Neue E-Klasse intelligent wie nie

Mercedes rüstet auf

Neue E-Klasse intelligent wie nie

Kommendes Oberklasse-Modell kann sogar mit Baustellen „sprechen“.

Mercedes setzt bei seiner kommenden E-Klasse, die im Jänner auf der Detroit Auto Show 2016 präsentiert wird, auf die „Häppchentaktik“.  Der Hersteller veröffentlicht nämlich bereits vor der Weltpremiere laufend neue Infos über das Oberklassemodell, ohne dabei zu zeigen, wie es aussieht. Nachdem zuletzt Fotos und Infos vom Cockpit veröffentlicht wurden, geht es dieses Mal um eine technologische Innovation.

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Car-to-X-Technologie serienmäßig
Nachdem Mercedes als erster Automobilhersteller der Welt die Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation in Serienfahrzeugen zum Einsatz brachte, folgt mit der neuen E-Klasse nun der nächste Schritt: Ab Werk wird die sogenannte Car-to-X-Technologie verfügbar sein. Mit Hilfe dieses Systems lassen sich Gefahren auf der Straße früher erkennen und dadurch Unfälle vermeiden. Ein im Auto verbautes Kommunikationsmodul informiert den Fahrer über Gefahrensituationen wie Pannen, Unfälle oder Schlechtwetter – und künftig auch über Baustellen.

© Daimler AG
Bei der Car-to-X-Technologie tauschen Fahrzeuge Informationen in Echtzeit aus.

Innovatives Kommunikationsmodul
Eine solch umfangreiche Vernetzung setzt natürlich voraus, dass das Fahrzeug jederzeit Informationen empfangen und senden kann – sofern der Kunde dies wünscht. Dafür kommt in der neuen E-Klasse ein Kommunikationsmodul zum Einsatz, das für die zuverlässige und sichere Verbindung von Fahrzeug und Daimler Vehicle Backend sorgen soll. Als erster Hersteller wird Mercedes dabei auch nicht mehr auf eine klassische SIM-Karte in der Kommunikationseinheit zurückgreifen, sondern eSIM-Technologie mit „Remote Subscription“-Fähigkeit einsetzen (Embedded Subscriber Identity Module). Diese ermöglicht es, den Mobilfunkprovider zu wechseln, ohne dass die SIM-Karte physisch getauscht werden muss. Wie berichtet, kommen im nächsten Jahr auch erste Smartphones mit dieser Technologie in den Handel.

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Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?
Um Daten und Fahrzeugsysteme vor unberechtigten Zugriffen zu schützen, ist das Fahrzeug grundsätzlich nicht direkt mit dem Internet, sondern über eine sichere VPN-Verbindung (Virtual Private Network) mit dem Daimler Vehicle Backend verbunden. Diese speziell geschützten Server sorgen laut Mercedes für eine sichere Datenübertragung. Auch fungiert das Daimler Vehicle Backend als Gateway zu externen Dienste-Providern und anonymisiert die Anfragen aus dem Fahrzeug. Das Auto der Zukunft wird mehr und mehr zum digitalen Begleiter, was bedeutet, dass es nicht nur verkehrs- und betriebssicher, sondern auch datensicher sein muss.

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