Leistungsspritze für den McLaren GT

Über 700 PS stark

Leistungsspritze für den McLaren GT

Luxus-Tuner verpasst dem Sportwagen Aero-Kit und über 700 PS.

Mit dem McLaren GT hat der britische Sportwagenbauer vor einigen Monaten sein bisher alltagstaugichstes Modell an den Start gebracht. Trotz des besseren Platzangebotes und des größeren Kofferraums handelt es sich dabei um einen lupenreinen Sportwagen. Einigen Interessenten scheinen die 620 PS des Vierliter-Achtzylinders mit zwei Turboladern aber nicht zu reichen. Für sie hat nun  Novitec  ein passendes Upgrade am Start.

© NOVITEC

Höchste Exkalationsstufe hat über 700 PS

Der deutsche Luxus-Veredler hat für den McLaren GT drei verschiedene Leistungskits entwickelt. Herzstück aller Varianten ist das sogenannte N-Tronic Modul, das das Triebwerk mit neuen Kennfeldern für Einspritzung und Zündung steuert und die Ladedruckregelung neu abstimmt. Das Zusatzsteuergerät wird im Plug & Play Verfahren an das elektronische Motormanagement des Fahrzeugs adaptiert. In der stärksten Stufe, die zusätzlich eine Hochleistungsauspuffanlage umfasst, werden 87 PS mehr Spitzenleistung und ein um 84 Nm höheres maximales Drehmoment erzielt. Damit leistet der V8 mit Novitec-Tuning 707 PS und produziert ein maximales Drehmoment von 714 Nm. Damit legt der veredelte Brite noch einmal an Dynamik zu: Nach nur 3,0 Sekunden ist der getunte Zweisitzer 100 km/h schnell. Die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 333 km/h an.

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Design

Wenn man ein so schnelles Auto wie den McLaren GT tunt, spielt selbstverständlich nicht nur die sportliche Optik, sondern vor allem auch die aerodynamische Effizienz eine Rolle. Deshalb hat Novitec bei der Entwicklung seiner Komponenten aufwendige Windkanaltests durchgeführt. Die neuen Karosserieteile werden in Sicht-Carbon produziert. Das zweiteilige Update für den vorderen Stoßfänger verleiht dem Mittelmotorsportwagen nicht nur ein noch markanteres Gesicht: Die Frontspoilerlippe reduziert auch den Auftrieb an der Vorderachse, was die Fahrstabilität bei hohem Tempo weiter verbessern soll. Die Carbon-Blenden an den äußeren Lufteinlässen optimieren laut den Entwicklern den Luftstrom zu den Kühlern und vorderen Bremsen. In der Seitenansicht wirkt der GT mit den neuen Schwellern optisch gestreckter und tiefer als im Serienzustand. Zusätzlich entwickelten die Designer Carbon-Hutzen für die oberen Lufteinlässe auf den beiden Seitenteilen des Fahrzeugs. Die Heckpartie des veredelten GT wird mit dem dreiteiligen Novitec Carbon-Heckspoiler, der die serienmäßige Abrisskante profiliert, nicht nur optisch sportlicher akzentuiert. Er verstärkt auch den Abtrieb an der Hinterachse.

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Fahrwerk und Räder

Beim Fahrwerk wird behutsam vorgegangen. Sportfedern legen den Zweisitzer um ca. 25 Millimeter tiefer. Laut Novitec soll der vergleichsweise hohe Fahrkomfort des GT dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die speziellen Schmiederäder wurden einmal mehr vom US-Spezialisten Vossen für den deutschen Veredler gefertigt. Durch den Mix aus verschiedenen Durchmessern vorne und hinten wird die Keilform des britischen Sportwagens stärker betont. An der Vorderachse werden 8.5Jx20 Räder mit 245/30 ZR 20 Hochleistungspneus gefahren. Hinten kommen 325/25 ZR 21 Reifen auf 12Jx21 Schmiedefelgen zum Einsatz.

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Innenraum

Eine weitere Spezialität des hauseigenen Veredelungsportfolios liegt beim Interieur. Dazu gehören Vollausstattungen in feinstem Leder und Alcantara, die in fast jedem gewünschten Farbton und vielen verschiedenen Polsterdesigns angefertigt werden können. Auch für den jüngsten Spross aus dem Hause  Mclaren . Die Preise hängen von den gewählten Tuning-Maßnahmen, die zum Großteil auch separat erhältlich sind, ab. In dieser Fahrzeugklasse spielen die Kosten jedoch ohnehin eine untergeordnete Rolle.

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