MIT City Car: Revolution des Stadtverkehrs

Stadtauto der Zukunft

MIT City Car: Revolution des Stadtverkehrs

Elektro-Studie kann sich zusammenschieben und spart Platz beim Parken.

Das M.I.T. (Massachusetts Institute of Technology) zählt zu den besten Hochschulen der Welt. Zahlreiche Nobelpreisträger haben an der Elite-Universität studiert. Die Studenten arbeiten zur Zeit verstärkt an Zukunftskonzepten, die sich auch mit der Mobilität beschäftigen. Jüngster Spross dieser Anstrengungen ist das elektrisch angetriebene "MIT City Car", das den Stadtverkehr in naher Zukunft revolutionieren soll.

© MIT

Beim ersten Prototyp war die Tür noch vorne angeschlagen.

Vier Radnaben-Motoren
Im Gegensatz zu aktuellen City-Stromern und Studien (Mitsubishi i-MiEV , VW E-Bulli , BMW i3 , Pininfarina Bluecar oder Renault Twizy ) setzt das innovative Konzept nicht auf einen zentralen Elektromotor, sondern auf vier kleine, die jeweils in einem Rad integriert sind. Damit wird das City Car nicht nur zum Allradler, sondern ist auch extrem wendig. Da alle vier Räder lenken können, kann es quasi auf der Stelle wenden und auch seitlich einparken.

"Faltbar"
Beim Einparken gibt es einen weiteren Clou, denn das E-Mobil kann sich sozusagen zusammenfalten. Sobald es in der Parklücke steht kann man den Radstand auf ein Minimum verkleinern. Denn mit nur einem Knopfdruck schiebt sich der vordere Teil gleichzeitig nach hinten und oben. Dann benötigt der Stromer nicht viel mehr Platz wie ein Roller und es können gleich mehrere Autos in einer Parklücke parken.

Design
Optisch wirkt das City-Car wie ein Ei auf Rädern oder ein flachgedrückter Renault Twizy . Große Glasflächen sorgen für einen guten Raumeindruck. Bis zu zwei Passagiere sollen ausreichend Bewegungsfreiheit vorfinden.

Das vielversprechende Konzept könnte schon in wenigen Jahren in Serie gehen. Die Studenten und Professoren werden jedenfalls alles dafür geben, die nötigen Geld- und Ressourcenspender aufzutreiben. Da mittlerweile auch in den USA ein mobiles Umdenken eingesetzt hat und vor allem die junge Generation auf kleine, hippe Autos steht, dürfte das aber nicht zum allzu großen Problem werden.