Bild: Kia

Kia Sportage 2010

Nun kommt der neue Kia Sportage

Mit der Neuauflage des Sportage greift Kia im noch immer boomenden Segment der Kompakt-SUV voll an. Entwickelt und designg wurde er in Europa.

In der nunmehr bereits dritten Auflage kommt der Kia Sportage 2010 bissiger und kantiger auf die Straße als je zuvor. Erstmals wurde er auf dem Automobilsalon in Genf gezeigt und in den nächsten Wochen feiert er sein Markt-Debüt.


Bulliges Heck. Die breite C-Säule schränkt jedoch die Übersicht ein.

Platz und Design
Schon auf den ersten Blick sieht man, dass der Gelände-Meister aus Fernost um neun Zentimeter in der Länge zugelegt hat. Mit 4,44 Metern lässt er seinen Hauptkonkurrenten VW Tiguan ganz knapp hinter sich. Des Weiteren legte der Plattformbruder des Hyundai ix35 auch in der Breite ordentlich zu. Und da der SUV nun sechs Zentimeter flacher als sein Vorgänger ist, steht er ungleich bulliger auf der Straße. Beim Frontdesign nimmt er bereits das neue Kia-Gesicht, welches auch beim neuen Optima Einzug hält, vorweg. Hier hat der Ex-VW und Audi-Designer Peter Schreyer hervorragende Arbeit geleistet. Kein Wunder, hat er doch auch die erste Version der Stilikone Audi TT entworfen. 


Funktionaler und übersichtlicher Innenraum

Die vergrößerten Abmessungen sorgen vor allem im Innenraum für mehr Bein- und Bewegungsfreiheit. Apropos Innenraum: Der ist Kia endlich einmal gelungen. Statt Plaste und Elaste gibt er sich diesmal wohnlich, wenn auch recht nüchtern. Die Sitze sind ebenfalls gewachsen und bieten jetzt auch kräftiger gebauten Europäern ausreichend Halt. Der große Kofferraum kann via umklappbarer Rückenlehne erweitert werden. Dann bleibt jedoch eine kleine (störende) Stufe. Und wenn wir schon beim Kritisieren sind: Die massiven C-Säulen erschweren den Ausblick nach hinten enorm.

Zwei Motoren zum Start
Zum Verkaufsstart kommt der Sportage mit zwei Motorvarianten nach Europa, einem 163 PS starken Benziner und einem 136 PS starken Diesel. Der Selbstzünder tönt unter Last etwas kernig, erst beim Cruisen verfällt er in sanftes Brummen. Letzteres soll sich dank adaptierten Fahrwerk für die Europa-Version noch änderen. Wie beim Vorgänger können sich die Käufer auch beim neuen Sportage für Front- oder Allradantrieb entscheiden.


Weitere Modelle folgen
Ein 1,6-l-Benzindirekteinspritzer mit 140 PS und ein 1,7-l-Diesel mit 115 PS sollen Ende des Jahres für mehr Variantenreichtum sorgen. Den 184 PS starken Diesel aus dem ix35 wird der Sportage jedoch nicht erhalten. Die Einstiegsversion (Benziner mit Frontantrieb) dürfte bei rund 22.000 Euro starten.
Gebaut und entwickelt wird/wurde der neue Kompakt-SUV in Europa.