Zukunfts-Mercedes fährt durch Linz

Autonomes Auto

Zukunfts-Mercedes fährt durch Linz

Fahrt ist im Rahmen der Ars Electronica durch die Innenstadt geplant.

Während Audi das 450-jährige Jubiläum der Spansichen Hofreitschule als Anlass nahm, um seinen autonomen RS7 erstmals in Österreich zu zeigen , hat sich Konkurrent Mercedes ein anderes Event ausgesucht: Der selbstfahrende Zukunfts-Benz F 015 Luxury wird beim Ars Electronica Festival 2015 im September seine Europapremiere feiern. Der Zukunftsforscher bei Daimler, Alexander Mankowsky erklärte bei der Vorstellung des Projektes bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Linz: "Autonomes Fahren wird die Welt verändern."

Diashow: Fotos vom Mercedes F 015 Luxury in Motion

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S-Klasse der Zukunft
S-Klasse der Zukunft

Der deutsche Autokonzern Daimler hat auf der Technikmesse CES in der US-Stadt Las Vegas seine Vision für ein selbstfahrendes Auto der Zukunft vorgestellt.

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S-Klasse der Zukunft
S-Klasse der Zukunft

Der silberne Prototyp fuhr selbständig nach einer Tour durch die Wüste und die Stadt auf die Bühne. Eine zentrale Idee des Forschungsfahrzeugs ist ein kontinuierlicher...

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S-Klasse der Zukunft
S-Klasse der Zukunft

...Informationsaustausch zwischen Fahrzeug, Passagieren und Außenwelt. Ein kleiner Schwarm leuchtender LEDs kann sich im Einklang mit dem Fußgänger über den Kühlergrill bewegen.

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S-Klasse der Zukunft
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Mit einer ähnlichen Anordnung roter LED-Lichter am Heck kann auch dem Fahrzeug dahinter angezeigt werden, dass es vor der Motorhaube gerade Bewegung gibt.

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S-Klasse der Zukunft
S-Klasse der Zukunft

Für den bequemen Aus- oder Einstieg drehen sich die Sitze elektrisch angetrieben um jeweils 30 Grad nach außen, sobald die gegenläufigen Türen geöffnet werden.

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S-Klasse der Zukunft
S-Klasse der Zukunft

Das Design des 5,22 m langen, über 2 m breiten und 1,53 m hohen "Monolits" dürfte Traditionalisten etwas schockieren.

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S-Klasse der Zukunft
S-Klasse der Zukunft

Dreh- und Angelpunkt des innovativen Interieur-Konzepts des F 015 ist das variable Sitz-System mit vier drehbaren Lounge-Chairs, das eine Vis-à-Vis-Konstellation der Sitze ermöglicht.

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S-Klasse der Zukunft
S-Klasse der Zukunft

Alle vier Passagiere können die Zeit im Fahrzeug zum Arbeiten, Entspannen oder Kommunizieren nutzen.

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S-Klasse der Zukunft
S-Klasse der Zukunft

Für den Informationsaustausch gibt es sechs rundum installierte, in die Armaturentafel sowie die Rück- und Seitenwände integrierte Displays.

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S-Klasse der Zukunft
S-Klasse der Zukunft

Die Passagiere können über Gesten, Eye-Tracking oder Berührung der hochauflösenden Bildschirme intuitiv mit dem vernetzten Fahrzeug interagieren.

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S-Klasse der Zukunft
S-Klasse der Zukunft

Der außergewöhnlich großzügige Radstand von 3.610 Millimetern zeigt, dass ein maximales Platzangebot für die Passagiere im Fokus der Entwicklung stand.

Themenkreis "Future Mobility"
Das Forschungsfahrzeug ist beim Festival unter dem Motto "Post City - Lebensräume des 21. Jahrhundert" vom 3. bis 7. September Teil des Themenkreises "Future Mobility". Geplant ist auch eine Fahrt durch die Linzer Innenstadt. Neben der Ausstellung gibt es Veranstaltungen mit Experten von Mercedes und dem Ars Electronica Futurelab. Die beiden arbeiten seit mehr als zwei Jahren zusammen und beschäftigen sich mit der Zukunft der Mobilität.

Bei der Forschung über autonome Fahrzeuge gehe es nicht nur darum, wie die Autos beschaffen sein müssten und welche Technik zum Einsatz komme, so der Leiter des Ars Electronica Centers (AEC), Gerfried Stocker. Entscheidend seien auch die kulturellen und sozialen Zusammenhänge. "Das Auto wird zu einer ganz entscheidenden kulturprägenden Sache", so Stocker. Daher dürfe man die Entwicklung nicht den Ingenieuren und Wissenschaftlern überlassen - sie müsse in einem gesamtheitlich gesellschaftlichen Kontext erfolgen.

>>>Nachlesen: Zukunfts-Mercedes geht in Serie

In 15 bis 20 Jahren marktreif
Ein zentrales Thema bei der Forschung ist die Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen. Passend dazu gab es Experimente mit Drohnen und speziell entwickelten Bodenrobotern, den sogenannten Shared Space Bots. Dabei zeigte sich, wie viel einfacher es für Menschen ist, wenn sie mit den Maschinen kommunizieren können. "Es geht um informiertes statt blindes Vertrauen", so Mankowsky. Die Kommunikation mit Gesten sei eine Möglichkeit.

Der Merdeces-Benz F015 Luxury in Motion ist ein Forschungsprototyp. Mankowsky schätzt, dass selbstfahrende Autos in 15 bis 20 Jahren zur Marktreife gelangen. Dies werde in vielen kleinen Schritte passieren und dann gar nicht mehr so sensationell sein, so Mankowsky am Rande der Pressekonferenz zur APA. Aktuell sei etwa bei Drohnen die Technologie schon sehr weit fortgeschritten. Die Zusammenarbeit von Futurelab und Mercedes-Benz läuft weiter. Mankowsky wollte bei der Pressekonferenz nicht sagen, welche "anderen Sachen" er sich überlegen werde.

>>>Nachlesen: Das ist der Mercedes der Zukunft

Spannende Frage
Die Ars Electronica 2015 geht der Frage nach, wie die Städte der Zukunft aussehen und welche Herausforderungen auf die Lebensräume des 21. Jahrhunderts zukommen werden. Hauptschauplatz ist passend zum Titel des Festivals das stillgelegte Postverteilerzentrum am Hauptbahnhof.

>>>Nachlesen: Fahrerloser Audi schneller als Rennfahrer

>>>Nachlesen: oe24.at fuhr im selbstfahrenden Audi mit

Diashow: Selbsttest im autonomen Audi RS7

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Autonomer Audi RS7
Autonomer Audi RS7

Anlässlich des 450. Geburtstags der Spanischen Hofreitschule hat Audi seinen autonomen RS7 erstmals in Österreich präsentiert.

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Autonomer Audi RS7
Autonomer Audi RS7

oe24.at/auto konnte sich von dem selbstfahrenden Fahrzeug ein Bild machen. Der Redakteur nahm am Beifahrersitz Platz.

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Autonomer Audi RS7
Autonomer Audi RS7

Fehlerlos fuhr der Prototyp seine vorgegebenen Runden. Zur Sicherheit saß bei der Testfahrt zwar ein Audi-Techniker auf dem Fahrersitz, dieser musste aber nie korrigierend eingreifen.

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Autonomer Audi RS7
Autonomer Audi RS7

Für die Orientierung auf der Strecke nutzt das Fahrzeug unter anderem hochpräzise GPS-Daten.

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Autonomer Audi RS7
Autonomer Audi RS7

Parallel dazu filmen 3D-Kameras im Auto den Kurs und ein Rechenprogramm gleicht ihre Bildinformationen ab.

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Autonomer Audi RS7
Autonomer Audi RS7

Dadurch kann sich der Technikträger auf der Strecke zentimetergenau orientieren.

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Autonomer Audi RS7
Autonomer Audi RS7

Im nahezu serienmäßigen Cockpit weisen nur der Notausknopf und einige weitere Details auf die hochmoderne Technik hin. Anders sieht...

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Autonomer Audi RS7
Autonomer Audi RS7

...es im Kofferraum aus, der mit Rechentechnik regelrecht vollgestopft ist.

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Autonomer Audi RS7
Autonomer Audi RS7

Die letzten beiden Fotos zeigen, mit welche Sensoren, Kameras, etc. der Prototyp ausgestattet ist.

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