Lamborghini will den Sesto Elemento bauen

Kohlefaser-Überflieger

Lamborghini will den Sesto Elemento bauen

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Die Italiener wollen den heißen Supersportler in einer Kleinserie realisieren.

Derzeit dreht sich bei Lamborghini alles um die Markteinführung des Murcielago -Nachfolgers Aventador . Nachdem das neue 700 PS-Flaggschiff für Testfahrten bereits zur Verfügung stand und die erste Jahresproduktion des (bei uns) knapp 380.000 Euro teuren Supersportwagens ausverkauft ist , wollen die Italiener doch nun scheinbar noch mehr.

Lamborghini will den Sesto Elemento bauen
© Lamborghini

Harte Linien und Kanten erinnern an einen Stealth-Bomber

Streng limitiert
So verdichten sich die Indizien, dass Lamborghini den in Paris 2010 vorgestellten Supersportler " Sesto Elemento " in Kleinserie bauen will. Schon ab Oktober 2011 soll das „6. Element“ erhältlich sein, limitiert auf 20 Stück. Angetrieben wird er von dem aus dem Gallardo Superleggera bekannten 5,2-Liter-V10-Motor mit 570 PS, den Sprint von 0 auf 100 erledigt er in 2,5 (!) Sekunden. Damit ist er genau so antrittsschnell wie der Bugatti Veyron Super Sport , der allerdings mit 1.200
Pferdestärken mehr als doppelt so viele PS unter der Haube hat.

Kohlefaser-Rakete
Grund für die fabelhaften Sprint-Werte: Der gesamte Aufbau (Monocoque, Karosserie, Radaufhängung, Felgen, etc.) des Lambos besteht aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK), er wiegt nur 999 kg. Der Top-Speed (über 300 km/h) erreicht ähnliche Höhen wie sein Preis. Ein kalifornischer Luxushändler hat den Wagen bereits im Aufgebot – für 3,4 Mio. Dollar.

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Bilder von der Testfahrt mit dem Aventador

Flach und breit kauert der Avantador über dem Asphalt. Die Kurven auf der Teststrecke verleibt er sich förmlich ein.

Wenn man dieses Fahrzeug auf der Straße zu Geschicht bekommen sollte, dann wahrscheinlich nur aus dieser Perspektive.

Selbst in Weiß sieht der Top-Lambo nicht gerade unschuldig aus.

Im Heck lauert der 700 PS starke Zwölfzylinder, der den Aventador in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 katapultiert.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 350 km/h.Gestartet...

...wird das Biest über den Schalter in der Mitteklkonsole. Letztere ist wie das...

...gesamte Cockpit sehr übersichtlich gestaltet.

Analog war gestern: Alle Anzeigen werden nur mehr digital eingeblendet.

Bilder vom Lamborghini Aventador LP700-4

Optisch ist der Aventador eindeutig als Lamborghini zu erkennen. Die eckige Formensprache wurde bereits beim Murcielago zelebriert und fand ihre Fortsetzung beim Gallardo.

Der Einstieg erfolgt natürlich standesgemäß über die weit aufschwingenden Flügeltüren.

Mit einer Länge von 4,78 Meter, eine Breite von 2,26 Metern und einer Höhe von 1,13 Metern kauert der italienische Stier extrem bullig und flach über dem Asphalt.

Das Cockpit zeigt sich ebenfalls äußerst modern und stilvoll eingerichtet.

Trotz jeder Menge Hightech (TFT-LCD-Display) steht aber auch hier der Sportgeist im Vordergrund.

Die Mittelkonsole steigt nach vorne an. Dadurch soll sich die Bedienfreundlichkeit für den Fahrer deutlich erhöhen.

Serienmäßige Ledersportsitze sorgen für einen perfekten Seitenhalt.

Der Motor sitzt wie beim Vorgänger hinter dem Cockpit. Er schöpft seine 700 PS aus einem 6,5 Liter großen Sauger-V12. Das Drehmoment erreicht erst bei 690 Nm sein Leistungshoch.

So gerüstet katapultiert sich das allradgetriebene Geschoss in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei beeindruckenden 350 km/h.

Auch der Lamborghini-Chef ist sichtlich stolz auf sein neues "Baby".