb und zwei starken Turbodiesel-Triebwerken aus dem Hause Fiat (2.0 Liter Multijet mit 140 PS und 170 PS) sowie 6-Gang Schaltgetriebe. Etwas später wird er als 4x4 Version mit dem 170 PS Multijet Diesel oder auch mit einem neuen 276 PS starken V6-Benziner mit Automatikgetriebe erhältlich sein.

Starttermin
Die Markteinführung in Europa ist ab Sommer 2011 vorgesehen. Preise stehen noch nicht fest.