Kia verpasst dem Stinger ein Facelift

Gibt’s nur noch mit Top-Motor

Kia verpasst dem Stinger ein Facelift

Die Sportlimousine gibt es nur mehr mit der Top-Motorisierung.

Kia verpasst dem  Stinger  ein Facelift und  dünnt gleichzeitig die Antriebspalette sowie die Ausstattungsvielfalt aus. Künftig wird es die 4,83 Meter lange Sportlimousine nur noch mit dem 3,3-Liter-V6-Turbobenziner, Allradantrieb und serienmäßiger Vollausstattung geben.

© Kia

Design

Bei den optischen Neuerungen kann man eigentlich gar nicht von einem Facelift sprechen. Denn äußerlich unterscheidet sich der überarbeitete Stinger vor allem in der Heckansicht vom bisherigen Modell. Die neugestalteten Rückleuchten, die sich über die gesamte Breite des Fahrzeugs ziehen, geben dem Stinger eine neue Lichtsignatur. Der in den Kofferraumdeckel integrierte Spoiler wirkt nun gefälliger. Die Blinkleuchten bestehen aus zehn LED-Spots und erinnern nun an Zielflaggen. An der Front wurde lediglich die Grafik der LED-Scheinwerfer und des LED-Tagfahrlichts modifiziert. Neu gestaltete 19-Zoll-Leichtmetallfelgen runden die optische Auffrischung ab.

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Innenraum und Ausstattung

Das Interieur wurde mit neuen Materialien aufgewertet. So besteht die untere Lenkradspeiche nun aus Metall, die Instrumenteneinheit ist in Chrom eingefasst und die Seitenverkleidungen sind wie die Einfassung des Navigationssystems nun glanzschwarz. Hinzu kommen ein rahmenloser Rückspiegel, eine Ambientebeleuchtung mit 64 wählbaren Farben und eine Mittelkonsole im Aluminiumlook. Serienmäßig verfügt der Stinger GT u.a. über eine schwarze Nappalederausstattung, elektrisch einstellbare und ventilierte Vordersitze, Infotainmentsystem mit 10,25 Zoll Touchsreen und cloud-basierter Echtzeit-Navigation, Smartphone-Schnittstelle (Android Auto / Apple CarPlay), Sprachsteuerung, Online-Dienste (UVO Connect), Fernzugriff via Smartphone-App und Harman/Kardon Soundsystem. Einzig bestellbares Extra ist ein elektrisches Glasschiebedach.

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Antrieb und Assistenzsysteme

Das nach dem Facelift einzig verfügbare Modell, der Stinger 3.3 T-GDI AWD GT, leistet 366 PS, mobilisiert ein maximales Drehmoment von 510 Nm, ist mit einem Acht-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet und sprintet dank Allrad in 4,9 Sekunden auf Tempo 100. Einige neue Assistenzsysteme sind ebenfalls an Bord. Dazu gehört der aktive Totwinkelassistent mit Monitoranzeige: Sobald der Blinker gesetzt wird, erscheinen die Bilder der in die Außenspiegel integrierten Seitenkameras auf dem 7 Zoll großen Farbdisplay zwischen den analogen Rundinstrumenten. Neu ist auch der intelligente Geschwindigkeitsassistent mit Tempolimiterkennung. Besonders stolz ist Kia auch auf den neuen der Stau- und Autobahnassistent, der den Stinger mittig in seiner Fahrspur hält. Wenn die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage aktiviert ist, orientiert er sich zudem am vorausfahrenden Verkehr und übernimmt neben dem Lenken auch das Beschleunigen und Bremsen.

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Verfügbarkeit

Der überarbeitete Stinger wird in Österreich ab Mitte Oktober bestellbar sein. Die Preise dürften auf dem Niveau des aktuellen 3,3 T-GDI AWD bleiben (ab 68.790 Euro). Selbstverständlich gelten die Kia-typischen 7 Jahre Werksgarantie auch für dieses Modell.