Hyundai baut Elektro-Kona auch in Europa

Um Wartezeiten zu verkürzen

Hyundai baut Elektro-Kona auch in Europa

Mit der zusätzlichen Fertigung will der Hersteller die langen Lieferzeiten deutlich verkürzen.

Hyundai  reagiert auf die langen Lieferzeiten beim  Kona Elektro . Ab März 2020 wird das Elektroauto auch im tschechischen Werk (Nosovice) produziert. Bisher lief der Stromer nur in Südkorea vom Band. Heuer will die Fabrik Zehntausende von diesen Fahrzeugen liefern, womit sich die Wartezeiten der Kunden in Europa deutlich verkürzen sollten, bestätigte der Sprecher de Werks, Pavel Barvik, laut Medienberichten vom Freitag.

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Von hoher Nachfrage überrascht

Die Nachfrage nach dem Kona Elektro, der seit 2018 in zwei Varianten verkauft wird, habe die ursprünglichen Erwartungen übertroffen, deswegen sei entschieden worden, diese Fahrzeuge auch in Nosovice zu produzieren, hieß es. In Österreich kostet der Elektro-Crossover, der in  unserem Test  eine ordentliche Leistung ablieferte, mindestens 39.990 Euro (136 PS; 39,2 kWh). Die Version mit mehr Leistung (204 PS) und größerer Batterie (64 kWh) ist ab 46.790 Euro zu haben. 
 
 

Einziges Hyundai-Werk in Europa

Die Fabrik in Nosovice, die im vergangenen Jahr 309.500 Autos gebaut hat, ist der einzige Betrieb von Hyundai in Europa. Die Kia-Mutter beschäftigt 3.300 Mitarbeiter. Im Jahr 2018 hatte das Werk einen Gewinn in Höhe von 7,22 Mrd. Kronen (286,5 Mio. Euro) erwirtschaftet.
 
 
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