„Baby“-McLaren greift Porsche 911 an

news

„Baby“-McLaren greift Porsche 911 an

Artikel teilen

570S Coupé macht den Einstieg in die McLaren-Welt deutlich günstiger.

McLaren wird noch in diesem Jahr seine Modellpalette nach unten hin abrunden. Bisher hat der britische Hersteller nur lupenreine Supersportwagen im Programm. Neben dem bereits ausverkauften P1 gibt es derzeit nur den 650S und den 675LT . Das sind zwar echte Traumautos, größere Stückzahlen lassen sich mit Preisen von jenseits der 300.000 Euro Marke (in Österreich) aber natürlich nicht erreichen. Das soll sich in Zukunft jedoch zumindest ein bisschen ändern.

>>>Nachlesen: McLaren greift mit dem 675LT an

„Kleines“ Coupé mit 570 PS
Die Briten haben nun nämlich bekanntgegeben, dass das erste Modell der günstigeren „Sports Series“ den Namen 570S Coupé trägt und bereits auf der New York Auto Show 2015 (Publikumstage ab 3. April) präsentiert wird. Neben einem Foto, das einen kleinen Ausschnitt des Serienmodells zeigt, hat McLaren auch bereits einige Informationen zu dem Newcomer veröffentlicht. Im Einklang mit der Namensstrategie, die mit dem 650S begann, steht die Zahl 570 für die Leistung des Sport Series Modells - das Coupé leistet also 570 PS. Damit rangiert der Neue bei der Leistung auf dem gleichen Niveau wie der Porsche 911 Turbo S . Dieser ist zwar etwas schwerer, verfügt dafür aber über Allradantrieb. Wie bei den großen Brüdern kommen auch beim zweisitzigen 570S Coupé ein aufgeladener V8 sowie ein Karbonfaserchassis zum Einsatz. Darüber hinaus versprechen die Briten, dass das neue Modell die beste Performance seiner Klasse bietet und ein optimales Handling sowie eine souveräne Fahrdynamik gewährleisten soll.  

Noch mehr Infos über McLaren finden Sie in unserem Marken-Channel.

Dreistufige Modellpalette
Mit der Einführung des ersten Modells der Sports Series wird die neue, dreistufige McLaren Modellpalette in New York zum ersten Mal weltweit gemeinsam ausgestellt sein. Oberhalb der Sports Series rangieren die Super Series (650S und 675 LT) und die Ultimate Series (P1). Weitere Informationen (Fahrleistungen, Gewicht; Preis, etc.) und Fotos vom neuen Einstiegsmodell werden Anfang April veröffentlicht.

>>>Nachlesen: Der neue McLaren 650S im Test

Fotos vom Test des McLaren 650S

Die neue Front ist vom Hybrid-Sportler P1 inspiriert und sorgt nicht nur für ein aggressiveres "Gschau". Sie verfügt nämlich bei Coupé und...

...Spider über einen integrierten Frontsplitter, der zu besseren Abtriebswerten beiträgt. Neue Luftleitlamellen an der unteren Kante der Türen leiten die Luft hinter dem Frontsplitter und Vorderrädern, was u.a. die Balance verbessert.

Am Heck hat sich am wenigsten getan. Auch die vom 12C bekannte Airbrake (Spoiler stellt sich beim starken Abbremsen auf) ist wieder mit an Bord.

Der Einstieg gelingt über spektakuläre Flügeltüren. Hinter dem Fahrer sitzt der überarbeitete 3,8 Liter Twin Turbo V8 mit 650 PS und einem Drehmoment von 678 Nm.

Die Fahrleistungen (0 auf 100 km/h in 3,0 Sekunden, 0 auf 200 km/h in 8,4 bzw. 8,6 Sekunden, Maximalgeschwindigkeit 333 km/h bzw. 329 km/h) sind mehr als eindrucksvoll.

Für die beiden Passagiere gibt es ausreichend Platz. Komfortfeatures wie ein elektrisch verstellbares Lenkrad, eine Klimaautomatik oder eine Leder- bzw. Alcantara-Ausstattung sind serienmäßig mit an Bord.

Zum Wohlbefinden trägt auch das neue und ebenfalls serienmäßige Navigationssystem bei, das extrem schnell arbeitet und kinderleicht zu bedienen ist.

Das Lenkrad inklusive Schaltpaddels liegt hervorragend in der Hand. Die Dicke des Kranzes ist perfekt. Dank Alcantara-Bezug gibt es auch keine schwitzenden Hände.

Drehzahlmesser und Digitaltacho liegen perfekt im Blickfeld. Trotz Doppelturbo dreht der McLaren 650S frei hoch wie ein Sauger.

Das blitzschnelle 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe wird über die Knöpfe in der Mittelkonsole bedient. Hier findet man auch den Schalter zum Öffnen des Verdecks (nur beim Spider).

Ungewöhnlich, aber nicht schlecht gelöst: Die Steuereinheit für die Klimaautomatik befindet sich in der Tür (auch auf der Beifahrerseite).

Fotos vom McLaren P1 (2013)

Sportwagen-Design in Vollendung. Der P1 wirkt wie aus einem Guss. Die Entwickler schafften es den Boliden...

...ohne störende Spoiler auf die Straße zu bringen. Lediglich bei höherem Tempo fährt ein variabler Heckflügel aus.

Im P1 sorgt ein Hybrid-System für Vortrieb. Der 3,8l-V8 leistet 737 PS und stellt ein Drehmoment von 720 Newtonmetern zur Verfügung. Der Elektromotor...

...steuert über das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zusätzliche 179 PS und 260 Nm bei. Laut McLaren beträgt die Systemleistung 916 PS und 900 Nm.

Der Einstieg ins Cockpit gelingt über weit aufschwingende Flügeltüren.

Innen gibt es zwar Klimaanlage, Navi- und Sound-System. Ansonsten geht es aber spartanisch zu. Kein Wunder, der P1 muss leicht bleiben.

Im oberen Bereich des Armaturen-Displays gibt es eine Reihe von Leuchtanzeigen, die je nach Drehzahl erst grün, dann rot und zuletzt blau leuchten. Diese fungieren wie in einem Formel 1 Auto als Schaltanzeige.