Jaguar SUV geht als F-Pace in Serie

Nach Studie C-X17

Jaguar SUV geht als F-Pace in Serie

Nobel-Offroader läuft im englischen Solihull vom Band.

Jetzt ist es fix: Jaguar bringt tatsächlich sein mit Spannung erwartetes SUV. Dieses kommt 2016 mit der Bezeichnung F-Pace in den Handel und soll sich optisch stark an der Studie C-X17 (Bild oben) orientieren. Das hat der Nobel-Autobauer nun zum Start der Detroit Auto Show angekündigt. Darüber hinaus wurde auch gleich ein Foto veröffentlicht, das einen Ausschnitt des Hecks inklusive Modell-Bezeichnung zeigt:

© Jaguar
Jaguar SUV geht als F-Pace in Serie
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Hier ist bereits ein Ausschnitt des Serienmodells (ab 2016) zu sehen.

Läuft in England vom Band
Jaguar wird die Serienversion seines neuen SUV-Modells in der Heimat Großbritannien bauen und will damit 1.300 neue Arbeitsplätze schaffen. Konkret wird der Wagen im Werk im englischen Solihull gefertigt, teilte das Tochterunternehmen des indischen Autokonzerns Tata Motors weiters mit.

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Erste Infos
Laut Jaguar soll der F-Pace ein sehr großzügiges Innenraumangebot und eine außergewöhnliche On-Road-Dynamik mit fünf Sitzplätzen verbinden und so zum ultimativen Performance-Crossover avancieren. Ein Allradantrieb und die leichte Aluminium-Architektur sind immer mit an Bord. Jaguar-Design-Chef Ian Callum schwärmt bereits von seinem neuen Baby: "Die Reaktionen auf den C-X17 im vergangenen Jahr waren überwältigend. Wir mussten dieses Fahrzeug einfach realisieren. […] Der F-Pace ist unser Sportwagen für die Familie."

Hochgestecktes Absatzziel
Das unterstreiche erneut die Bindung des Unternehmens ans Vereinigte Königreich, sagte der deutsche Unternehmenschef Ralf Speth laut Mitteilung auf der Automesse in Detroit. Im vergangenen Jahr verkaufte das Unternehmen mit rund 463.000 Fahrzeugen neun Prozent mehr als 2013. 2015 will Jaguar Land Rover erstmals die Marke von einer halben Million verkauften Autos knacken.

Noch mehr Infos über Jaguar finden Sie in unserem Marken-Channel.

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Diashow: Fotos vom neuen Jaguar XE

Die markante Motorhaube und der große Grill lassen den „Jag“ angriffslustig wirken. Die J-förmigen LED-Tagfahrlichter gehören mittlerweile bei jedem Jaguar-Modell zum guten Ton.

Der lange Radstand (2,83 Meter) und die niedrige Dachlinie sorgen für ausgewogene Proportionen und ein coupéartiges Profil.

Bei den Heckleuchten zitierten die Designer ein Stilelement des legendären E-TYPE: ein horizontales Band, das sich mit einem runden Element überkreuzt.

Die heckgetriebene, 4,67 Meter lange, 1,85 Meter breite und 1,41 Meter flache Limousine soll dank Leichtbaukonstruktion ein echtes Fahrerauto sein.

Im Innenraum setzt sich der dynamische Anspruch fort. Die Kabine umschließt Fahrer und Beifahrer fast wie ein Kokon, soll aber dennoch äußerst geräumig sein.

Die tief heruntergezogene Mittelkonsole fällt ziemlich breit aus. Und die im Stil des F-Types gehaltenen Instrumente sollen die sportlichen Ambitionen des XE unterstreichen.

Dank dem neuen InControl Infotainment-System mit großem Touchscreen ist der XE auch bestens vernetzt.

Das Platzangebot soll nicht nur vorne, sondern auch...

im Fond mit den deutschen Premium-Konkurrenten mithalten können.

Auf den folgenden Bildern finden Sie noch weitere Impressionen vom neuen Jaguar XE.

>>>Nachlesen: Die Highlights der Detroit Autoshow 2015

Diashow: Fotos von der Detroit Autoshow 2015

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Das neue Cross Coupé GTE soll VW dazu verhelfen, langfristig die Nummer eins der Welt zu werden.

Volvo will mit dem neuen XC90 mit Plug-in-Hybrid auch in Nordamerika punkten.

Mercedes lanciert zwischen den herkömmlichen Fahrzeugen und den "echten" AMG-Modellen die sportliche Zwischenlinie AMG Sports. Im C450 AMG Sports 4Matic leistet der V6 367 PS (normal 333 PS).

Viel sparsamer soll der neue C350 mit Plug-in-Hybrid zu Werke gehen.

Für den neuen Volt verspricht Chevrolet eine Gesamtreichweite von rund 670 Kilometern. Eine volle Batterieladung soll für 80 km reichen.

Mini bringt mit dem neuen John Cooper Works das stärkste je von der Marke gebaute Serienmodell in den Handel - 231 PS sind eine echte Kampfansage.

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Der neue Mustang Shelby 350R hat noch einmal abgespeckt und soll so auch für den Einsatz auf der Rennstrecke geeignet sein.

Gleiches gilt für den brandneuen Acura NSX, der bei uns als Honda NSX an den Start gehen wird. Hier sorgen ein V6 und drei Elektromotoren für atemberaubende Fahrleistungen.

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