Mitsubishi bleibt doch in Europa

Rückzug dank Renault vom Tisch

Mitsubishi bleibt doch in Europa

Künftig werden die japanischen Modelle auf Renault-Basis (in Europa) gebaut. 

Für europäische  Mitsubishi -Fans gibt es eine gute Nachricht. Nachdem der japanische Allianzpartner von  Renault  und  Nissan  im Sommer 2020 angekündigt hat, keine neuen Modelle mehr nach Europa bringen zu wollen, gibt es jetzt doch noch eine Lösung, die es Mitsubishi ermöglicht, neuentwickelte Autos in der „alten Welt“ anzubieten.

Modelle auf Renault-Basis

Renault und der japanische Hersteller starten in Europa nämlich eine operative Zusammenarbeit. Im Rahmen dieser wird Mitsubishi in Zukunft umgelabelte Modelle von Renault unter der Marke Mitsubishi für ausgewählte Hauptmärkte in Europa vertreiben. Konkret wird Mitsubishi ab dem Jahr 2023 zwei in Renault-Werken produzierte "Schwestermodelle" verkaufen. Diese werden zwar auf den gleichen Plattformen basieren, dennoch sollen sie sich von den französischen Modellen unterscheiden. Mitsubishi verspricht jedenfalls eine klar erkennbare Marken-DNA.

Wie stark werden die Unterschiede?

Wir sind schon gespannt, ob sich die beiden Marken dabei an Toyota und Suzuki orientieren, wo sich die Fahrzeuge eigentlich nur durch das Logo unterscheiden (siehe  Swace/Corolla  und  Across/RAV4 ), oder doch eher Konzerne wie Volkswagen oder PSA zum Vorbild nehmen, wo sich die unterschiedlichen Modelle der diversen Marken - trotz gleicher Plattform - optisch stark unterscheiden.

Fazit

Doch egal wie das Ergebnis letztendlich aussieht - ein Modellmix aus dem soeben stark überarbeiteten  Eclipse Cross PHEV  und den von Renault entwickelten Schwestermodellen ermöglicht es Mitsubishi in Europa zu bleiben. Und das dürfte für die Fans der Marke am wichtigsten sein.

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