McLaren bringt neuen Supersportler F1

Wird in Paris enthüllt

McLaren bringt neuen Supersportler F1

Sportwagenschmiede weitet ihr Angebot mit neuem Top-Modell aus.

Beim britischen Sportwagenbauer McLaren geht es derzeit Schlag auf Schlag. In den letzten Wochen wurden mit dem Einzelstück X-1 Concept , dem 12C Spider und dem Upgrade für den MP4-12C gleich drei Neuheiten aus dem Hut gezaubert. Und wie sich nun herausstellt, hat die Marke damit noch nicht genug. Denn die Briten haben für den Pariser Autosalon 2012 (ab 29. September) schon ein weiteres, neues Modell angekündigt.

Skizze zeigt Umrisse
Und bei dem Newcomer soll es sich um ein ganz besonderes Fahrzeug handeln. Es dürfte nämlich die Neuauflage des legendären McLaren F1 bevorstehen - also dem zukünftigen Top-Modell der Marke. Wie der Bolide aussehen wird, ist auf dem ziemlich surreal wirkenden Foto nur ansatzweise zu erahnen. Die Leuchtstreifen sollen die Umrisse des Wagens skizzieren. Außer einer tiefem Frontschürze, einem großen zentralen Lufteinlass, schmalen Scheinwerfern und markant ausmodellierten Kotflügeln ist aber nichts zu erkennen.

Sitzt der Pilot wieder mittig?
Die Frontscheibe könnte jener eines Flugzeugs ähneln. Das würde bedeuten, dass auch beim neuen McLaren F1 das Lenkrad und der Fahrersitz wieder mittig angeordnet sind. Ob diese Vermutung stimmt, wird sich Ende des Monats zeigen.

Fotos vom Concept X-1

Diashow: Fotos vom McLaren X-1 Concept

McLaren-Designer Hong Yeo ist für die Optik des Einzelstücks verantwortlich.

Während die Front noch vergleichsweise normal aussieht, blieb weiter hinten kein Stein auf dem anderen.

In der Seitenansicht stechen vor allem die verkleideten hinteren Radkästen ins Auge.

Deren Verkleidung kann jedoch hochgefahren werden. So soll ein Reifenwechsel schneller von der Hand gehen.

Auch das Heck wurde stark modifiziert. Die sichelförmigen Rückleuchten sehen vor allem in der Nacht extrem stylisch aus.

Der Einstieg gelingt wie beim normalen 12C über Flügeltüren.

Im Innenraum wurde fast nichts verändert. Die rote Voll-Lederausstattung ist jedoch Geschmacksache.

Diese Flunder würde auch Batman gut zu Gesicht stehen.

Fotos vom 12C Spider

Diashow: Fotos vom McLaren 12C Spider

Der 12C Spider ist die offene Variante des MP4-12C und dürfte für viele Autofans zum echten (unerreichbaren) Traumauto avancieren.

Allein das bildhübsche Design löst den "Will-ich-haben-Effekt" aus. Das Auto wirkt aus jeder Perspektive stimmig - egal ob offen oder geschlossen.

Die Front wurde 1:1 vom Coupé übernommen.

Die Finnen hinter den beiden Sitzen stehen dem offenen McLaren besonders gut.

Eine Glasscheibe, die hinter der Verdeckklappe montiert ist, ermöglicht jederzeit einen Durchblick auf den bärenstarken Achtzylinder.

Das sehr leichte RHT-Hardtop, lässt sich sogar bei gemäßigter Fahrt (bis 30 km/h) über einen Schalter im unteren Teil der Mittelkonsole in rund 17 Sekunden öffnen und schließen.

Seit dem Upgrade leistet der 3,8 Liter V8-Doppelturbomotor 625 PS. Das reicht aus, um den Spider in gerade einmal 3,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu schießen.

Den Sprint von 0 auf 200 absolviert er in exakt neun Sekunden Wer will, kann die Spitzengeschwindigkeit von 329 km/h auch ohne Dach über dem Kopf "genießen".

Die Leistung wird über ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Hinterräder übertragen. Schaltwippen, die beidseitig auf der Lenkradrückseite montiert sind, ermöglichen auch manuelle Gangwechsel.

Fotos vom MP4-12C

Diashow: Fotos vom McLaren MP4-12C (2013)

Nach der Überarbeitung leistet der 3,8-Liter-V8-Biturbo satte 625 PS. Das sind exakt 25 PS mehr als bisher.

Das 600 PS-Modell braucht für den Sprint auf Tempo 100 nur 3,3 Skeunden und erreicht eine Spitze von 330 km/h.

Neue Farben und Felgen runden die dezente Überarbeitung ab.

Weitere Neuerungen beim Modelljahr 2013 betreffen das Sound- und Infotainment-System, das nun über mehr Einstellmöglichkeiten verfügt.

Laut McLaren bietet das 2013 Modell auch einen heißeren Sound.

Wie sich das Leistungsplus auf die Fahrleistungen auswirkt, hat McLaren nicht verraten.