Mercedes greift mit eigenem Pick-up an

Offiziell bestätigt

Mercedes greift mit eigenem Pick-up an

Jetzt steigt der erste Premium-Anbieter in das boomende Segment ein.

Wie berichtet, boomen Pick-ups weltweit nach wie vor enorm. Und selbst in Europa kommen die Fahrzeuge, die Arbeitswelt und Lifestyle unter einen Hut bringen, hervorragend an. In absehbarer Zeit bekommen die Platzhirsche (Hilux, Ranger , L200, Amarok , etc.) einen neuen Konkurrenten. Denn laut eigenen Angaben wird Mercedes mit dem ersten Pick-up eines Premium-Herstellers noch in diesem Jahrzehnt sein Produktportfolio erweitern. Der Hersteller verspricht sich vor allem in der Klasse mit rund einer Tonne gute Absatzpotentiale.

Chef erläutert Absichten
Daimler-Boss Dieter Zetsche (Bild oben) beschreibt die Pläne wie folgt: „Der Pickup von Mercedes-Benz unterstützt die globalen Wachstumsziele unseres Unternehmens. Wir werden auch in diesem Segment mit einem unverwechselbaren Markengesicht und allen markentypischen Fahrzeugattributen in punkto Sicherheit, Komfort, Antriebsstrang und Wertigkeit antreten.“

Plan könnte aufgehen
Der Einstieg ist durchaus plausibel. Denn das Segment für mittelgroße Pickups befindet sich weltweit im Umbruch: der Anteil privat genutzter Pickups wächst stetig und gewerbliche wie private Nutzer fragen zunehmend Fahrzeuge mit Pkw-typischen Eigenschaften nach. Ein Modell eines Premium-Anbieters gibt es aber noch nicht. Hier könnte Mercedes also durchaus auf eine Zielgruppe stoßen. Viele kaufen sich Autos ja nach wie vor vor allem aus Imagegründen und sind dafür bereit, auch etwas mehr auszugeben.

Van-Sparte zuständig
Konkrete Informationen zu dem Newcomer gibt es noch nicht. Nur so viel: Das neue Fahrzeug wird vom Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans verantwortet. Mit einer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung, Fertigung und Vermarktung von Fahrzeugen, die sowohl gewerblich als auch privat genutzt werden, sei die Van-Sparte hervorragend aufgestellt, um in das Segment der Midsize-Pickups einzusteigen, so Mercedes. Als Hauptmärkte werden Lateinamerika, Südafrika, Australien und Europa genannt.

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Diashow: Fotos vom Mercedes GLE (2015)

Kühlermaske, Stoßfänger, Scheinwerfer, Kotflügel und Motorhaube mit den beiden Powerdomes folgen auch beim GLE der aktuellen Designsprache von Mercedes.

Die charakteristische C-Säule und das hintere Seitenfenster sind fester Bestandteil seit dem Start dieser Modellreihe im Jahr 1997.

Das Heck wurde ebenfalls an die aktuelle Designsprache angeglichen, insgesamt aber deutlich behutsamer modernisiert.

Zu den Highlights zählen die neuen LED-Heckleuchten und die im unteren Teil des Stoßfängers neugestalteten Endrohrblenden.

Natürlich bietet Mercedes den GLE auch wieder als AMG-Version an. Beim AMG GLE 63 (S) fällt das Design deutlich dynamischer aus.

Zu den wichtigsten Erkennungsmerkmalen zählen modifizierte Schürzen, breite Schweller, große Lufteinlässe, mächtige Räder, vierflutige Abgasanlage sowie dezente Spoiler.

Im Cockpit der AMG-Modelle geht es auch sportlicher zu. Gesteuert wird über ein unten abgeflachtes mit Alcantara bezogenes Dreispeichenlenkrad.

Wer wirklich öfters ins harte Gelände muss, sollte sich die aufpreispflichtige, neu abgestimmte Luftfederung gönnen.

Diese ermöglicht nämlich auf Knopfdruck eine maximale Bodenfreiheit von rund 29 Zentimetern und eine Wattiefe von 60 Zentimetern.

Im überarbeiteten Cockpit kommen hochwertige Materialien zum Einsatz. Zudem wurde die Bedienung erleichtert. Komforttechnisch stehen ein neues Multifunktionslenkrad,...

...ein Infotainmentsystem mit 7-Zoll-Display sowie ein Kommunikationsmodul mit SIM-Karte für die "Connect me"-Services serienmäßig auf der Habenseite.

Das "Comand online"-System bietet ein 8-Zoll-Display mit Touchpad und Sprachsteuerung, kann bei Bedarf ins Internet gehen und verfügt über ein Navigationssystem mit Echtzeit-Verkehrsdaten.

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