Neue Infos vom McLaren 650S-Nachfolger

Erlkönig auf Testfahrt

Neue Infos vom McLaren 650S-Nachfolger

Zweite Generation der Super Series will mit noch mehr Fahrdynamik punkten.

McLaren hat weitere Infos über die Super Series der zweiten Generation, die, wie berichtet, auf dem 87. Autosalon in Genf (9. bis 19 März 2017) ihre Premiere feiert, verraten. Im Zentrum des 650S -Nachfolgers wird dabei die Proactive Chassis Control II (PCC2) stehen, die für das breiteste Dynamikspektrum aller bisherigen McLaren-Modelle sorgen soll. Die Boliden sollen mit dem System nicht nur schneller und agiler werden, sondern auch einen besseren Fahrkomfort bieten. Aktuell befindet sich die zweite Generation der Super Series auf letzten Abstimmungsfahrten. Wie der noch stark getarnte Prototyp (Erlkönig) zeigt, hält McLaren an seinem Grunddesign fest. Die Front wird wahrscheinlich etwas stärker an die Optik des ausverkauften P1 , der zur Ultimate Series gehört, angepasst.

Drei Fahrmodi

Bei der neuen Generation der Proactive Chassis Control kann der Fahrer den Komfort-, Sport- oder Track-Modus nach persönlichen Vorlieben auswählen. Die blitzschnelle Steuerelektronik soll dann stets für die optimale Balance zwischen Kurvenverhalten, Dynamik und Komfort nach individuellem Anspruch und äußeren Fahrbedingungen sorgen. Damit das auch klappt, verwendet die PCC2 zahlreiche Sensoren - 12 mehr als bei den Vorgängermodellen der Super Series, darunter ein Beschleunigungsmesser an jeder Radnabe -, um den Input von der Straße zu "lesen" und die Reifenhaftung zu messen. Die Auswertung erfolgt in Millisekunden nach dem Algorithmus 'Optimale Kontrolle' im zentralen System und die Fahrwerksdämpfung wird umgehend entsprechend optimiert.

Integrierte Driftkontrolle

Neben der PCC2 verfügt der 650S-Nachfolger über ein zusätzliches neues Feature, die Variable Drift Control (VDC). Dieses System soll laut den Entwickler für noch mehr Einbindung von ambitionierten Fahrern sorgen. Mit der VDC soll man sich auf Rennstrecken an die fahrdynamischen Grenzen des Supersportwagens annähern können, ohne dabei völlig auf die elektronischen Helfer verzichten zu müssen. Netter Gag: Um die VDC zu aktivieren und so das Niveau der Intensität der elektronischen Stabilitätskontrolle zu regeln, streicht der Fahrer mit einem Finger über ein Touch- Steuerelement auf dem zentralen Infotainment-Bildschirm. Das funktioniert also etwa so, wie wenn man am Smartphone oder Tablet die Lautstärke über den Touchscreen steuert.

Alle Infos gibt es im März

Alle Details der zweiten Generation der Super Series, einschließlich der Preisgestaltung, werden laut McLaren im März verraten. Dann werden auch die ersten offiziellen Fotos ohne Tarnung veröffentlicht.

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