Honda stellt den Civic Kombi vor

Sportlicher Lademeister

Honda stellt den Civic Kombi vor

Kombiversion ergänzt die Modellpalette des kompakten Japaners.

Eine echte Weltpremiere feiert Honda auf dem Genfer Automobilsalon 2013 (7. bis 17. März). Neben einer weiteren Evolutionsstufe des NSX Concept und dem CR-V 1.6 i-DTEC (120 PS) steht dort eine erste Studie des Civic Kombi im Mittelpunkt. Erst im September hat Honda-Präsident Honda Manabu Nishimae auf dem Pariser Autosalon 2012 die Erweiterung der Civic-Modellfamilie angekündigt. Bereits rund ein halbes Jahr später gibt nun das Civic Wagon Concept (Bild oben) einen ersten konkreten Ausblick auf das spätere Serienmodell.

Flexible Basis
Außer der offiziellen Skizze wurden keine weiteren Details verraten. Der Kombi wird aber auf die Plattform des aktuellen Civic zurückgreifen. Wahrscheinlich wird sich nur der hintere Überhang verlängern. Den Radstand werden die Japaner wohl nicht strecken. Das extrem variable Rücksitzsystem dürfte ebenfalls 1:1 übernommen werden. Bei dem kompakten Honda legen sich die Rücklehnen per einfachen Hebelzug komplett flach. Da der Tank unter den Vordersitzen verbaut ist, kann auch die Sitzfläche der Rückbank (wie bei Kinosesseln) nach oben geklappt werden. Dann kann sogar ein Fahrrad querstehend hinter den Vordersitzen transportiert werden.

Dynamischer Auftritt
Wie die Skizze zeigt, wird der Civic Kombi betont sportlich daherkommen. Die Türgriffe der hinteren Portale sind wie beim Fünftürer in der C-Säule versteckt. Der hintere Dachabschluss und die Rückleuchten berühren sich fast. So entsteht ein Eindruck, als würde der kompakte Lademeister ohne D-Säule auskommen. Hinzu kommen extrem weit ausgestellte Radhäuser. Diese dürften beim Serienmodell aber etwas dezenter ausfallen.

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Fotos vom überarbeiteten NSX Concept

Diashow: Fotos vome neuen Honda NSX Concept (2013)

Außen gibt es nicht viel Neues. Hier orientiert sich Honda nah am ursprünglichen Konzept.

So kommt auch die aktuelle Version flach und breit daher.

Klare Linien betonen die dynamischen Proportionen.

Die Einblicke in den Innenraum sind da deutlich spannender. Laut Honda stand für die Designer die „Synergie zwischen Mensch und Maschine“ im Fokus.

Das Cockpit ist komplett auf den Fahrer ausgerichtet. Er soll von einer hervorragenden Rundumsicht, einer perfekten Sitzposition und einem intuitiven Bediensystem profitieren. Letzteres nennt Honda "Simple Sports Interface".

Besonders spektakulär wurde die Mittelkonsole gestaltet. Diese wirkt wie aus einem Kampfjet.

Fotos vom aktuellen Civic

Diashow: Fotos vom neuen Honda Civic (2012)

Die neue Front wirkt nun etwas harmonischer, hat ihren scharfen Blick aber nicht eingebüßt.

Am Heck fällt vor allem der Spoiler auf. Er teilt die Heckscheibe in zwei Teile und beherbergt darüber hinaus auch die Bremsleuchte.

Auch die extreme Keilform und die versteckten Türgriffe der Fondportale hat der Civic behalten.

Bei den Motoren ist die Auswahl nicht allzu groß. Es gibt nur zwei Benziner und einen Diesel, die allesamt bei der Leistung ein wenig zulegten.

Trotz der sportlichen Linienführung bietet der Japaner eines der besten Platzangebote seiner Klasse.

Das Cockpit ist wieder in zwei Ebenen unterteilt Dafür rückte der Startknopf nach rechts (wo er auch hingehört). Auf der linken Seite.....

.....neben den Instrumenten gibt es im neuen Modell einen grünen Eco-Knopf, der u.a. die Leistung reduziert um Sprit zu sparen.

Die Sitze sehen nicht nur gut aus, sie bieten auch einen ordentlichen Seitenhalt und echten Langstreckenkomfort.

Das Kofferraumvolumen von 477 Liter markiert ohnehin den Spitzenwert im Segment.

Darüber hinaus ist das Stauvolumen kinderleicht erweiterbar.

Die Sitzflächen der zweiten Reihe können wie im Kino nach oben geklappt werden. Dann bringt man sogar ein Mountainbike...

..oder ein sperriges Gepäckstück problemlos unter.

Der neue Honda Civic kommt hierzulande im April 2012 in den Handel. Los geht es ab 17.990 Euro. Dafür bekommt man den 100 PS starken Benziner. Das 142 PS starke Modell kostet ab 19.990 und für den Diesel müssen 21.990 Euro berappt werden.