Genfer Autosalon 2014: Die Sportwagen

Messerundgang Teil 2

Genfer Autosalon 2014: Die Sportwagen

Für viele sind die Traumautos zwar unerreichbar, dennoch ziehen sie die Massen an.

Für das Publikum öffnet der 84. Genfer Automobilsalon am 6. März 2014 seine Pforten. Bis zum 16. März werden über 700.000 Autofans aus der ganzen Welt erwartet. Fast alle Hersteller sind mit Neuheiten vertreten. Am 4. und 5. März haben nur Medienvertreter und Fachbesucher Zugang zur großen Automesse. Wir haben uns auf der Messe für Sie umgesehen. Nachdem wir im ersten Messerundgang Neuheiten aus unterschiedlichen Fahrzeugklassen vorgestellt haben, dreht sich in Teil 2 alles um Sportwagen. Diese sind für die Mehrheit der Besucher zwar unerreichbar, dennoch gelten sie als die großen Publikumsmagneten von Automessen.

Neue Sportwagen
In der Diashow sind zahlreiche Traumboliden zu sehen. Zu den Highlights zählen u.a. Lamborghini Huracan , Maserati Alfieri, Ferrari California T , Porsche 918 Spyder, McLaren 650S , Corvette C7 Z06, Koenigsegg Agera One:1 , Jaguar XFR-S Sportbrake oder Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse Rembrandt. Darüber hinaus sind aber auch echte Exoten und bodenständigere Fahrzeuge wie der der neue Audi TT , der Seat Leon Cupra oder der kommende Honda Cvic Type R zu sehen.

Diashow: Fotos von den Sportwagen-Neuheiten

Der Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse Rembrandt leistet 1.200 PS, ist 408 km/h schnell und kostet (ohne Steuern!) über 2 Millionen Euro.

McLarens neues Modell heißt 650S, kommt auch als offene Version, leistet 650 PS und ist bis zu 333 km/h schnell.

Der Lamborghini Huracan ist der offizielle Nachfolger des Gallardo. Dank Allrad und 610 PS gibt es atemberaubende Fahrleistungen.

Im Ferrari California T werkelt erstmals ein Turbo-V8, der satte 560 PS auf die Hinterachse wuchtet.

Beim Koenigsegg Agera One:1 handelt es sich um das stärkste Serienauto der Welt. 1.360 PS sollen noch in diesem Jahr für einen Höchstgeschwindigkeits-Weltrekord von 440 km/h sorgen.

Der Zenvo ST1 ist ein echter Exot. Dennoch scheint eine Kleinserie mittlerweile so gut wie fix zu sein. Insgesamt sollen von der 375 km/h schnellen "Rakete" aus Dänemark nur 15 Stück gefertigt werden.

Mit dem Alfieri gibt Maserati einen Ausblick auf einen kommenden 911-Gegner. Unter der Haube verrichtet ein 4,7-Liter V8 seinen Dienst.

Porsches 918 Spyder ist ein Plug-in-Hybrid-Sportwagen mit 887 PS, der bis zu 20 km rein elektrisch fahren kann.

In rund einem Jahr kommt die neue Corvette Z06 auch nach Österreich. 625 PS bringen die Hinterräder ordentlich zum Qualmen.

Wer auf der Straße einmal einen "Ermini Seiottosei" zu Gesicht bekommen sollte, darf sich glücklich schätzen. Dagegen ist ein Bugatti Veyron ein Großserienauto.

Der rund 360 PS starke BMW i8 setzt ebenfalls auf einen Plug-in-Hybrid-Antrieb. In den Handel kommt der sparsame Sportler im 2. Quartal 2014 und ist damit nach dem i3 das zweite i-Modell von BMW.

Alfa zeigt in Genf die offene Version des 4C. Wie das Coupé wird auch der leichte Spider von einem 240 PS starken Vierzylinder-Turbo angetrieben.

Der Traum aller eiligen Familienväter. Im Jaguar XFR-S Sportbrake sorgt ein 550 PS starker V8-Kompressor für Schub in allen Lebenslagen.

Mit dem RC-F greift Lexus den neuen BMW M4 an. Die Japaner setzen auf einen über 450 PS starken V8.

Audi zeigt die dritte Generation des TT. Im vorläufigen Top-Modell TTS sorgen 310 PS und Allradantrieb für hervorragende Fahrleistungen.

Der neue Leon Cupra ist mit seinen 280 PS um 50 PS stärker als sein Konzernbruder Golf GTI (inklusive Performance Package).

Mit der seriennahen Studie Civic Type R Concept zeigt Honda wie das neue Top-Modell der Baureihe aussehen wird. Start 2015, mit mindestens 280 PS!

Großes Messe-Special
Informationen, Diashows und Daten zu den wichtigsten Neuheiten des Genfer Autosalons 2014  finden Sie auf unserer großen Special-Seite, die laufend aktualisiert wird:

Messerundgang Teil 1

Diashow: Fotos vom Genfer Autosalon 2014 (Teil 1)

Maserati überraschte die versammelte Menschenmeute mit dem Alfieri. Dieser...

...Sportwagen gibt einen konkreten Ausblick auf ein kommendes Serienmodell, das noch 2014 starten soll.

Bei den Kleinstwagen tut sich eine Menge. Toyota, Citroen und Peugeot präsentieren die zweite Generation ihres Stadtflitzer-Drillings (C1, 108 und Aygo). Hier ist der neue Aygo zu sehen.

Renault baut den neuen Twingo gemeinsam mit Smart. Deshalb kommt der Franzose erstmals mit Heckantrieb und Heckmotor.

Opel stattet den Adam S mit einem 150 PS starken 1,4l-Turbo aus.

Der Adam Rocks kommt serienmäßig mit einem großen Faltdach in den Handel.

Der Hybrid-Antrieb des Porsche 918 Spyder leistet satte 887 PS.

Ferrari stattet den neuen California T mit einem 560 PS starken Turbo-V8 aus.

Das neue Pferd im Stall wurde von Fiat-Chrysler Präsident John Elkann (links) und Ferrari-Chef Luca Cordero di Montezemolo feierlich enthüllt.

Der Lamborghini Gallardo-Nachfolger heißt Huracan und setzt auf einen 610 PS starken V10-Sauger.

Lexus zeigt die Serienversion des RC Coupés.

BMW erweitert seine noch taufrische 4er-Reihe um das Gran Coupé.

Der VW Golf GTE wird von einem bis zu 204 PS starken Plug-in-Hybrid angetrieben, der 50 km rein elektrisch fahren kann.

Mit dem T-Roc gibt der Hersteller einen Ausblick auf das kommende SUV im Polo-Format.

Skoda zeigt mit der Sutide Vision C, wie das Design zukünftiger Modelle aussehen wird.

Der neue Seat Leon Cupra leistet satte 280 PS und kommt noch in März zu den heimischen Händlern.

Die dritte TT-Generation setzt die seit 1998 bewährte Formensprache fort. Zudem wurde das Sportcoupé (184 bis 310 PS) deutlich leichter.

Die Designschmiede Giugiaro gehört auch zum VW Konzern. In Genf wird die Studie "Clipper" ins richtige Licht gerückt.

Der neue Peugeot 308 wurde in Genf zum Car of the Year 2014 gekürt. Eine tolle Auszeichnung für den französischen Golf-Gegner.

Beim 650 PS starken Mclaren 650 S handelt es sich um eine echte Weltpremiere. Von dem Supersportwagen gibt es auch eine offene Spyder Version.

Der neue Ford Mustang und die neue...

...Corvette C7 Stingray Z06 waren hingegen bereits auf der Detroit Autoshow im Jänner zu sehen.

Hyundai setzt bei der Studie Intrado, die einen Design-Ausblick auf den kommenden ix35 gibt, auf einen Brennstoffzellen-Antrieb.

Ssangyong will mit der SUV-Studie "XLV compact" den Geschmack der Europäer treffen. Ob das gelungen ist, bleibt abzuwarten.

Diashows von einigen Genf-2014-Neuheiten

Diashow: Fotos vom Lamborghini Huracán

Der neue Huracán führt die Designsprache des Gallardo in eine neue Dimension. Der Sportwagen ist betont klar und puristisch gezeichnet.

Die aggressiv gezeichneten Hauptscheinwerfer setzen auf moderne Voll-LED-Technik. Die großen Lufteinlässe versorgen die Kühler und die Bremsen mit Frischluft.

Die Silhouette wurde mithilfe von nur einer Linie kreiert, die sich von der Front über den Fahrgastraum hin zum Heck des Fahrzeugs zieht.

Am knackigen Heck setzen die schmalen Leuchten, der große Diffusor und die mächtigen Endrohre Akzente.

Beim Motor setzen die Italiener auf ein neues V10-Triebwerk, das aus 5,2 Liter Hubraum 610 PS (bei 8.250 U/min) und ein maximales Drehmoment von 560 Nm (bei 6.500 U/min) liefert.

Die Höchstgeschwindigkeit von mehr als 325 km/h und die Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h in 3,2 Sekunden, auf 200 km/h in 9,9 Sekunden sind eine klare Ansage an die Konkurrenz.

Das Interieur wird von einem 12,3 Zoll großen TFT-Display dominiert, das dem Fahrer alle notwendigen Informationen liefert - vom Drehzahlmesser über die Navigationskarte bis hin zu den Infotainment Funktionen.

Diashow: Fotos vom neuen Audi TT (2014)

An der Front des neuen TT dominieren die Horizontalen. Der Singleframe-Grill ist...

...breit und flach gezeichnet. Zwei Konturen ziehen sich V-förmig über die Motorhaube. Hier ist übrigens das 310 PS starke Top-Modell TTS zu sehen.

Das Profil des neuen Coupés erinnert stark an die erste Generation. Die Schwellerkontur formt eine starke Lichtkante, die breiten Radläufe bilden eigene geometrische Körper.

Am Heck sorgen horizontale Linien dafür, dass der TT breiter wirkt. Die Stege in den Rückleuchten nehmen das Motiv der Frontscheinwerfer auf.

Neu ist auch die Position der Vier Ringe, diese befinden sich jetzt mittig auf der Motorhaube und zeigen somit die Verwandtschaft zum Supersportler R8. Die Scheinwerfer sind mit Trennstegen strukturiert, die das Tagfahrlicht abstrahlen.

Die dritte Bremsleuchte verbindet die beiden Rücklichter miteinander. Bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h fährt ein Spoiler aus dem Gepäckraumdeckel aus

Das Interieur wirkt extrem hochwertig, ist stylisch und penibel verarbeitet.

Herzstück des Cockpits ist das volldigitale Kombiinstrument, das auf den etwas sperrigen Namen "Audi virtual cockpit" hört.

Dieses lässt sich umfangreich konfigurieren und verströmt echtes Science-Fiction-Flair. Je nach Wunsch kann der Fahrer die Instrumente...

...oder Zusatzfunktionen wie die Navigation größer oder kleiner einblenden.

Die Grafik kann sich wirklich sehen lassen. Schärfer bekommt das derzeit auch kein FullHD-Fernseher hin. Die Bedienung erfolgt über...

...Tasten im Lenkrad oder den MMI-Schalter auf der Mittelkonsole.

Generell ist das Interieur hervorragend gelungen. So ist u.a. auch die Steuerung der serienmäßigen Klimaautomatik...

...direkt über die runden Luftausströmer ein absolutes Highlight.

Diashow: Fotos vom neuen McLaren 650S

Die Flügeltüren sind mittlerweile ein Markenzeichen des Herstellers - zumindest bei den geschlossenen Versionen.

Optisch erinnert der 650S stark an den MP4-12C. Kein Wunder, schließlich kommt das Design bei den Kunden hervorragend an.

Die Frontpartie ist aber stärker am P1 angelehnt.

Die Flügeltüren bieten nicht nur einen Show-Effekt sondern sollen zusätzlich den Einstieg erleichtern.

Das Cockpit ist auf den Fahrer ausgerichtet. Die ansteigende Mittelkonsole beherbergt nahezu alle Schalter sowie ein großes Multifunktions-Display.

Von Beginn an wird es auch gleich eine offene Spider-Variante geben. Diese ist nur...

...geringfügig schwerer und verfügt über ein praktisches...

...Klappdach, das sich auch während der Fahrt (bis 30 km/h) öffnen und schließen lässt.

Diashow: Fotos vom Koenigsegg Agera One:1

Bei dem Überflieger ist der Name Programm. Die Bezeichnung One:1 (ausgesprochen: one to one) steht nämlich für das Leistungsgewicht.

Der Supersportwagen bringt (leer) vergleichsweise leichte 1.360 kg auf die Waage und der 5-Liter-V8-Motor leistet satte 1.360 PS. Jede Pferdestärke muss also nur ein Kilogramm schleppen.

Nicht minder beeindruckend ist das maximale Drehmoment von 1.371 Newtonmetern, das über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Hinterräder übertragen wird.

Das Biest sitzt im Heck. Der riesige Flügel sorgt für einen enormen Anpressdruck bei hohen Geschwindigkeiten.

Innen geht es eher spartanisch zu. Navi, Sound-Anlage und Klima dürfen mittlerweile aber auch in einem Supersportwagen nicht mehr fehlen. Die Kunden wollen das so.

Aufgrund des extremen Leichtbaus, der ausgeklügelten Aerodynamik und des aufwendigen Fahrwerks soll der Agera One:1 auch auf der Rennstrecke neue Maßstäbe setzen.