Knapp dem Tod entkommen

"Mr. Bean" fuhr Supersportwagen zu Schrott

Schauspieler Rowan Atkinson zerlegte seinen Mclaren F1 zum zweiten Mal.

Der britische " Mr. Bean "-Darsteller Rowan Atkinson hat sein Auto zu Schrott gefahren - nicht den alten Mini aus der Slapstick-Serie, sondern einen sündhaft teuren Supersportwagen. Der 56-Jährige sei nur knapp dem Tod entkommen, weil sein McLaren-F1-Renner (Bilder oben) nach dem Unfall in Flammen aufging, berichteten britische Medien am Freitag. Wie die Fotos zeigen, dürfte der Brand jedoch nicht ganz so dramatisch ausgefallen sein.

Leicht verletzt
Atkinson sei nur leicht an der Schulter verletzt worden und könne vermutlich noch am Freitag das Krankenhaus wieder verlassen. Für Atkinson war es bereits der zweite Unfall mit dem McLaren, nachdem er 2008 auf ein anderes Auto aufgefahren war.

Nachfolger?
Vielleicht legt er sich nun den neuen Supersportwagen von Mclaren zu. Wie berichtet ist der 600 PS starke MP4-12C , dessen Kohlefaser-Chassis in Österreich gefertigt wird, seit einigen Monaten erhältlich.

Baum und Laterne gerammt
Die Polizei bestätigte zunächst lediglich, dass sich am Donnerstagabend in der Ortschaft Haddon in der Grafschaft Cambridgeshire ein Verkehrsunfall ereignet hat. "Ein Mann wurde mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus gebracht", sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes. Nach BBC-Informationen rammte der Schauspieler mit seinem Wagen einen Baum und einen Laternenpfahl.

Autonarr
Atkinson gilt, ähnlich wie Jay Leno , als Autonarr, er sammelt teure Sportwagen. Der McLaren F1 kostet nach Medienberichten rund 650.000 Pfund (750.000 Euro). "Mr. Bean" hatte sich vor kurzem erfolgreich als Fahrer in der britischen Kultsendung "Top Gear" versucht.

360 km/h-Geschoss
Der mit einer Sechs-Liter-Maschine von BMW bestückte McLaren F1 galt in den 1990er Jahren als schnellstes Straßenauto der Welt. Der Dreisitzer mit Flügeltüren beschleunigt in 9,4 Sekunden auf 200 Kilometer pro Stunde und wird bis zu 360 Kilometer pro Stunde schnell. Ihn zu fahren, gilt als anspruchsvoll. 1995 war der damalige BMW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder mit einem F1, von dem es weltweit nur 100 Exemplare gibt, verunglückt.