Kia Sorento mit Hybrid-Benziner und Diesel

Neues Marken-Flaggschiff

Kia Sorento mit Hybrid-Benziner und Diesel

Marken-Flaggschiff setzt auf kantiges Design, neue Antriebe und modernes Cockpit.

Eigentlich hätte der  neue Sorento  auf dem Genfer Autosalon 2020 vorgestellt werden sollen. Doch die große Automesse wurde wegen der Coronavirus-Gefahr abgesagt. Dennoch hat Kia nun weitere Details seines Marken-Flaggschiffs verraten. Konkret geht es dabei um das Design, die Abmessungen und die Antriebe.

© Kia

Ausdrucksstarke Front

Der Sorento ist das Marken-Flaggschiff von Kia. Mit 4,81 Metern ist das neue Modell nur 10 Millimeter länger als  sein Vorgänger , während der Radstand (2.815 mm) um 35 Millimeter zugelegt hat. Das stattliche SUV teilt sich auch in der vierten Generation die Technik mit dem Hyundai Santa Fe. Während letzterer jedoch auf eine rundliche Optik setzt, kommt der Sorento bewusst kantig daher. Weichgespült sieht das Modell jedenfalls nicht aus. Vorne gibt es zwar den typischen Tigernasengrill, dieser fällt jedoch ziemlich flach und breit aus. Er grenzt direkt an die LED-Scheinwerfer die im oberen Bereich in drei auffällige Segmente unterteilt sind. Das darunter liegende Tagfahrlicht ist als Winkel ausgeführt. Unterhalb des breiten Lufteinlasses ist ein Unterfahrschutz integriert.

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Silhouette und Heck

Die seitlichen Fensterflächen setzen auf eine Chromumrandung. Ausgestellt Radhäuser, schwarze Plastikbeplankungen, große Räder und eine ordentliche Bodenfreiheit sorgen für den gewünschten Abenteuerlook. Dank des Dachkantenspoilers läuft die Karosserie nach hinten sanft aus. Das relativ kastig gestaltete Heck lässt auf ein großzügiges Raumgefühl und ein üppiges Gepäckabteil hoffen. Die vertikal angeordneten Rückleuchten reichen im oberen Bereich weit in die Karosserie hinein. Ein Dachkantenspoiler und die eingezogene Heckklappe sorgen für einen Schuss Dynamik.

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Modernes Cockpit

Innen bleibt ebenfalls kein Stein auf dem anderen. Das neue Armaturenbrett ist horizontal ausgelegt. Da die Designer die vertikal angeordneten Lüftungsdüsen weiter unten angeordnet haben, hat der darüber liegende Touchscreen nun deutlich mehr Platz. Dank der Breitbildoptik sieht das Cockpit nun deutlich moderner aus. Passend dazu gibt es nun auch ein digitales Kombiinstrument. Unter dem Touchscreen sitzt ein separates Feld für die Klimasteuerung. Ein echter Hingucker ist der Drehschalter auf der Mittelkonsole, der den bisherigen Automatikwählhebel in Rente schickt.

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Antriebe

Bei den Antrieben hat sich auch einiges getan. Die neue Plattform ermöglicht die Integration des sogenannten „Smartstream“-Turbo-Hybridantriebs, der auch hierzulande für das Kia-SUV verfügbar sein wird. Dieser erste elektrifizierte Antriebsstrang des Sorento kombiniert einen 1,6-Liter-Turbo-Benzindirekteinspritzer (T-GDI) mit einem 44,2 kW starken Elektromotor und einer 1,49-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Batterie. Das Gesamtsystem mobilisiert 230 PS Leistung sowie 350 Nm Drehmoment. Fahrleistungen und Verbrauchswerte wurden noch nicht verraten. Dank der neuen Plattform konnte die Antriebsbatterie so in den Fahrzeugboden unter dem Innenraum integriert werden, dass das Platzangebot weder im Interieur noch im Gepäckraum beeinträchtigt werde. In Europa kann die neue Generation darüber hinaus mit einem 2,2-Liter Dieselmotor bestellt werden. Der Vierzylinder leistet 202 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 440 Nm. Zur Kraftübertragung setzt Kia beim Selbstzünder ein Acht-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (8DCT) mit Nasskupplung ein.

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Warten auf die Weltpremiere

Details zu weiteren Antriebssystemen des neuen Sorento – inklusive eines leistungsstarken Plug-in-Hybridantriebs und weiterer Benzinmotoren – sowie zur Ausstattung und zu den Preisen will Kia zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Zu den Hauptkonkurrenten zählen Seat Tarraco, Renault Koleos, Nissan X-Trail, Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace.

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