Bild: Volkswagen AG

Genf 2010: Familienzuwachs

Weltpremiere des VW Cross Golf in Genf

Österreichs Autoliebling Nummer 1 bekommt Zuwachs. Nach dem Cross Polo stellt VW in Genf auch die neue Variante des CrossGolf vor.


Wenige Tage nach dem VW die ersten Fotos und Infos vom Cross Polo veröffentlicht hat, folgt nun dessen großer Bruder CrossGolf. Wie beim Vorgänger handelt es sich bei dem auf SUV-getrimmten Fahrzeug um eine Outdoor-Variante des Golf Plus. Der Plus wurde bereits im letzten Jahr an das Design des aktuellen Golf VI angepasst und nun folgt also die Rustikal-Version.



Design
Die zweite Generation des CrossGolf folgt optisch analog zu allen anderen neuen Modellen der neuen Volkswagen "Design-DNA", bei der die horizontalen Linien (Grill, Scheinwerfer, Stoßfänger, etc.) besonders betont werden. Diese Linienführung verbindet der Neue nun mit den für diese Modelle typischen Cross-Features. Im Vergleich zur ersten CrossGolf-Generation wurde die umlaufende "All-Terrain-Verkleidung" etwas eleganter gestaltet. So wurden die Anbauteile wie die Plastikbeplankungen und der angedeutete Unterfahrschutz an Front und Heck harmonischer in die Karosserie eingeführt. Wie der Vorgänger rollt der CrossGolf auf großen 17-Zoll Aulurädern und mit einer leicht erhöhten Bodenfreiheit von nunmehr 11 Zentimetern über die Straßen. Des Weiteren gibt es eine serienmäßige Dachreling und einen kleinen Heckspoiler mit integrierter Bremsleuchte.

Variabler Innenraum
Beim Platzangebot und der Variabiltät spielt der CrossGolf ganz vorne mit. So freuen sich die Passagiere über die erhöhte Sitzposition, die Rückbank kann in der Länge verstellt werden und ihre Lehen lassen sich in der Neigung verstellen. So recht das Kofferraumvolumen von 395 Liter (viel Beinfreiheit) über 540 Liter (Sitze sind nach vorne geschoben) bis hin zu stattlichen 1.450 Liter Maximalvolumen. Des Weiteren sind Leseleuchten vorn sowie Ablagefächer im Dachhimmel und in allen Türen, vorne auch mit Halterungen für 1,5-Liter-Flaschen mit an Bord.


 

Cockpit/Ausstattung
Im Innenraum geht es Golf-typisch funktional und aufgeräumt zu. Das Cockpit wird nahezu 1 : 1 aus dem Golf Plus übernommen und kommt in dieser Form auch im Kompakt-SUV Tiguan zum Einsatz. Asl Auffrischung gibt es zweifarbige Sportsitze und Aluminiumapplikationen an Lenkrad, Schalthebel, Lüftungsdüsen un Pedalen. Zur weiteren Serienausstattung zählen elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegeln, Rückleuchten in LED-Technologie, Tagfahrlicht, die halbautomatische Klimaanlage „Climatic“, elektrische Fensterheber vorn und hinten, eine Multifunktionsanzeige und ein abschließ- und kühlbares Handschuhfach.

Optional gibt es u. a. Details wie eine Lederausstattung (Typ „Vienna“), Bi-Xenonscheinwerfer mit Kurvenfahrlicht sowie eine Rückfahrkamera. Wer sich das Einparken erleichtern möchte, ordert den CrossGolf mit Park Assist und überlässt das Lenken damit dem Fahrzeug.

Motoren
Grundsätzlich kommen nur aufgeladene Benzin- (TSI) und Dieseldirekteinspritzer (Common-Rail-TDI) zum Einsatz. Als Top-Modell rangiert der  CrossGolf 1.4 TSI mit 160 PS in der Preisliste. Der 240 Nm starke Turbo-Kompressor-Benziner (Twincharger) erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h, und soll mit dem manuellen 6-Gang-Getriebe und dem optionalen 7-Gang-DSG 6,8 Liter Kraftstoff (analog 159 g/km CO2) verbrauchen. So ergibt sich beim Normverbrauch selbst gegenüber dem um 20 PS schwächeren TSI der ersten Generation ein Verbrauchsvorteil von 0,5 Litern. Als weitere TSI stehen Varianten mit 105 PS und 122 PS zu Verfügung.

Noch ein Stück sparsamer sind die neuen Common-Rail-TDI. Sie leisten 105 (1,6 Liter) und 140 PS TDI (2,0 Liter). Den Verbrauch des 140 PS starken TDI mit einem Drehmoment von 320 Nm gibt VW mit 5,3 Liter an (138 g/km CO2).

Der einzige Motor den es nicht mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) geben wird ist der 105 PS TSI. Alle anderen gibt es auf Wunsch mit dem 7-Gang- bzw. 6-Gang (140 PS Diesel)-DSG. Einen Allradantrieb sucht man nach wie vor vergeblich. Es ist also nicht alles Cross was glänzt.