Kia startet Produktion des Elektro-Soul

Weiteres E-Auto

Kia startet Produktion des Elektro-Soul

Nun schicken auch die Koreaner ein reines Elektroautos nach Europa.

Im koreanischen Kia -Werk Gwangju ist die Serienproduktion des Soul EV für den internationalen Markt angelaufen. Die strombetriebene Version des B-Segment-Modells ist das erste Elektrofahrzeug, das die Koreaner weltweit vermarkten werden. Zunächst ist eine Jahreskapazität von 5.000 Einheiten geplant. Die ersten Fahrzeuge sind für den europäischen Markt bestimmt, wo der Soul EV in der zweiten Jahreshälfte in den Handel kommt. Heimische Interessenten brauchen noch etwas mehr Geduld - der Marktstart in Österreich wird voraussichtlich Anfang des Jahres 2015 erfolgen.

© Kia

Die ersten Elektro-Soul laufen bereits vom Band.

Kia verspricht eine hohe Reichweite
Die Elektro-Version lehnt sich in seinem Design eng an die Ende März eingeführte zweite Generation des Soul an, gibt sich aber durch einige Eigenheiten zu erkennen. Am auffälligsten sind der geschlossene Grill und die blauen Elemente, die an diversen Karosserieteilen angebracht sind. Kia verspricht eine ziemlich beeindruckende Reichweite von bis zu 212 Kilometer. Da können der VW e-Golf , der e-Up , der BMW i3 , der Renault ZOE oder der Nissan Leaf nicht ganz mithalten. Hauptverantwortlich dafür soll die Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 27 Kilowattstunden sein. Der Akku besteht aus 192 Zellen und zeichnet sich durch eine sehr hohe Batteriezellen-Energiedichte aus (200 Wh/kg). Um die Reichweite durch den Stromverbrauch von Bordsystemen möglichst wenig einzuschränken, kommen verschiedene energiesparende Neuentwicklungen zum Einsatz, darunter eine Wärmepumpe, eine intelligente Lufteinlass-Steuerung und eine separate Fahrerplatz-Klimatisierung. Wie bei allen aktuellen E-Autos ist auch ein regeneratives Bremssystem mit an Bord: Es lädt die Batterie, sobald die Bremse betätigt wird oder das Fahrzeug ausrollt. Wie weit der Soul EV im Alltag tatsächlich kommt, kann aber erst ein ausführlicher Test klären.

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Optisch gibt es kaum Unterschiede zum herkömmlichen Modell.

Ordentliche Fahrleistungen
Angetrieben wird das Auto von einem 81,4 kW (110 PS) starken Elektromotor, der ein Drehmoment von 285 Nm mobilisiert. Die Kraftübertragung auf die Vorderräder erfolgt über ein Ein-Gang-Getriebe mit fixer Übersetzung. So gerüstet, beschleunigt der Soul EV in 11,2 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer und erreicht eine (elektronisch geregelte) Höchstgeschwindigkeit von 145 Stundenkilometer. Mit Hilfe des fahrzeugeigenen Ladegeräts (6,6 kW Wechselstrom) kann die Batterie laut Kia an einem entsprechend leistungsfähigen 230-Volt-Anschluss in fünf Stunden voll aufgeladen werden. Wenn die Zeit drängt, lässt sich der Akku an einer Schnellladestation (480 Volt Gleichstrom, 50 kW) in 33 Minuten zu 80 Prozent aufladen.

© Kia

Der Ladestecker versteckt sich hinter der Abdeckung an der Front.

Verfügbarkeit und Preise
Da Kia den Soul EV in Österreich erst ab Anfang 2015 verkauft, seht der Verkaufspreis derzeit noch nicht fest. Man kann aber davon ausgehen, dass der Koreaner seine deutschen Konkurrenten unterbieten wird.

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