Lada greift mit coolem SUV an

Schicker Russe

Lada greift mit coolem SUV an

Hersteller bedient sich bei der Technik bei Renault-Tochter Dacia.

Mit dem Vesta und dessen gelungener Outdoor-Version (seriennahe Studie) hat Lada zuletzt bereits bewiesen, dass der Hersteller auch ansehnliche Fahrzeuge auf die Räder stellen kann. Dies wird nun mit einer weiteren Studie untermauert. Das Showcar hört auf den Namen XCode Concept und springt auf den SUV-Boom auf. Darüber hinaus macht der XCode erstmals auch die Zusammenarbeit von Lada und der Renault-Tochter Dacia sichtbar. Er basiert nämlich auf dem Duster .

© Lada

Design

Optisch ist der 4,32 Meter lange Newcomer für einen Lada extrem progressiv gezeichnet. Die Designer verbinden Elemente des Vesta mit jenen der 2012er-Studie XRay, die bereits vor einiger Zeit für Furore sorgte. Vorne dominiert das große X-Element, das Grill und oberen sowie unteren Lufteinlass miteinander verbindet. Schmale Scheinwerfer und Chromschmuck passen ebenfalls gut ins Bild. Genau wie die hinteren Türgriffe, die in der C-Säule versteckt sind und so einen Coupé-Look vorgaukeln. Und natürlich dürfen auch typische SUV-Elemente wie höhergelegte Karosserie, Kunststoffbeplankung, Unterfahrschutz an Front und Heck sowie Einleger im Metalllook an den Seitenschwellern nicht fehlen. Diee farblich abgesetzten Dachbögen und das Glasdach fallen eher in die Kategorie Spielerei. Von Schräg hinten erinnert der XCode etwas an den Renault Captur. Große einteilige Rückleuchten, ein Dachkantenspoiler und zwei fette, bündig in den angedeuteten Diffusor integrierte Endrohrblenden sorgen für einen stämmigen Abgang.

© Lada

Cockpit

Im Innenraum setzt sich der moderne Eindruck fort. Hier markieren ein großer Touchscreen und ein volldigitales Kombiinstrument die Highlights. Zudem verspricht Lada eine einfache und umfangreiche Smartphone-Integration. Die Bedienung erfolgt über einen runden Drehknopf, der oben über ein Touchpad verfügt.

© Lada

Technik

Unterm Blech ist dann wieder Hausmannskost angesagt. Hier wird im geplanten Serienmodell die Technik des Dacia Duster zum Einsatz kommen. Wie beim Rumänen sind auch für den Russen Turbo-Aggregate und Allradantrieb vorgesehen. Den Duster gibt es mit einem 1,2-Liter-Turbobenziner mit 125 PS und mit einem 1,5-Liter-Turbodiesel mit 109 PS. In der frontgetriebenen Basisversion verrichtet ein Vierzylinder-Saugbenziner (78 PS) seinen Dienst.

Fazit

Wenn alles gut läuft, könnte die Serienversion des XCode 2018 in den Handel kommen. Der Einstiegspreis sollte bei rund 15.000 Euro liegen. Damit würde er in etwa auf Augenhöhe mit seinem Technikspender liegen und die gesamte restliche Konkurrenz – inklusive Ssangyong Tivoli – deutlich unterbieten.