Neuer Mondeo bremst für Fußgänger

Intelligentes System

Neuer Mondeo bremst für Fußgänger

Die Ford-Technik erkennt Menschen und hält bei Bedarf automatisch an.

Wie berichtet, ist der neue Mondeo in Österreich seit einigen Tagen bestellbar. Ford hat die neue Generation nicht nur optisch völlig neu gestaltet, sondern auch die Technik auf den neuesten Stand gebracht. Über die zahlreichen Assistenz- und Infotainmentsysteme haben wir bereits berichtet. Eine Sache sticht dabei jedoch besonders hervor, die durchaus etwas mehr Beachtung bekommen sollte. Konkret handelt es sich dabei den Kollisions-Assistent („Pre-Collision Assist“) mit Fußgängererkennung.

Diashow: Fotos vom neuen Ford Mondeo (2014)

Fotos vom neuen Ford Mondeo (2014)

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    So funktioniert´s
    Laut Ford identifiziert die Fußgänger-Erkennung Menschen und reduziert die Schwere von Kollisionen bei Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h. Das Ganze funktioniert so: Wenn ein Fußgänger direkt vor dem Auto erkannt wird, und eine Kollision unmittelbar droht, erhält der Fahrer zuerst eine akustische und optische Warnung. Sollte der Fahrer nicht reagieren, baut das System den vollen Bremsdruck auf, auch wenn der Fahrer das Pedal noch nicht durchgetreten hat. Das hilft im Notfall, den Bremsweg in letzter Sekunde entscheidend zu verkürzen. Wenn der Fahrer immer noch nicht reagiert, werden die Bremsen selbsttätig aktiviert, das Fahrzeug wird dann automatisch abgebremst. 

    >>>Nachlesen: Der "neue" Ford Focus im Test

    Intensive Entwicklungsarbeit
    Der Kollisions-Assistent mit Fußgängererkennung ist Bestandteil des weiterentwickelten Fahrer-Assistenz-Systems Active City Stop. Dieses System kann Auffahrunfälle bei geringen Geschwindigkeiten vermeiden oder ihre Schwere zumindest verringern. Hierfür überwacht ein Laser-Sensor kontinuierlich den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Auch andere Hersteller haben ähnliche Systeme im Angebot.

    Die zuständigen Ingenieure verbrachten laut eigenen Angaben Monate beim Testen und Verfeinern des vollautomatischen Kollisions-Assistenten, um die Zuverlässigkeit des Systems unter realen Bedingungen zu gewährleisten. „Unsere Tests in der realen Welt waren entscheidend. Fußgänger haben völlig unterschiedliche Größen und es gibt eine unendliche Zahl von Körperhaltungen“, sagte Gregor Allexi, Active Safety Engineer, Ford of Europe. „Wir haben über 500.000 Kilometer zurückgelegt, um sicherzustellen, dass die Fußgängererkennung in allen erdenklichen Situationen funktioniert“.

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