Joint Venture Bugatti-Rimac ist jetzt fix

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Joint Venture Bugatti-Rimac ist jetzt fix

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Kroatischer Elektrospezialist hält 55 Prozent an dem Unternehmen, Porsche ist mit 45 Prozent beteiligt.

Porsche, Bugatti und Rimac haben rund vier Monate nach der Ankündigung ihr  ambitioniertes Kooperationsprojekt  finalisiert. Das neue Joint Venture Bugatti-Rimac hat seine Geschäftstätigkeit aufgenommen. Das Unternehmen wird seinen Sitz in Sveta Nedelja (Kroatien) haben. Ihr Geschäftsführer wird Elektro-Hypercar-Pionier Mate Rimac, der Gründer und Chef von  Rimac Automobili . Die Porsche AG übt die Rolle des strategischen Gesellschafters aus.  

Rimac hält 10 Prozent mehr

Die Verbindung der Luxus-Sportwagenmarke und des kroatischen Elektro-Sportwagenspezialisten war im Sommer vereinbart worden. An dem Gemeinschaftsunternehmen hält Rimac 55 Prozent, Porsche ist mit 45 Prozent beteiligt. Der bisherige  Bugatti -Chef, Stephan Winkelmann, legte seinen Posten Ende Oktober nieder. Er konzentriere sich nun voll und ganz auf seine Aufgabe bei  Lamborghini .

© Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG / Porsche Holding
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Auch künftig eigenständige Marken

Im Sommer hatte  Volkswagen  die Mehrheit an seiner prestigeträchtigen französischen Luxusmarke abgegeben. Rimac hatte schon länger Interesse an den sehr teuren und schnellen Boliden gezeigt. Unter dem Dach des neuen Gemeinschaftsunternehmens sollen laut Mitteilung Bugatti und Rimac Automobili weiter als eigenständige Marken und Hersteller agieren. Sie behalten ihre jeweiligen Produktionsstätten in Zagreb sowie in Molsheim. Das neue Unternehmen soll 2023 auf den neuen Rimac Campus umziehen. Dort soll auch die gemeinsame Forschung und Entwicklung der beiden Marken angesiedelt werden.

Porsche und Hyundai an Rimac beteiligt

Porsche  und Rimac sind bereits seit einigen Jahren miteinander verbandelt. Porsche ist seit 2018 an Rimac beteiligt, aktuell hält der Sportwagenbauer 24 Prozent an dem kroatischen Unternehmen. Derzeit arbeiten die Unternehmen auch an  Hochleistungsakkus für spezielle Elektrofahrzeuge . Und auch der südkoreanische Autoriese  Hyundai  ist mit 11Prozent  am kroatischen Elektrospezialisten beteiligt .